Nach dem Primitivismus? - Künstlerische Verhandlungen kultureller Differenz in der Bundesrepublik Deutschland, 1960-1990. Eine postkoloniale Relektüre

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Produktdetails  
Verlag transcript
Auflage 04.04.2023
Seiten 364
Format 14,7 x 22,4 x 2,5 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 729 g
Reihe Studien zur visuellen Kultur
ISBN-10 3837624927
ISBN-13 9783837624922
Bestell-Nr 83762492A

Produktbeschreibung  

Die im Nationalsozialismus als »entartet« diffamierte Kunst, die auf vermeintlich »primitive Kulturen« referiert, galt in der Bundesrepublik Deutschland als »antifaschistisch«, ohne dass deren Kolonialrassismen reflektiert wurden.

Wie aber wurde kulturelle Differenz in der Kunst der Bundesrepublik von 1960 bis 1990 verhandelt?

Kea Wienand diskutiert, inwiefern KünstlerInnen wie Joseph Beuys, Sigmar Polke, Ulrike Rosenbach u.a. nach 1960 einen Primitivismus fortgeführt, verändert oder kritisiert haben. Sie zeigt auf, wie über Bilder von kultureller Differenz Vorstellungen von Künstlerschaft, Sexualität, Geschlecht und Geschichte thematisiert werden.

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