Hieronymus

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Eine historische Biografie

Gebunden
WBG Philipp von Zabern, 2018, 320 Seiten, Format: 15,6x22,5x2,7 cm, ISBN-10: 3805351496, ISBN-13: 9783805351492, Bestell-Nr: 80535149A
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Produktbeschreibung

Kirchenvater und Gelehrter, Rhetoriker und Polemiker, Mönch und Asket - Hieronymus hat wie kaum ein anderer Einfluss genommen auf die Entwicklung der Kirche. Heinrich Schlange-Schöningen präsentiert eindrucksvoll diese religions- und kulturhistorisch wichtige Persönlichkeit für die Geschichte der Christianisierung Europas in der Spätantike.

Klappentext:

Hieronymus kannte das Römische Reich besser als die meisten seiner Zeitgenossen: Er lebte die erste Hälfte seines langen Lebens vorwiegend im Westen, die zweite Hälfte dann im Osten, wo er als Begründer und Vorsteher eines Klosters in Bethlehem großen Einfluss auf die Kirche gewonnen hat. Sein größtes Werk war die lateinische Übersetzung der Bibel, seine Theologie verbreitete er aber auch durch Briefe, Abhandlungen und Kommentare. Als Asket und Mönch hat er seine strenge christliche Morallehre selbst gelebt und sich als Theologe sehr polemisch mit häretischen Lehren auseinandergesetzt. Hoch gebildet auch in der heidnischen Literatur, fühlte sich Hieronymus als Christ und Römer; der sichtbare Verfall des Imperiums erschütterte ihn schwer.
Heinrich Schlange-Schöningen beschreibt eindrucksvoll das Leben dieses einflussreichen Kirchenvaters und führt uns dabei auch das Nachwirken, vor allem in der Kunst, vor Augen.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 7
"Vater und Verteidiger der Kirche" 10

1 Eine Trauerfeier in Rom 12
Das Ideal der christlichen Askese 15
Der Traum vom göttlichen Strafgericht 18

2 Kindheit und Jugend 24
Das Geburtsjahr 24
Der Geburtsort Stridon 30
Hilferufe in die Heimat 34
Ein Sohn aus gutem Hause 36
Die Ausbildung in Grammatik und Rhetorik 41
Ein antikes Studentenleben. 47
Eine christliche Erziehungslehre 52

3 Im Westen und im Osten des Reiches 56
Nach Trier 57
Ein Bekehrungserlebnis in Trier?. 61
Die Rückkehr nach Italien 67
Die Reise nach Antiochia 72
In der Wüste 76
Die "Vita des Heiligen Paulus" 83
Das Bild des Wüstenheiligen 88
Hieronymus Bosch 94
Der Wald als Wüste 101

4 In den Hauptstädten 105
Das Schisma in Antiochia 105
Wieder in Antiochia 111
In Konstantinopel 115
Die "Chronik" 122
In Rom 130
Hieronymus als Kardinal 134
... oder als Sekretär des Papstes? 137
Die Bibelrevision140
Die frommen Aristokratinnen 145
"Gegen Helvidius" 149
Die gelehrten Asketinnen 153
Paula 155
Kritik an denMönchen 162
Angriffe auf Hieronymus 163
Das frühe Porträt 166

5 Auf Pilgerfahrt. 173
Die Reise nach Jerusalem 174
Jonas und Andromeda 179
In Emmaus 180
Jerusalem 183
Die Grabeskirche und das Heilige Kreuz 185
Der erste Aufenthalt in Bethlehem 190
Nach Galiläa 194
In der Nitrischen Wüste 197

6 Bethlehem 202
Das Klosterleben in Bethlehem 202
Geldsorgen 207
Eine fromme Kleinstadtidylle 211
Die Geschichte vom Löwen 212
Bibel und Bibelexegese 218
Jonas unter dem Efeu 222
Von der Wissenschaft der Übersetzung 224
Luther und Erasmus über Hieronymus 226
Der Bibelkommentator 233
Bethlehem als Zentrum theologischer Gelehrsamkeit 238
Augustinus kritisiert Hieronymus ... 242
... und behält das letzte Wort 245
Der Streit um Origenes 247
Ein Leben ohne Sünde? 260
Triumph des Glaubens und Verfall des Staates 264
Tod und Bestattung 280
Hieronymus-Reliquien 281

Quellen und Literatur 284
Anmerkungen 291Register 316

Rezension:

"Feinsinnig und quellennah, in einem gepflegten Stil zeichnet der Saarbrücker Althistoriker Heinrich Schlange-Schöningen diesen windungsreichen Lebensweg nach [...]." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Die Biografie von Hieronymus ist sehr kenntnis- und detailreich." Hessische Allgemeine

"Getragen wird das Buch von einer umfassenden historischen und kunsthistorischen Bildung, so dass die Wirkungsgeschichte des Hieronymus stets im Blick bleibt." (Frankfurter Allgemeine)
"...sehr kenntnis- und detailreich." (Darmstädter Echo u.v.m.)

"Dass er einer der Giganten der abendländischen Geistesgeschichte ist, steht außer Frage. In Schlange-Schöningen hat er einen guten und würdigen Biographen gefunden." (Die Tagespost)