Bei diesen fröhlichen Spielen sind die zur Sprache passenden Bewegungen
der Hände, Fäuste, Daumen und Zeigefinger besonders wichtig.
Sie regen das Sprachzentrum im Gehirn des Kindes an und fördern die
Sprachentwicklung. Die Spiele machen die Urgebärden der Sprache als
reines Klangerlebnis erfahrbar. Alle, die mit diesen Spielen umgehen,
können erleben, wie außer den Händen auch die Zunge und schließlich
der ganze Mensch vom tanzenden Rhythmus belebt wird.
Wilma Ellersiek, 1921 - 2007, war viele Jahre Professorin für Rhythmik, Schauspiel und gesprochenes Wort an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Sie widmete sich insbesondere der Wirkung von Rhythmus auf das Kind im Vorschulalter. Im Verlag Freies Geistesleben sind von ihr zahlreiche Bücher über Handgesten- und Bewegungsspiele erschienen.
Ingrid Weidenfeld, geboren 1956, studierte u. a. bei Wilma Ellersiek, deren Vorschul-Rhythmik sie von 1984 bis 1997 als Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart lehrte. Seither unterrichtet sie das Ellersiek-Modell der musikalischen Frühförderung in verschiedenen freien Zusammenhängen und wirkt als Herausgeberin des Werkes von Wilma Ellersiek.
Dr. med. Michaela Glöckler, geboren 1946 in Stuttgart. Studium der Germanistik und Geschichte, anschließend Medizin in Tübingen und Marburg. Weiterbildung zur Kinderärztin am Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke und an der Universitäts-Kinderklinik in Bochum. Bis 1988 Mitarbeit in der Kinderambulanz am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, schulärztliche Tätigkeit in der Rudolf-Steiner-Schule in Witten. 1988 - 2016 Leitung der Medizinischen Sektion am Goetheanum. Darüber hinaus engagiert sie sich weltweit durch Vorträge, Publikationen und die Ausbildung junger Ärzte für die Verbreitung der Anthroposophischen Medizin. (25.08.2016)
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