4D-Bildgebungstechnologien erfassen und verarbeiten räumliche Informationen situativ und in Echtzeit. Sie verbinden physische und virtuelle Ebenen zu hybriden Bildräumen, die sich raumzeitkritisch an ihre Nutzung anpassen. Das 4D-Bild ist kein abgeschlossenes Objekt, sondern ein dynamischer Prozess. Es stellt Bildtheorie und Medienpraxis vor die Aufgabe, die Beziehungen von Bild, Raum und Handlung neu zu verhandeln.
Kathrin Friedrich ist Professorin für Medienwissenschaften und Medientheorie an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Auseinandersetzung mit adaptiven Medien (insbesondere Tracking, Extended Reality und Remote Sensing) in Kunst- und Kulturproduktionen sowie Lebenswissenschaften. ORCID: https://orcid.org/0000-0003-4212-7627
Moritz Queisner ist Professor für Interdisziplinären Technologietransfer und Digitalisierung in der Chirurgie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin. In der Chirurgischen Klinik ist er Principal Investigator in der Experimentellen Chirurgie, wo er das Digital Surgery Lab leitet. Seine Forschung befasst sich mit dem Design, der Evaluation und der klinischen Translation digitaler Technologien in der Chirurgie und Biomedizin. ORCID: https://orcid.org/0000-0001-7917-9231
Carolin Schabbing ist Doktorandin am Institut für Künste und Medien (IKM) der Universität Potsdam im Fachbereich Medienwissenschaften und Medientheorie. Sie untersucht digitale Technologien in Kulturproduktionen, insbesondere Extended Reality (XR) und 4D-Bildgebung, mit Schwerpunkt auf szenografischen und architektonischen Entwurfsprozessen sowie der Gestaltung von User Experience in räumlichen XR_Umgebungen. ORCID: https://orcid.org/0009-0006-8866-6756
Karl Eisenträger ist Doktorand an der Chirurgischen Klinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Er forscht zu digitalen Technologien in der Chirurgie, insbesondere zu Extended Reality, 4D-Bildgebung und deren Anwendung in der medizinischen Ausbildung und Praxis.
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