Wie können Schulen in benachteiligten Lagen gestärkt werden? Was macht eine Schule stark, wenn die Herausforderungen groß sind? Der Forschungsverbund SchuMaS - Schule macht stark im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Schule macht stark zeigt, wie Wissenschaft und Praxis gemeinsam Schule gestalten und weiterentwickeln können, um Bildungschancen gerechter zu verteilen.
Der Sammelband gibt praxisnah und forschungsbasiert Einblick in erfolgreiche Wege der gemeinsamen Schulentwicklung in herausfordernden Lagen. Er beleuchtet, was Schulen brauchen, um unter schwierigen Bedingungen wirksam arbeiten zu können, und wie tragfähige Partnerschaften zwischen Wissenschaft, Schulpraxis und Bildungsadministration entstehen. Die Beiträge zeigen, wie ko-konstruktive Zusammenarbeit gelingen kann: in der Organisations- und Unterrichtsentwicklung, in multiprofessioneller Kooperation und in der Sozialraumorientierung, bis hin zur Förderung des beruflichen Wohlbefindens von Lehrkräften.
Mit vielen Beispielen aus Schulen, praxiserprobten Konzepten und reflektierten Methoden bietet dieser Band konkrete Anregungen für alle, die Schule in herausfordernden Lagen stärken wollen - und verdeutlicht, wie Wissenschaft und Praktiker*innen gemeinsam an einer gerechten Bildung arbeiten können.
Prof. Dr. Kai Maaz ist Geschäftsführender Direktor des DIPF
Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Leiter der Abteilung "Struktur und Steuerung des Bildungswesens" und Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildungssysteme und Gesellschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Er ist u.a. Sprecher der Autor:innengruppe des nationalen Bildungsberichts, leitet den Forschungsverbund zur wissenschaftlichen Begleitung des Startchancen-Programms und ist Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz.Foto: © fotorismus für DIPF
Dr. Alexandra Marz, geb. 1981, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie stellvertretende Leiterin des SchuMaS-Forschungsverbundes und Leitung der Regionalen SchuMaS-Zentren Berlin und Frankfurt am Main. Sie ist außerdem Arbeitbereichsleiterin der Abteilung Struktur und Steuerung des Bildungswesens am DIPF I Leibniz--Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.
Bellenberg, Gabriele, Dr., Professorin für Schulforschung und Schulpädagogik, Institut für Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
Susanne J. Czaja, Dr. phil., wiss. Mitarbeiterin, Institut für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik, Technische Universität Dortmund.
Hanna Dumont, Dr. phil., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Berlin. Arbeitsgebiete/-schwerpunkte: (z. B.: Schultheorie, Bildungs- und Schulforschung im Bereich Schulentwicklung und Schulwirksamkeit, Organisationsentwicklung und Evaluation), Soziale Disparitäten im Bildungssystem, Konsequenzen von Leistungsgruppierungen, elterliches Engagement und elterliche Hausaufgabenhilfe, Individuelle Förderung und adaptiver Unterricht.
Susanne Enssen, geb. 1992, ist studierte Soziologin. Seit 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind multiprofessionelle Kooperation, Organisationsentwicklung, berufliche Orientierung und Übergangsgestaltung sowie heterogene Unterstützungsbedarfe von Schüler:innen.
Susanne Farwick, Dr. phil., wiss. Mitarbeiterin, Regionales SchuMaS-Zentrum Duisburg-Essen.
Dr. Matthias Forell ist Vertretungsprofessor für Schulpädagogik und Schulforschung an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg und vertritt ab dem Wintersemester 2024/25 die Professur für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Diversität und Teilhabe an der Universität Osnabrück. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Bearbeitung von Fragestellungen zu Bildungsübergängen und Bildungsgerechtigkeit, der Untersuchung von sozialraumorientierten Schulentwicklungsprozessen sowie der Analyse von Entwicklungen des deutschen Schulsystems. In unterschiedlichen Projektkontexten wie z.B. die vom BMBF geförderten Programme 'Schule macht stark!' oder 'Startchancen' begleitet er vor allem Schulen in herausfordernden Lagen. Schul- und unterrichtspraktische Erfahrung sammelte er über vier Jahre als Fellow und Programmmanager von Teach First Deutschland.
Kerstin Hein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts der Technischen Universität Dortmund.
Karina Karst studierte an der Universität Mannheim Erziehungswissenschaft und Soziologie (M.A.). Nach ihrem Abschluss im Jahr 2006 promovierte sie an der Universität Kassel im Projekt Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern (PERLE). Ihre Promotion schloss sie im Dezember 2009 ab. Seit Herbst 2016 ist sie Juniorprofessorin für Unterrichtsqualität in heterogenen Kontexten an der Universität Mannheim.
Autorenporträt schließen