Themenfelder der Pädagogik der frühen Kindheit stehen zunehmend im Blickpunkt der Forschung. Deutlich wird dies an einer inzwischen großen Zahl an empirischen Studien, die sich zu vielschichtigen und bisweilen unübersichtlichen Forschungsbeständen verdichtet haben. Mit dem Handbuch empirische Forschung in der Pädagogik der frühen Kindheit wird diese Entwicklung aufgegriffen, indem von Fachexpert:innen zu ausgewählten Themenfeldern der Pädagogik der frühen Kindheit der aktuelle Stand der empirischen Forschung in Deutschland wie auch wichtige internationale Forschungsbefunde überblicksartig aufgezeigt werden.
Für die zweite Auflage wurden sämtliche Beiträge überarbeitet. Insbesondere neue Forschungsbefunde und Entwicklungen in der Forschung der Teildisziplinen wurden dabei berücksichtigt. Zudem wurde das Herausgeberwerk um fünf Beiträge zu relevanten Themen erweitert.
Das Handbuch empirische Forschung in der Pädagogik der frühen Kindheit richtet sich als Übersichts- und Standardwerk an Studierende, Lehrende und Forschende, die sich an Universitäten, Hochschulen und außerhochschulischen Instituten mit frühpädagogischen Themen auseinandersetzen. Zudem richtet sich das Handbuch an Personen in verantwortlichen bildungspolitischen und fachpraktischen Positionen, die sich fundiert über den Forschungsstand zu bedeutsamen frühpädagogischen Themenbereichen informieren wollen.
Dr. Thilo Schmidt, Akademischer Oberrat am Arbeitsbereich Erziehung und Bildung in der Kindheit, Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern Landau (RPTU); Forschungsschwerpunkte: Frühpädagogische Handlungskonzepte in Theorie und empirischer Erforschung, pädagogische Qualität in Kindertageseinrichtungen, Professionsentwicklung und beruflicher Verbleib in (früh-)pädagogischen Berufen.
Prof. Dr. Wilfried Smidt, Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt frühe Bildung und Erziehung, Institut für psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck; Forschungsschwerpunkte: Professionalisierung in der Pädagogik der frühen Kindheit, Persönlichkeit frühpädagogischer Fachkräfte, Pädagogische Qualität in Kindertageseinrichtungen, Förderkonzepte in der Pädagogik der frühen Kindheit, Leadership in Kindertageseinrichtungen.
Professorin im Arbeitsbereich für Frühkindliche Bildung und Erziehung, Freie Universität Berlin; Forschungsschwerpunkte: Längsschnittanalysen der Auswirkungen frühkindlicher und schulischer Bildungsqualität, professionelle Kompetenzen von (früh-)pädagogischen Fachkräften, Umgang mit Diversität im Kindergarten und der Schule, internationale Vergleichsanalysen, Evaluationsforschung, quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung.
Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP); Forschungsschwerpunkte: Bindungsentwicklung von der Kindheit bis zum Jugendalter, frühkindliche Bildungsprozesse, Erzieherin-Kind-Beziehung, Qualität frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung.
Mitinhaber der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen, Kandern; Forschungsschwerpunkte: Qualitätsmessung und -sicherung in der Kindertagesbetreuung, Kindeswohlgefährdung, flexible Formen der Kindertagesbetreuung, Trennungs- und Abschiedsverhalten in der Krippe, Beobachtungsmethodik, chronische Unruhe im Säuglingsalter, Fehlanpassung des Menschen an seine rezente Umwelt (Mismatch-Theorie).
Peter Cloos ist Professor für die Pädagogik der frühen Kindheit, Stiftung Universität Hildesheim, Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft; Forschungsschwerpunkte: qualitative Forschungsmethoden der Pädagogik der Kindheit, Erziehung und Bildung in Kindertageseinrichtungen, institutionelle und situative Übergänge im Lebenslauf und Alltag von Kindern, professionelles Handeln in Arbeitsfeldern der Pädagogik der frühen Kindheit.
Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Frühkindliche Bildung und Erziehung, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg; Forschungsschwerpunkte: historisch-systematische Erziehungswissenschaft, Erziehungs- und Bildungstheorie, Theorien und Konzepte der Frühpädagogik.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Staatsinstitut für Frühpädagogik Bayern; Forschungsschwerpunkte: Sprachentwicklung und Sprachförderung von mehrsprachigen Kindern, Erzieherinnen-Kind-Interaktionen, Qualität in Kindertageseinrichtungen und Tagespflege.
Embacher, Eva-Maria, BA BSc MA MSc PhD, Universität Innsbruck, Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Pädagogische Qualität von Kindern im Kindergarten, soziale Beziehungen und Interaktionen in der frühen Kindheit, Persönlichkeit von elementarpädagogischen Fachkräften und Kindern, Arbeitsbelastung und Wohlbefinden von elementarpädagogischen Fachkräften.
Akademischer Oberrat, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter, Arbeitsbereich Grundschulpädagogik, Universität Koblenz-Landau; Forschungsschwerpunkte: personale Merkmale von Lehrkräften, institutionelle Übergänge, Schriftspracherwerb, Klassenmanagement.
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