Religiöse Geheimniskommunikation in der Mittleren und Späten Römischen Republik - Separatheit, gesellschaftliche Öffentlichkeit und zivisches Ordnungshandeln

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Produktdetails  
Verlag Franz Steiner Verlag
Auflage 2024
Seiten 648
Format 18,5 x 4,5 x 24,8 cm
Gewicht 1230 g
Reihe Potsdamer Altertumswissenschaftliche Beiträge
ISBN-10 3515133860
ISBN-13 9783515133869
Bestell-Nr 51513386A

Produktbeschreibung  

Die kulturelle Selbstfindung der Bürgerschaft und ihre institutionelle Regularisierung vollzogen sich in der Mittleren Republik auf markante Weise im Feld der Religion. Senat und Bürgerschaft bestimmten, welche Kulte 'zivisch' organisiert, als genuiner Teil römischer Kultur betrachtet oder als fremd markiert wurden. Zu Konflikten kam es vor allem mit religiösen Akteuren, die außerhalb der bürgerlichen Organisation handelten. Solche Gruppen schufen sich 'separate' Handlungsräume, indem sie den religiösen Sinn ihrer Praktiken als geheim deklarierten und gegen externe normative Ansprüche abschotteten. In exemplarischen Studien zum Kult der Mater Magna, zur Bacchanalienaffäre von 186 v. Chr. und zur Repräsentation separater Religion in den Komödien des Plautus untersucht Thomas Blank, welche Rolle diese esoterisch-exoterische Kommunikation in Konflikten spielte, die auf der Präsenz separat-religiöser Gruppen in Rom beruhten. Das Geheimnis erweist sich dabei zugleich als Instrument zur Stiftung religiöser Identität und als Angriffspunkt für deren externe Infragestellung. Gerade weil die kommunikative Schließung von außen als solche sichtbar blieb, taugte sie zur Diffamierung separater Religion.

Autorenporträt  
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