Namenlehre (mingjiao) - Untersuchungen zu einem zentralen Begriff der frühen chinesischen Geistesgeschichte

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Produktdetails  
Verlag Harrassowitz
Auflage 24.09.2025
Seiten 214
Format 16,5 x 1,8 x 24,5 cm
Gewicht 445 g
Reihe Lun Wen - Studien zur Geistesgeschichte und Literatur in China
ISBN-10 3447122854
ISBN-13 9783447122856
Bestell-Nr 44712285A

Produktbeschreibung  

Die Unterscheidung zwischen einem Wort und dem philosophischen Begriff, den es bezeichnet, ist in der Geistesgeschichte von großer Bedeutung. Über den Lauf der Zeit lässt sich beobachten, wie beispielsweise ein Wort aus dem allgemeinem Kontext die Bedeutung eines bestimmten geistesgeschichtlichen Konzepts übernimmt, als das es fortan verstanden und verwendet wird. Ein solches für die frühe chinesische Geistesgeschichte äußert wichtiges Wort ist
mingjiao
, , Namenlehre, das zum ersten Mal in der Zeit der Wei-Jin (220-420) in den überlieferten Texten auftaucht. Das mit ihm verbundene Konzept hingegen ist schon viel älter.
Rongbing Zhong widmet sich in seiner Studie der Entstehung und Entwicklung des Begriffs in der frühen Geschichte Chinas. Beginnend mit dem Buch
Laozi
werden Rolle und Funktion von Namen über die theoretische Vorbereitung der Namenlehre bei Konfuzius und ihrer Festsetzung in der Han-Dynastie bis zum Auftreten des Begriffs in schriftlichen Quellen analysiert, um die mit dem Begriff verbundenen Konnotationen und Denotationen zu klären. Dabei verfolgt Zhong eine philologische Herangehensweise, die die Elemente des Wortes
mingjiao
in ihrer Bedeutung erläutert, sich dabei aber nicht auf die Stellen beschränkt, an denen das Wort in überlieferten Texten erscheint, sondern vielmehr die geistesgeschichtlichen Entwicklungen der Elemente in verschiedenen Kontexten darlegt.

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