Christentum, Antisemitismus und Schoah - Warum der christliche Glaube sich ändern muss

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Produktdetails  
Verlag Matthias-Grünewald-Verlag
Auflage 17.10.2022
Seiten 268
Format 14,6 x 2,6 x 22,7 cm
Gewicht 487 g
ISBN-10 3786733198
ISBN-13 9783786733195
Bestell-Nr 78673319A

Produktbeschreibung  

Die Gründe für die Gleichgültigkeit christlich geprägter Gesellschaften gegenüber der Judenverfolgung unter den Nazis reichen zurück bis zu den Anfängen des Christentums. Andreas Benk beleuchtet die Geschichte christlicher Judenfeindlichkeit, die rassistischem Antisemitismus den Boden bereitete, und zeigt auf, wie die Exklusivität, die das Christentum von Beginn an für sich beanspruchte, sich bald nicht nur gegen das Judentum richtete, sondern Markenkern christlichen Glaubens blieb: Opfer kirchlicher, insbesondere römisch-katholischer Absolutheitsansprüche wurden im Verlauf der Geschichte Andersgläubige, sogenannte "Ketzer", indigene Völker sowie Frauen, Homosexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle und überhaupt als "anders" bewertete Menschen. Bis heute hat sich die römisch-katholische Kirche als Kirche nicht zu ihrer Schuld bekannt. Vor diesem Hintergund entwickelt Benk klare Thesen zu einer undogmatischen Theologie, die kirchliches Versagen anerkennt, auf Exklusivitätsansprüche verzichtet und sich neu an der Botschaft Jesu orientier

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