Die Erben der Nacht - Lycana

Die Erben der Nacht - Lycana

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Kartoniert/Broschiert
ab 12 Jahren
cbt, cbt Taschenbücher Bd.30479, 2008, 542 Seiten, Format: 21 cm, ISBN-10: 3570304795, ISBN-13: 9783570304792, Bestell-Nr: 57030479A

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Siren
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Produktbeschreibung

Die Fortsetzung der großen Vampir-Saga

Ende des 19. Jahrhunderts ist die Macht der letzten Vampir-Clans in Europa am Schwinden. Um das Überleben ihrer Gattung zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam auszubilden. Beim irischen Clan der Lycana sollen die jungen Vampire die Magie des Gestaltwandelns erlernen. Doch bei ihrer Ankunft an der wilden Küste Irlands geraten die Erben der Nacht in eine jahrhundertealte blutige Fehde - den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen.

- Historische Vampir-Fantasy vor der wild-romantischen Kulisse Irlands
- Ein opulentes Drama um Ehre, Verrat und eine verbotene Liebe
- Actionreich, magisch und wunderbar düster
- Mitreißender Schmökerstoff für jeden Vampir-Fan

Leseprobe:

Die Vampirin stand an der Reling und sah in die Nacht hinaus. Der Himmel war von Wolken verhangen. Kein Stern war zu sehen. Nur die sch ende Gischt hob sich von den schwarz nach allen Seiten ausgedehnten Wassermassen ab, die sich unaufh rlich zu neuen Landschaften verformten, H gel und T r voneinander schieden. Der Sturm war zwar abgeflaut, doch noch immer warfen die Wogen das Schiff von einem Wellenkamm zum n sten.
Die langen, schlanken Finger der Vampirin schlossen sich fest um die Reling, als das Schiff wieder einmal unvermittelt ins Bodenlose abzusacken schien. Ihre Augen waren fest auf den Horizont gerichtet, wo irgendwann endlich Irlands K ste auftauchen musste, ihre Gedanken jedoch arbeiteten emsig in einer verborgenen Kammer ihres Geistes an dem gro n Plan. Sie w rde den Meister nicht noch einmal entt chen. Dieses Mal w rde sie als strahlende Siegerin zur ckkehren und ihn berraschen. Sein Blick w rde zuerst voll Staunen und dann stolz auf ihr ruhen. Und dann w rde er die Hand nach ihr ausstrecken und sie mitnehmen.
Sie gestattete sich nicht, sich dieser wundervollen Vision hinzugeben. Noch gab es zu viel zu tun, F n zu spinnen und zu verweben, bis das Netz dicht genug war, es zuzuziehen und das zappelnde Opfer zu umschlie n, immer enger, bis seine Gegenwehr erlahmte und es in ihrer Gewalt war. Sie l elte versonnen. Ein sch nes L eln, das ihr ebenm ges Gesicht erstrahlen lie
Zwei Monate hatte sie Zeit gehabt, sich das n tige Wissen anzueignen. Es war nicht einfach gewesen, und sie hatte zwei Reisen unternehmen m ssen, um in alten Unterlagen das zu finden, was sie suchte.
Doch dann begann ihr Plan, Formen anzunehmen. Der Meister selbst hatte sie - vermutlich unwissentlich - auf die entscheidende F te gesetzt. Sie war stolz auf sich. In ihrem Geist war die L sung seines Problems geboren. Sie hatte das Schwert gefunden, mit dem man den Knoten zerschlagen konnte - und sie war auch bereit, die Klinge zu f hren, wenn es so weit war! Doch bis dahin galt es, Geister zu verwirren und Seelen zu vergiften. Sie zweifelte nicht daran, dass sie das richtige Werkzeug bald gefunden haben w rde. Es war f r M er so leicht, ihrem Zauber zu erliegen! Und wenn sie den richtigen erst gefunden hatte, w rde er die Schlingen f r sie auslegen. Sie musste dann nur noch warten und im rechten Moment zugreifen! Die Vampirin sp rte, wie ein Lachen in ihrer Kehle aufstieg. Nur noch ein paar Wochen, dann w rde sie am Ziel ihrer W nsche sein, und die vergangene Niederlage w nicht mehr als ein schattenhafter Albtraum, der sie einst gequ hatte und sich nun in Nebel aufl ste.

DIE HERRIN DER W FE

Die Morgensonne strich mit ihren ersten Strahlen ber die Weite des kahlen Moores und lie die winzigen Bl ten des Heidekrauts aufleuchten. Der noch r tliche Schein schmeichelte den Konturen der schroffen Berge und verlieh der Landschaft einen tr gerischen Hauch von Sanftheit, den der st rmische Wind L gen strafte. Schneidend kalt brauste er in B en von Westen heran, zerrte am Gewand der einsamen Gestalt mitten im Moor von Connemara und streifte ihr die Kapuze vom wei n Haar. Ein letzter Sonnenstrahl liebkoste das Antlitz der Frau, dann verschluckten Wolken die Morgensonne und die Gipfel der Berge. Ein eisiger Schauer prasselte herab und das Moor zeigte wieder sein abweisend d steres Gesicht.
Die Frau blieb stehen, zog sich die Kapuze ber den Kopf und setzte ihren Weg unbeirrt fort. Mochte ihr Gesicht auch eingefallen und zerfurcht sein, als habe es weit mehr als einhundert Jahre gesehen, und ihr Leib unter dem langen, weiten Gewand mager, so schritt sie dennoch kr ig aus und hielt den R cken gerade. Ihren langen Stab schien sie nicht als St tze bei dem nun immer steileren Aufstieg zu brauchen. Obwohl nirgends ein Pfad erkennbar war, ging sie, ohne zu z gern, voran, umrundete T mpel mit schwarz schimmerndem Wasser und bodenlosem Morast, schritt an felsigen Abbr chen entlang und zwischen stacheligen B schen hindurch


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