Unsere Architekten

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Von Cicero bis Kurt Tucholsky

Transit Berlin, 128 Seiten, Format: 24 cm, ISBN-10: 3887472543, ISBN-13: 9783887472542, Bestell-Nr: 88747254M
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Produktbeschreibung

Kurztext:

Kaum ein Beruf ist öffentlicher Kritik so vehement ausgesetzt wie der des Architekten vergleichbar nur noch mit dem des Fußballers, der sich Woche für Woche Millionen von Experten stellen muss. Jeder von ihnen weiß besser, wie ein Haus auszusehen hat, lässt sich gern über missratene Fassaden aus und bedauert die armen Teufel, die in Architektenhäusern leben müssen. Wie in Fußballarenen wird manchmal auch im Chor gepfiffen, wenn schlechte Darbietung die Volksseele beleidigt. Weniger im Chor, vielmehr als Solisten haben Vertreter einer anderen Zunft, der Literatur, die Architekten und ihre Bauten immer wieder heftig kritisiert. Nicht, dass sie mehr von der Architektur verstünden als andere, aber ihre Wehklagen oder Zornesausbrüche über architektonische Unfälle sind gekonnter formuliert und deswegen unterhaltsamer ein Muss auch für Architekten, die mit der Lektüre ihre Affinität zur Literatur selbstironisch unter Beweis stellen können und wissen: Egal, was gesagt wird, Hauptsache, es wird über einen geredet.

Infotext:

Aus der Einleitung von Ursula Muscheler. Nicht immer kleidet sich Architekturkritik in ein feines literarisches Gewand, bisweilen kommt sie sogar recht handfest daher. So wurde 1972 die zwanzig Jahre zuvor gebaute Wohnsiedlung des Architekten Minoru Yamasaki in Pruitt-Igoe, Missouri, in staatlichem Auftrag gesprengt. Ursprünglich als soziales Pilotprojekt, errichtet inmitten eines heruntergekommenen Quartiers, Teil der Lösung, war sie bald Teil des Problems geworden. Die Wohnungen waren zu dicht, zu hoch, zu schlecht isoliert. Vor allem die verglasten Laubengänge eine Hommage an Le Corbusiers Wohnmaschine wurden von den Bewohnern strikt abgelehnt. Wenden wir uns von den einstürzenden Neubauten ab und der menschenfreundlicheren literarischen Klage zu, zeigt sich: Auch sie bietet reichlich Stoff, aus dem die Albträume der Architekten gestrickt sind. Doch, der Architekt, was ist das eigentlich? Einer, der es wissen muß, Leon Battista Alberti, der große Architekturtheoretiker der Renaissance, definierte ihn als einen, der gelernt hat, mittels eines Planes zu bestimmen und auszuführen, "was unter der Bewegung von Lasten und der Vereinigung und Zusammenfügung von Körpern den hervorragendsten menschlichen Bedürfnissen am ehesten entspricht." Eine, wie es scheint, auf unerwartete Weise noch immer gültige Definition. Spricht sie doch genau von jenen Fähigkeiten, die dem Architekten heutzutage von vielen rundweg abgesprochen werden: gute Ideen, gelingende Umsetzung und die Befriedigung der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse. Es ist nicht zu leugnen: Der Ruf der schwarz gewandeten Baukünstler könnte besser sein. Warum das so ist, wollen wir uns von den sprachmächtigsten Kritikern, den Schriftstellern und Philosophen, erklären lassen.

Inhaltsverzeichnis:

Mit Beiträgen von Marcus Tullius Cicero, Louis-Sébastien Mercier, Victor Hugo, Ferdinand Raimund, Nikolai Gogol, Lew Nikolajewitsch Tolstoi, Peter Altenberg, Friedrich Nietzsche, Kurt Schwitters, Peter Weiss, Heiner Müller, Giorgio Vasari, Johann Wolfgang von Goethe, E.T.A. Hoffmann, Egon Friedell, Kurt Tucholsky, Julien Green, Ernst Bloch, Max Frisch, Brigitte Reimann, Marina Zwetajewa, Gisela Elsner, Honoré de Balzac, Siegfried Kracauer, Bruce Chatwin, Durs Grünbein, Thomas Bernhard und vielen anderen.