Star Wars: Shadow Games - Im Schatten

Star Wars: Shadow Games - Im Schatten

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Kartoniert/Broschiert
Panini Books, Star Wars - Legends, 2015, 352 Seiten, Format: 13,4x21,5x3 cm, ISBN-10: 3833231580, ISBN-13: 9783833231582, Bestell-Nr: 83323158A


Produktbeschreibung

Javul Charn gilt als das größte Holo-Popstarlet der Galaxie. Außerdem ist sie die durchgebrannte Braut eines ausgesprochen gewalttätigen Leutnants des Verbrechersyndikats Schwarze Sonne. Als sich der zuletzt recht glücklose Dash Rendar als Charns Leibwächter anheuern lässt, ahnt er noch nicht, dass die aktuelle Tour des Stars eine Achterbahnfahrt durch die Hölle zu werden droht. Mord, Intrigen und im Verborgenen agierende Mächte kreuzen Dashs Weg, und als zu allem Überfluss auch noch Prinz Xizor und Han Solo auf der Bildfläche erscheinen, wird Rendar schnell klar, dass die Einsätze bei diesem undurchsichtigen Spiel plötzlich in ungeahnte Höhen
geschnellt sind ...

Leseprobe:

Ich liebe Deine show Und werde sie mir BaldmöglIchST wieder
anSehen. Dein letztes kOnzert war unGlaUblich, und der nächsTe
WIrd sichEr ein noch TOllerer AuftriTt - ein fan bis in den Tod.
Javul Charn betrachtete die Holo-Nachricht, die in der Luft vor ihrem Gesicht schwebte. Oberflächlich betrachtet sah es aus wie all die anderen Fanbriefe, die sie über das HoloNetz erhielt, aber ihr Instinkt sagte ihr, dass dies hier überhaupt kein Fanbrief war, sondern eine Drohung. Sie las die Nachricht ein zweites Mal, wobei sie mit der Fingerspitze auf die eigentümlich großgeschriebenen Buchstaben tippte und sie in eine neue Zeile zog. Wie hatte Kendara Farlion, ihre Tourmanagerin und persönliche Schwarzseherin, das nur übersehen können? Dara war daran gewöhnt, skurrile Holo-Post zu bekommen, aber Skurrilität folgte normalerweise einem gewissen Muster.
Das hier war kein Muster. Javul starrte die Worte an, zu denen sich die groß geschriebenen Buchstaben zusammenfügten: Du bist so gut wie tot.Und warum ein Fan bis in den Tod? Hatte es damit eine besondere Bewandtnis? War es vielleicht ein Hinweis? Zudem war in der Nachricht die Rede von ihrem nächsten Konzert - was natürlich nicht bedeutete, dass nicht vorher schon etwas geschehen könnte. Panik stieg in Javuls Brust auf, und mit einem Mal fühlte sie sich schrecklich allein. Hinter der Tür ihrer luxuriösen Kabine auf der Novaherz, ihrer gleichsam luxuriösen Privatyacht - benannt nach ihrem ersten Holo-Album, das mehr als zehn Milliarden Einheiten verkaufthatte -, gingen ihre Entourage und die Mannschaft den zahllosen alltäglichen Aufgaben nach, die nötig waren, damit der schier endlose Zyklus aus Live-Konzerten, Holo-Übertragungen, persönlichen Auftritten und Reisen reibungslos ablaufen konnte. Und doch hatte es jemand geschafft, den Schutzkreis um ihre Person zu durchbrechen
- und auch noch hier, in ihrer persönlichen Zuflucht. Ein schlanker Arm von der Farbe polierter Bronze schob sich von hinten über ihre Schulter, und ein ausgestreckter Zeigefinger bohrte sich in die Drohung, die noch immer in der Luft hing. "Höllen des Chaos, JC! Was bei den Sonnen ist das?" Javul zuckte so heftig zusammen, dass sie beinahe auf das teppichbedeckte Deck gefallen wäre. "Fierfek, Dara! Kannst du nicht irgendein Geräusch machen, wenn du einen Raum betrittst? Trag eine verfluchte Glocke oder irgendwas!" Sie wischte die Nachricht fort und drehte sich auf ihrem Stuhl herum, wo sie der bestürzte Ausdruck auf dem Gesicht der anderen Frau erwartete. Seit wann muss ich mich anmelden, wenn ich dein Büro betrete? Und, he - achte auf deine Wortwahl! Wenn dir so was vor einer Holo-Kamera rausrutscht, ist dein Name von hier bis zum Outer Rim ruiniert." Javul hob hilflos die Hände. "Tut mir leid, aber du hast mich verfl..." Sie schluckte. "Du hast mich erschreckt." "Das überrascht mich nicht. Von wem stammt diese Nachricht?" "Welche Nachricht?", fragte Javul unschuldig. "Zu spät. Ich hab\'s gelesen. Du bist so gut wie tot. Was soll das? Das habe ich nicht in deiner Post gesehen." "Es war Teil einer längeren Nachricht. Die groß geschriebenen
Buchstaben ergaben diese ... Botschaft." "Wohl eher eine Drohung", brummte Dara. Javul biss sich auf die Unterlippe, unwillig zuzugeben, dass sie zu demselben Schluss gelangt war. "Ich weiß nicht, ob Drohung der richtige ..." "JC, Schätzchen, vertrau mir, das ist eine Drohung."


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