Das "Hirntod"-Konzept und der Tod des Menschen - Eine Untersuchung aus der Perspektive prozessualer Beweiswürdigung

Taschenbuch
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Produktdetails  
Verlag Nomos
Auflage 1. Auflage, 23.04.2025
Seiten 923
Format 22,6  x  15,1  x  4,8 cm
Gewicht 1259 g
Reihe Nomos Universitätsschriften - Recht
ISBN-10 3756023885
ISBN-13 9783756023882
Bestell-Nr 75602388A

Produktbeschreibung  

Die Behauptung, der "Hirntod" sei ein sicheres Todeszeichen ("Hirntod"-Konzept), ist die rechtliche Grundlage "postmortaler" Organentnahmen. Wendet man die beweisrechtlichen Grundsätze zur Prüfung von Gerichtsgutachten auf das "Hirntod"-Konzept an, erweist es sich als unbegründet. Das gilt auch für die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Feststellung des "Hirntodes". Sie verstoßen gegen das Transplantationsgesetz.
Der Gesetzgeber hat selbst keine Definition von "Tod" festgelegt. Die Behauptung, der "Hirntod" zeige den Tod sicher an, kann dem Gesetz nicht entnommen werden. Unterzieht man die Argumentation zugunsten des "Hirntod"-Konzepts einer genauen Analyse, ergibt sich, dass Patienten mit Hirnfunktionsausfall keine Leichen sind.

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