Ein temporeicher Roman über Schulangst, Mut und Freundschaft und einen Tintenfisch im Bauch.
Nach den Weihnachtsferien schafft Nike es nicht mehr in die Schule: Alles ist zu laut, zu grell, zu viel. 100 Tage hält die Angst sie gefangen. Doch als das Schwimmbad abbrennt, geraten sie und ihre Freundin Mia in einen spannenden Kriminalfall. Nike muss sich ihren größten Ängsten stellen und findet dabei zurück ins Leben.
Mit rotzigem Witz, Tempo und Empathie erzählt Matilda Gyllenberg von einem Mädchen, das sich Stück für Stück aus der Angst befreit. 100 Tage zu Hause ist ein wilder, emotionaler und zugleich tröstlicher Kinderroman - dicht an der Erlebniswelt seiner jungen Leser*innen.
Maria Sanns zahlreiche, eindrucksvolle Illustrationen machen Nikes Innenwelt sichtbar: ein Oktopus aus Angst, der sie umschlingt, zarte Bilder der Freundschaft, die ihr Raum zum Atmen geben - und Szenen, in denen Dunkelheit zu Licht und Angst zu Stärke werden.
"Wild, verspielt und mit großem psychologischem Gespür eine tour de force der Kinderliteratur." Dagens Nyheter
Matilda Gyllenberg (Helsinki 1980) ist Autorin, Journalistin und Dramaturgin. Sie studierte Journalistik an der Universität Helsinki und Dramaturgie an der Universität Aarhus. In ihren Büchern erzählt sie mit Wärme, Witz und großer Ehrlichkeit vom Leben heutiger Kinder und Familien. Mit Hundra dagar hemma (Förlaget 2022) veröffentlichte sie ihren ersten Kinderroman, dem 2025 Tusen timmar tystnad (Tausend Stunden Stille, Förlaget) folgte. Matilda lebt in Helsinki.
Maria Sann (Moskau 1982) ist Illustratorin und Kunstpädagogin. Sie studierte Kunstpädagogik an der Aalto-Universität in Helsinki mit einem Abschluss als Master of Arts. Für ihre Illustrationen zu Bokstavsvärldar (Förlaget 2021) wurde sie mit dem renommierten Rudolf-Koivu-Preis ausgezeichnet. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt das Nachfolgewerk zu Hundra dagar hemma (Förlaget 2022), Tusen timmar tystnad (Tausend Stunden Stille, Förlaget 2025), erneut in Zusammenarbeit mit Matilda Gyllenberg. Maria lebt in Helsinki.
Franziska Hüther, Studium der Skandinavistik und Germanistik in Frankfurt a. M. und Reykjavík, übersetzt aus dem Schwedischen, Dänischen und Norwegischen. Für ihre Übertragung von Marianne Kaurins Irgendwo ist immer Süden wurde sie 2021 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Für limbion hat sie bereits mehrere Bücher übersetzt, zuletzt 2024 Niemand außer mir von Sara Lundberg, ausgezeichnet mit dem Preis des Nordischen Rates 2025. Franziska lebt in Mühltal im Odenwald.
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