Verantwortlichkeit und Schuldzumessung in Mitwirkungsfällen.

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Dissertationsschrift

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Kartoniert/Broschiert
Duncker & Humblot, Schriften zum Strafrecht 316, 2017, 258 Seiten, Format: 15,6x23,6x1,3 cm, ISBN-10: 3428153545, ISBN-13: 9783428153541, Bestell-Nr: 42815354M
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Produktbeschreibung

Kurztext:

Die Arbeit sucht nach einer Lösung für ein zentrales Problem der strafrechtlichen Zurechnungslehre, nämlich der Abgrenzung von eigenverantwortlicher Selbstgefährdung und einverständlicher Fremdgefährdung. Zu einer befriedigenden Lösung, so die Überzeugung, kommt man nur, wenn man die Unterscheidung aufgibt. Verantwortungszurechnungen werden häufig zu einseitig vorgenommen und unterlaufen damit die reale Komplexität der Situation.

Infotext:

Die vorliegende Arbeit sucht nach einer Lösung für ein zentrales Problem der strafrechtlichen Zurechnungslehre, nämlich der Abgrenzung von eigenverantwortlicher Selbstgefährdung und einverständlicher Fremdgefährdung. Eine befriedigende Lösung, so die Überzeugung, lässt sich nur gewinnen, wenn man die Unterscheidung aufgibt und Vorbehalte gegen die Einbeziehung psychologischer Situationsbeschreibungen überwindet. Verantwortungszurechnungen sowie Unterbrechungen der Zurechnung werden im Strafrecht häufig zu einseitig vorgenommen und unterlaufen damit die reale Komplexität der Situation. Um dies bereits von Beginn an klar zu stellen, bezieht sich die Arbeit auf die einschlägigen Konstellationen als Mitwirkungsfälle.

Inhaltsverzeichnis:

Teil 1: Begriffsbestimmung/Bestimmung des Untersuchungsgegenstands Eigenverantwortliche Selbstgefährdung und einverständliche Fremdgefährdung - Abgrenzung zwischen eigenverantwortlicher Selbstschädigung und einverständlicher Fremdschädigung sowie eigenverantwortlicher Selbstgefährdung und einverständlicher Fremdgefährdung Teil 2: Bestandsaufnahme Die Abgrenzung zwischen eigenverantwortlicher Selbstgefährdung und einverständlicher Fremdgefährdung: Ein erster Überblick - Die rechtliche Behandlung der "eigenverantwortlichen Selbstgefährdung" und der "einverständlichen Fremdgefährdung" Teil 3: Abkehr von der Unterscheidung zwischen eigenverantwortlicher Selbstgefährdung und einverständlicher Fremdgefährdung Einleitung - Die Herrschaft des Tatherrschaftskriteriums - Die Familie "Mitwirkungsfälle" Teil 4: Die Selbstbestimmung der Akteure unter Berücksichtigung der sozialspsychologischen Dimension der Mitwirkungsfälle Wechsel von Opfer- zur Täterperspektive - Indizien als Kriterien für die Fremdbestimmung Teil 5: Die dogmatische Verortung der Mitwirkungsfälle Einleitung - Sozialpsychologische Prozesse und Schuldfähigkeitsprüfung - Alternativvorschläge - Anhang: Anwendung der vorgeschlagenen Lösung auf die behandelten Mitwirkungsfälle Literatur- und Stichwortverzeichnis

Infotext:

The book examines a pivotal issue in German criminal legal doctrine, namely the differentiation between responsible self-endangerment and consensual endangerment of others. In order to accomplish a satisfying approach, it is argued, one has to drop this distinction. Allocations of accountability are frequently carried out in a unilateral manner, undermining the real complexity of the situation.