Ortlose Mitte

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Das Ich als kulturelle Hervorbringung

Kartoniert/Broschiert
Wallstein, 2013, 236 Seiten, Format: 22,5 cm, ISBN-10: 3835313290, ISBN-13: 9783835313293, Bestell-Nr: 83531329M
Zustand des Artikels: Sehr gut
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Produktbeschreibung

Kurztext:

Von der grammatischen Form bis zur Erzählkonstruktion. Über das "Ich" in der Literatur.

Infotext:

Das Ich als Fluchtpunkt und Ursprung in Rede und Schrift, diesem Thema gehen die Autoren nach: dem Ich-Sagen und Ich-Schreiben. Dabei steht das subjektive lyrische Ich neben Niklas Luhmanns These, wonach nur die Gesellschaft "ich" sage, niemals aber das Individuum. Wie "ich" gesagt oder unterdrückt wird, sagt oft mehr aus über die gesellschaftlichen Veranschlagungen von Identität als über die alte Kernfrage des King Lear: "Who is it that can tell me who I am?"

Autorenporträt:

Ladina Bezzola Lambert, geb. 1968, ist Mitarbeiterin am Collegium Helveticum in Zürich undPrivatdozentin für Anglistik an der Universität Basel.Veröffentlichungen u. a.: Moment to monument. The making and unmaking of cultural significance (Mithg., 2008); Imagining the unimaginable. The poetics of early modern astronomy (2002) Michel Mettler, geb. 1966, lebt als freier Autor und Musiker in Klingnau, Schweiz. Für seinen Debütroman 'Die Spange' (2006) erhielt er den Förderpreis der Schweizerischen Schillerstiftung. 2010/11 war er Gastprofessor am Collegium Helveticum der ETH Zürich.Veröffentlichungen u. a.: Jürg Laederach, Depeschen nach Mailland (Hg., 2009); Der Blick aus dem Bild. Von Gemaltem und Ungemaltem (2009)

Inhaltsverzeichnis:

Aus dem Inhalt:Brigitte Kronauer: wir ahnen endlose Gebiete Sibylle Lewitscharoff: Ich versus Wider-Ich Michel Mettler: Auf dem Babystrich der Individuation Christian Haller: Feldtheorie des Ich Brigitte Helbling: Ich, Penthesilea! Markus Koller: Die Subjektanalyse bei Luhmann Harald Atmanspacher: Die erste Person Singular in der Wissenschaft Michael Braun: XYZ Michel Mettler: Max Frisch im Dialog mit dem Phantom der Öffentlichkeit Roman Bucheli: Über die Melancholie des literarischen Ich. Wojciech Simson: Was es bedeutete, im alten China "Ich" zu sagen Hoo Nam Seelmann: Das Ich und die koreanische Kultur Zsuzsanna Gahse: Das Ich ist ein Fürwort, für wen auch immer


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