Dr. Semuel da Silva gegen Uriel da Costa - Ein Hamburger Streit um die Unsterblichkeit der Seele

Taschenbuch
12,90 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Als Mängelexemplar1
3,99 € 12,00 €1
Preisbindung aufgehoben3
9,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 34,00 €3
Als Mängelexemplar1
5,99 € 12,00 €1
Als Mängelexemplar1
10,99 € 22,00 €1

Produktdetails  
Verlag Hentrich & Hentrich
Auflage 2024
Seiten 132
Format 11,8 x 1,0 x 16,5 cm
Gewicht 131 g
Reihe Jüdische Miniaturen
ISBN-10 3955656004
ISBN-13 9783955656003
Bestell-Nr 95565600A

Produktbeschreibung  

Der in Schrift und Gegenschrift ausgefochtene Streit zwischen dem zeitweise in Hamburg lebenden Zuckerhändler und Religionskritiker Uriel da Costa (1584-1640) und dem Hamburger Arzt Dr. Semuel da Silva (ca. 1570-1631) über die Unsterblichkeit der Seele und die Göttlichkeit des Mündlichen Gesetzes im Judentum sorgte in den jungen Portugiesengemeinden in Hamburg und Amsterdam für großen Aufruhr unter den ins normative Judentum zurückkehrenden iberischen Neuchristen. Die Schrift des Religionskritikers wurde eingezogen bzw. verbrannt, ihr Verfasser mit dem Bannfluch (herem) belegt. Nach dem zweiten öffentlichen Widerruf und einem entwürdigenden Bußritual (malkut) in der Amsterdamer Synagoge setzte Uriel da Costa im April 1640 seinem Leben mit der Pistole ein Ende. Seine dramatische Lebensgeschichte liegt u. a. dem Theaterstück Uriel Acosta (1847) von Karl Gutzkow sowie den Romanen Uriel da Costa oder die Tragödie der Gesinnung (Josef Kastein, 1932), Ein Gewürm der Erde (Augustina Bessa-Luís, 1984) und Die Vertreibung aus der Hölle (Robert Menasse, 2001) zugrunde.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema