Sagen und Legenden um Werdenfelser Land und Pfaffenwinkel

Sagen und Legenden um Werdenfelser Land und Pfaffenwinkel

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Mittenwald, Partenkirchen, Garmisch, Oberammergau, Ettal, Murnau, Steingaden, Schongau, Peiting, Peißenberg, Wessobrunn, Weilheim

Gebunden
Ambro Lacus, 2015, 296 Seiten, Format: 13,6x20,5x2,7 cm, ISBN-10: 392144537X, ISBN-13: 9783921445372, Bestell-Nr: 92144537M
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Produktbeschreibung

Was hat es mit dem schaurigen Zuggeist auf der Zugspitze auf sich? Was treibt der schalkhafte Berggeist in der Leutascher Schlucht? Warum weint die unglückliche Gräfin auf Schloss Werdenfels? Woher hat der Herzogstand seinen Namen? Warum spukt es an der Steinernen Brücke bei Oberau? Wie gelang es den Murnauern eine tödliche Gefahr zu bannen? Was verschenkte König Ludwig II. in Schloss Linderhof? Welchen Frevel büßt der Mönch an der Pöllatschlucht bei Schwanstein? Welche Strafe ereilte den grausamen Vogt von Rottenbuch? Wer ist das geheimnisvolle Wehbartele an der Straße nach Schongau? Wo genau sind die unheimlichen Hexentanzplätze bei Peiting? Welchen Schatz verbirgt das Gögerlfräulein bei Weilheim? Warum geht der Mann ohne Kopf in den Wäldern bei Wessobrunn um?Auf diese und viele andere Fragen gibt das Buch mit fast 190 schaurig schönen, gruseligen, manchmal auch heiteren Sagen Antwort. Zudem er-fährt der Leser durch einen sachkundigen Kommentar, was es etwa mit ei-nem Bergspiegel auf sich hat, was ein Bezoarstein ist, wie Wilderer früher versuchten, kugelfest zu werden oder wie man sich bei der gefährlichen Be-gegnung mit der Wilden Jagd verhalten muss und vieles mehr.

Leseprobe:

Die Wilderer von Garmisch Es war in jenen Zeiten, in denen die einfachen Leute im Werden-felser Land so arm waren, dass sie oft nicht das Nötigste zum Es-sen hatten, nicht einmal die landauf, landab üblichen Kartoffeln mit Milch. Wen wundert es da, dass manch einer, der viele hungri-ge Mäuler zu stopfen hatte, in der Nacht sein Gesicht schwärzte und zum Wildern ging. Es war ganz früh am Weihnachtsmorgen, da hatten sich drei Män-ner aus Garmisch verabredet, am Rießerkopf, wo einer von ihnen ein paar Tage zuvor einen kapitalen Hirsch ausgemacht hatte, dem Wild aufzulauern und es zu erlegen. Sie hofften, einen guten Bra-ten für das Festessen heimbringen und zudem beim Wirt den Rest der ersehnten Beute verkaufen zu können. Sie waren bei tiefer Dunkelheit schon an der Lichtung angekom-men, auf der sich der Hirsch gewöhnlich zeigte. Und es dauerte nicht lange, da schritt er majestätisch aus dem Gehölz, geradewegs auf die Wilderer zu. Sofort riss einer von ihnen den Stutzen hoch, zielteund drückte ab. Zu ihrer Verwunderung aber geschah nichts, es war kein Schuss zu hören und der Hirsch ging unbeirrt weiter, als wäre nichts geschehen. Schiaß du, raunte der Schütze dem Freund zu, der neben ihm stand, mei Gwehr geht net! Da versuchte es der zweite Wilderer. Aber auch bei ihm war we-der ein Schuss zu hören noch zeigte der Hirsch Anzeichen einer Verletzung. Nun versuchte es der Dritte, jedoch mit dem gleichen Ergebnis wie die beiden anderen. Der Hirsch aber blieb vor seinen Jägern stehen, starrte sie unverwandt an und war dann mit einmal spurlos verschwunden. Des geht net mit rechten Dingen zu! So was hab i ja no nie erlebt! So raunten die Männer einander verdutzt zu und machten sich dann unverrichteter Dinge auf den Heimweg. Jetz' will i aber scho' wissen, wos mit mei'm Gwahr los is, meinte einer von ihnen plötzlich und schoss in den Schnee. Ein lauter Knall ertönte, es funktionierte einwandfrei. Die anderen ta-ten es ihm nach und auch ihre Waffen waren in Ordnung.Na so was, meinte daraufhin einer von ihnen kopfschüttelnd, des hoißt woi, dass ma am Christtag nix töten derf! Die anderen pflichteten ihm bei und alle gingen still und nachdenklich heim.


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