Krieg und Kultur erscheinen auf den ersten Blick als Gegensätze, doch seit der Antike sind sie untrennbar miteinander verwoben. Militärische Organisation, Rituale und Ideologien prägten nicht nur Schlachtfelder, sondern auch Religion, Kunst und gesellschaftliche Ordnung. Das Sonderheft beleuchtet, wie Gewalt, Macht und kulturelle Ausdrucksformen einander beeinflussten - von der römischen Antike bis ins byzantinische Mittelalter. Es zeigt, wie Kriege Innovationen hervorbrachten und Denkweisen formten, deren Nachhall bis in unsere Gegenwart reicht.
Ungekürzte Ausgabe
Dr. Philipp Margreiter studierte Alte und Mittlere Geschichte sowie Klassische und Christliche Archäologie u. a. in Innsbruck. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben dem römischen Nordafrika auch die Rhein- und Donauprovinzen.
Dr. Tristan Schmidt ist Historiker mit Schwerpunkt auf Byzantinischer Kultur und Geschichte. Seine Forschungsinteressen liegen u.a. im Bereich der Eliten- und Militärgeschichte des 11. und 12. Jhs. sowie in mittelalterlichen Mensch-Umweltbeziehungen.
Johannes Pahlitzsch hat Mittelalterliche Geschichte, Byzantinistik und Arabistik an der Freien Universität Berlin studiert und ist Professor für Byzantinistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen kulturelle Interaktionen zwischen dem Byzantinischen Reich und der islamischen Welt, die Geschichte und Kultur der orthodoxen Christen in Syrien und Ägypten sowie die Kreuzzüge.
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