Rasende Ohnmacht - Soziofiktionen des Neoliberalismus in Film und Literatur
| Verlag | transcript |
| Auflage | 03.11.2025 |
| Seiten | 264 |
| Format | 15,0 x 2,0 x 22,5 cm |
| Großformatiges Paperback. Klappenbroschur | |
| Gewicht | 432 g |
| Reihe | Gegenwartsliteratur |
| ISBN-10 | 3837670961 |
| ISBN-13 | 9783837670967 |
| Bestell-Nr | 83767096A |
Die Gesellschaftsdiagnosen zeitgenössischer Autor*innen erscheinen eigenartig ausweglos. Dies zeugt weder von Indifferenz, noch von Sehnsucht nach einer besseren Vergangenheit. Die Rat- und Orientierungslosigkeit, so die These, steht im Zusammenhang mit der Langlebigkeit der neoliberalen Ordnungen, die nach dem Mauerfall - dem 'Ende der Geschichte' - als alternativlos empfunden werden. Die Annahme, dass es nichts Neues mehr gäbe, führt zu einer Aushöhlung der 'gesellschaftlichen Vorstellungskraft' und schließlich zu einem Gefühl der 'reflexiven Ohnmacht'. Die Beiträger*innen aus unterschiedlichen Philologien zeigen, wie sich dieses zur rasenden Ohnmacht potenzierte Phänomen formal und inhaltlich in Literatur und Film manifestiert.
