Bücher in Frauenhand - Bibliotheksbesitzerinnen in der Schweiz des 18. Jahrhunderts

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Produktdetails  
Verlag Chronos
Auflage 07.08.2023
Seiten 450
Format 17,3 x 3,4 x 24,6 cm
Gewicht 993 g
ISBN-10 303401712X
ISBN-13 9783034017121
Bestell-Nr 03401712A

Produktbeschreibung  

Was lasen Frauen in der Schweiz zur Zeit der Aufklärung - und was hätten sie aus Männersicht lesen sollen? Erweiterte das gedruckte Wort ihren Geist oder engte es ihn ein? Der rekonstruierte Buchbesitzvon 167 Schweizerinnen ohne besonderen Rang und Namen entspricht wenig dem ersonnenen Inhalt idealer 'Frauenzimmer-Bibliotheken'.
Erhaltene Nachlass- und Versteigerungsinventare des 18. Jahrhunderts erlauben es, den Buchbesitz zahlreicher Frauen zu rekonstruieren - von Waadtländerinnen, Bernerinnen, Jurassierinnen und Neuenburgerinnen: Frauen aus Stadt und Land, Standespersonen und Gemeine, 'Welsche' und 'Deutsche', Reformierte und Katholikinnen, Wohlhabende und Unbemittelte.
Mit der 'idealen' Frauenbibliothek, wie sie (männlichen) Zeitgenossen vorschwebte, haben diese 'realen' Bibliotheken wenig gemein. In den kleinsten unter ihnen herrschen geistliche Texte vor, Heilige Schrift und Erbauungsliteratur, in den grösseren gesellen sich weltliche dazu - eine Vielfalt von Werken zum Zweck der Bildung und Unterhaltung.
Die Studie richtet den Fokus auf Bibliotheksbesitzerinnen und Leserinnen; daneben wirft sie einen Blick sowohl auf Subskribentinnen und Käuferinnen von Büchern als auch auf Verlegerinnen, Händlerinnen und Verleiherinnen von Druckwerken. Sie entwirft eine Typologie der frühmodernen Leserin und erkundet nicht zuletzt die Modalitäten ihres Lesens, die Frage also, ob Frauen lasen, weil sie lesen konnten, wollten, durften oder mussten oder obwohl sie an sich nicht lesen konnten, wollten, durften oder mussten.

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