Geschichten von Shem und Shaun. Tales Told of Shem and Shaun - Englisch und deutsch
| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | 2012 |
| Seiten | 100 |
| Format | 14,2 x 1,4 x 22,0 cm |
| Gewicht | 298 g |
| Reihe | Bibliothek Suhrkamp |
| Übersetzer | Friedhelm Rathjen |
| ISBN-10 | 3518224689 |
| ISBN-13 | 9783518224687 |
| Bestell-Nr | 51822468A |
Lange vor der Veröffentlichung von »Finnegans Wake« (1939) wurden bereits einige Teile daraus separat in Buchform veröffentlicht - darunter nicht nur das berühmte Kapitel »Anna Livia Plurabelle« (1928), sondern auch »Tales Told of Shem and Shaun« (1929).Der Keim der Entstehung dieser drei Geschichten liegt in einer Fehde zwischen den Schriftstellern James Joyce und Wyndham Lewis, die sich bei gemeinsamen Zechtouren durch Paris kennengelernt hatten. Joyce beantwortet eine heftige Attacke Lewis' auf den »Ulysses« (»ein Monument wie ein Rekorddurchfall«) und auf das entstehende »Finnegans Wake« (»Kinderspielchen à la Gertrude Stein«).Es gibt in »Finnegans Wake« bekanntlich keinen 'eigentlich gemeinten' Sinn, sondern ein Geflecht aus vielen fragmentarischen Sinnebenen, die sich gegenseitig ergänzen, durchdringen und auch aufheben; eben dies ist die besondere Qualität des Buches. Ziel des Übersetzers Friedhelm Rathjen war es, so viele der im Original vorhandenen Bedeutungen wie irgend möglich wiederzugeben, und zwar in eben der Abfolge und Verschränkung, in der sie im Original erschienen: »'Finnegans Wake' ist ein kühnes Buch für kühne Leser, und das Amt des Übersetzers kann es nur sein, dafür zu sorgen, daß beide zusammenfinden.«
Zweisprachige Ausgabe
Inhaltsverzeichnis:
The Mookse and The Gripes
Der Mauchs und Der Traufen
The Muddest Thick That Was Ever Heard Dump
Die verdreckteste Sacke die jemals hörbetrüben ward
The Ondt and the Gracehoper
Der Aumvaise und der Gnadshoffer
Nachwort
Editorische Notiz
