Sicherheitsgemeinschaften

Sicherheitsgemeinschaften

98% sparen

Verlagspreis:
54,00€
bei uns nur:
0,99€
Preis inkl. Mwst. zzgl. Versandkosten

Die Formation des Sozialen im nordirischen Friedensprozess

Kartoniert/Broschiert
Nomos, Demokratie, Sicherheit, Frieden Bd.218, 2016, 264 Seiten, Format: 15,3x22,8x1,2 cm, ISBN-10: 3848731436, ISBN-13: 9783848731435, Bestell-Nr: 84873143M
Verfügbare Zustände:
Neu
54,00€
Details zum Zustand: Hierbei handelt es sich um unbenutzte Bücher mit leichten Lager- und Transportschäden (angestoßenen Ecken, Kratzer auf dem Umschlag, Beschädigungen/Dellen am Buchschnitt oder ähnlichem) die nicht mehr als neuwertig gelten, sich ansonsten aber in tadellosem Zustand befinden. Diese Bücher sind mit einem Stempelaufdruck am unteren Buchschnitt als solche markiert. Sie waren nie in Privatbesitz und werden von Buchhändlern und Verlagen gesammelt. Diese Bücher kaufen wir dann palettenweise bei Verlagen und Großhändlern ein, was uns die günstigen Preise für Sie ermöglicht.

Wir verkaufen keine Bücher mit fehlenden Seiten bzw. CDs! Alle Artikel werden von uns überprüft. Verschickt werden nur Artikel, die den Zuständen 'gut' bis 'sehr gut' entsprechen. Auch wir lieben Bücher und verkaufen nur Ware, die wir uns auch selbst ins Regal stellen würden.

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie


Produktbeschreibung

Sicherheit ist kein Fakt, sondern eine Perspektive auf die Welt. Die reiche und dichte ethnografische Fallstudie liefert eine scharfsinnige Analyse der Schlüsselkomponente Sicherheit als kollektivem und gemeinschaftsstiftendem Bedeutungsgewebe in der Phase des Übergangs von gewaltsam ausgetragenem Konflikt zu Frieden in Nordirland.

Klappentext:

Friedensprozesse sind oft durch eine sich vertiefende Segregation verfeindeter Gruppen, Abschottung und gelegentlichem Wiederaufflammen von Gewalt gekennzeichnet. Zugleich verlieren alte Kontrollmechanismen ihre Legitimität, was zu einem gesteigerten, jetzt aber nach innen gerichteten Bedürfnis nach Ordnung führt: Community-interne Gewaltformen gelten nun als gefährlich und werden als Indikatoren für eine moralische Erosion der Wir-Gemeinschaft gedeutet. Die Kehrseite des stark emotional geprägten Gemeinschaftsethos sind Selbstjustiz und rigide, Konformität erzwingende soziale Kontrolle, die durch Gewalt abgestützt wird - nicht als Überbleibsel des Konflikts, sondern als Teil der Friedensordnung.
Nadja Maurer untersucht die in lokalen Diskursen und Praktiken verankerten Konzeptionen von Sicherheit der Bewohner marginalisierter Viertel. Un/Sicherheit wird zwar im Frieden neu ausgehandelt und konzipiert, bleibt aber in Ermangelung anderer, gruppenübergreifender Narrative eine bestimmende Wissenskategorie, die an der Formierung soziopolitischer Gemeinschaften beteiligt ist.