Tier sein - ein radikaler Selbstversuch
Was fühlt ein Tier, wie lebt es und wie nimmt es seine Umwelt wahr? Um das herauszufinden, tritt Charles Foster ein faszinierendes Experiment an. Er schlüpft in die Rolle von fünf verschiedenen Tierarten: Dachs, Otter, Fuchs, Rothirsch und Mauersegler. Er haust in einem Bau unter der Erde, schnappt mit den Zähnen nach Fischen in einem Fluss und durchstöbert Mülltonnen auf der Suche nach Nahrung. In die scharfsinnige, witzige Schilderung seiner skurrilen Erfahrungen lässt er wissenswerte Fakten einfließen - und letztlich geht es auch um eine philosophische Frage: Was bedeutet es, Mensch zu sein?
'Ein Buch, wie ich noch keines zuvor gelesen habe - voller Weisheit und Empathie'
Peter Wohlleben, Autor von'Das geheime Leben der Bäume' und 'Das Seelenleben der Tiere'
'A true walk on the wild side'The Guardian
Charles Foster, ausgebildeter Tierarzt und Anwalt, unterrichtet Ethik und Rechtsmedizin in Oxford. Er ist Fellow der Royal Geographical Society sowie der Linnean Society, ist auf Skiern zum Nordpol vorgestoßen und hat am Marathon des Sables teilgenommen. Charles Foster hat Bücher zu diversen Reise- und Wissenschaftsthemen publiziert. Auf Deutsch erschienen von ihm bereits »Der Geschmack von Laub und Erde« (»Being a Beast«), das von den Medien gefeiert wurde und mehrere Wochen auf der Bestsellerliste stand, sowie zuletzt »Jagen, sammeln, sesshaft werden«: »Das Buch ist irre und grandios«, von »höchst unterhaltsamer Exzentrik« (Berliner Zeitung); »Very British und ziemlich lustig« (Terra Mater). https://www.charlesfoster.co.uk/
Geboren 1959, studierte Gerlinde Schermer-Rauwolf in München Neuere Deutsche Literatur, Kunstgeschichte, Kunsterziehung und Philosophie und sammelte Erfahrungen als Textredakteurin und Lektorin, im Goethe-Institut sowie als Event-Managerin.
Seit 1987 ist sie hauptberuflich Literaturübersetzerin in dem von ihr mitgegründeten Kollektiv Druck-Reif, hin und wieder hat sie auch einen Titel lektoriert. Seit den 1990er-Jahren arbeitet sie vorwiegend im Team mit Robert A. Weiß.
1996, 1998 und 1999 erhielt Gerlinde Schermer-Rauwolf Aufenthaltsstipendien der Irish Translators' Association in der Republik Irland, 2000 und 2017 Arbeitsstipendien des Deutschen Übersetzerfonds, und 2012 sowie 2022 Aufenthaltsstipendien in Island.
In ihrer Freizeit engagiert sie sich für die Belange von Übersetzerinnen und Übersetzern sowie Autorinnen und Autoren und managt ehrenamtlich einen Stadtteilkulturladen.
Geboren 1960, studierte Robert A. Weiß Anglistik und Germanistik an der LMU München und schloss 1991 mit dem Magistergrad ab. Seit 1988 arbeitet er als Übersetzer für englische Belletristik und Sachbücher im Kollektiv Druck-Reif, von 1991 bis 2010 war er zudem als Korrektor für das Goethe-Institut/Inter Nationes tätig. Seit den 1990er-Jahren arbeitet er vorwiegend im Team mit Gerlinde Schermer-Rauwolf.
1996, 1998 und 1999 erhielt Robert A. Weiß Aufenthaltsstipendien der Irish Translators' Association in der Republik Irland, 2000 ein Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds.
Seine Freizeit verbringt er mit seiner Familie, seiner Rockband und einer kratzbürstigen Katze.
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