Der Sound der Macht

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Eine Kritik der dissonanten Herrschaft

Kartoniert/Broschiert
Beck, 2018, 192 Seiten, Format: 12,5x20,5x1 cm, ISBN-10: 3406727220, ISBN-13: 9783406727221, Bestell-Nr: 40672722M
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Produktbeschreibung

Infotext:

Die Bundeskanzlerin erklärt ihre Entscheidungen für "alternativlos". Der Finanzminister fordert andere dazu auf, "ihre Hausaufgaben zu machen". Und gebetsmühlenartig versichern Politiker nach Wahlniederlagen, "die Sorgen der Bürger künftig ernst zu nehmen". Das ist der "Sound der Macht", den niemand mehr hören mag. Astrid Séville erklärt den Verfall der politischen Sprache in Deutschland - und welche Folgen das für die Demokratie hat. Viel zu lange haben unsere Politiker mit ihren Phrasen notwendige gesellschaftliche Debatten über politische Zukunftsentwürfe schon im Keim erstickt. Das schlägt nun wie ein Bumerang auf sie zurück: Die Politikverdrossenheit ist einem wütenden Anreden gegen die Politik gewichen, einer toxischen Gegensprache, in der diffamiert, gehetzt und gelogen wird. Die etablierten Parteien reagieren hilflos auf diese Entwicklung. Sie wollen die Menschen wieder abholen, wo sie sind, und machen sich die Ressentiments ihrer populistischen Jäger selbst zu eigen. Die Politikwissenschaftlerin Astrid Séville plädiert in ihrem Buch für eine neue demokratische Streitkultur und fordert von unseren Abgeordneten den Mut, sich dem Verfall der politischen Sprache in Deutschland offensiv entgegenzustellen - notfalls auch mit der Konsequenz, abgewählt zu werden.

Inhaltsverzeichnis:

Inhalt Einleitung: Die Fallstricke politischer Sprache im Zeitalter des Populismus 1. Kapitel "There is no alternative" Die lange Geschichte einer fatalen Floskel 2. Kapitel "Hausaufgaben machen" Die toxischen Phrasen politischer Ökonomie 3. Kapitel "Wir sind das Volk" Die diskursive Privilegierung der Unterprivilegierten 4. Kapitel "Mut zur Wahrheit" Die Unkultur des Disclaimers Schluss: Die Dissonanzen unserer Zeit Anmerkungen

Rezension:

"Für eine gelingende Demokratie ist zumindest diese Debatte alternativlos." Tagesspiegel, Valentin Feneberg "(Séville) entlarvt die Politikersprache." HNA Online, Thomas Kopietz "Séville ist eine scharfe Beobachterin der politischen Kommunikation und besticht (...) mit ihrer Diskursanalyse von Spitzenpolitikern und deren rechtspopulistischen Gegnern." Deutschlandfunk Kultur, Hannah Bethke

Autorenbeschreibung

Astrid Séville lehrt Politische Theorie an der Ludwig- Maximilians-Universität München. 2016 erhielt sie für ihre Doktorarbeit den renommierten Deutschen Studienpreis. Sie ist Mitglied im Jungen Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und in der Jungen Akademie Mainz.


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