Zur letzten Instanz

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Roman

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AB - Die Andere Bibliothek, Die Andere Bibliothek Bd.316, 2011, 360 Seiten, Format: 22 cm, ISBN-10: 3821862440, ISBN-13: 9783821862446, Bestell-Nr: 82186244M
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Produktbeschreibung

"Zur letzten Instanz": Eine Ostberliner Geschichte von beflügelnden Verheißungen und schwärmerischen Versprechungen, von hochfliegenden und betonierten Träumen unterm Fernsehturm am Alexanderplatz. "Zur letzten Instanz" erzählt von der Entwicklung von Computern im Kalten Krieg zwischen Ost und West, von der einstigen Technischen Intelligenz, die erst für Hitler Wunderwaffen entwickeln wollte und dann in den Diensten der USA stand oder Visionen für den Sozialismus entwarf. So ist noch nie über die Geschichte der DDR erzählt worden. Pircks senior und Pircks junior stehen in "Zur letzten Instanz" für die Generationen: Der Jüngere lernt das kybernetische Utopolis der Aufbaugeneration nur noch als Computerprogramm der Stasi kennen, als Kultur der Kontrolle. Dieser Lemania Pircks, genannt Lem, wird zu einem avantgardistischen Ostwilden von ganz eigener Lässigkeit zwischen Klubs und Kunst, Musik und Theater, den Frauen und dem Computer. Gelehrt und gewitzt, komisch und ironisch, eine unerhörte Ostberliner Geschichte von Informatikfreaks von: DDR-Nerds.

Leseprobe:

Stunde Null Die Konstellation war unglücklich. Die Sonne stand nicht im Zeichen des Löwen, Jupiter und Venus hatten sich voneinander entfernt, Mars stand lachend abseits. Pluto reichte Saturn die Hand, während Merkur, der Strolch, seinen großen Auftritt hatte. Nur der Mond verdunkelte die Sonne. Die Korona entzündete sich und ein Ring aus Feuer legte sich um die schwarze Scheibe. Lächelnd drehte sich die Krankenschwester zu meiner Mutter, legte die rußige Linse aus der Hand und sagte, etwas Schöneres als diese Finsternis hätte sie nie gesehen. In Moskau hielt der Sekretär eine geheime Rede, in China begann das Jahr der Maus. Meine Mutter stöhnte, kurze Zeit später erblickte ich den Brutkasten. Spät geboren - meine Mutter hatte die Dreißig erreicht - war ich eine Frühgeburt mit oralem Charakter. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. In einem Westberliner Kino hatten sich meine Eltern über Keatons stoisches Ungeschick ausgeschüttet und über Chaplins...


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