Mord im Gurkenbeet

Mord im Gurkenbeet

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Roman. Erstmals im Taschenbuch. Ausgezeichnet mit Crime Writers Association's Debut Dagger 2007

Kartoniert/Broschiert
Blanvalet, Blanvalet Taschenbuch 37624, 2010, 384 Seiten, Format: 18 cm, ISBN-10: 3442376246, ISBN-13: 9783442376247, Bestell-Nr: 44237624M
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Produktbeschreibung

Infotext:

Dieser außergewöhnliche All-Age-Krimi hat die Herzen von Lesern, Buchhändlern und Kritikern aus aller Welt im Sturm erobert! Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht das Opfer eines Giftmordes in ihrem Gurkenbeet entdeckt! Da jeder ihren Vater, den sanftmütigen Colonel de Luce, für den Mörder zu halten scheint, nimmt die naseweise Flavia persönlich die Ermittlungen auf. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur - bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia schließlich, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist ...

Leseprobe:

m Wandschrank war es so dunkel, und die Dunkelheit hatte die Farbe von altem Blut. Sie hatten mich einfach reingeschubst und abgeschlossen. Ich sog die abgestandene Luft tief durch die Nase ein und bem_hte mich, ruhig zu bleiben. Ich versuchte, bei jedem Einatmen bis zehn zu z_en und bei jedem Ausatmen bis acht. Zum Gl_ck hatten sie mir den Knebel so fest in den Mund gesteckt, dass meine Nasenl_cher frei geblieben waren und ich einen tiefen Schnaufer nach dem anderen machen konnte. Ich versuchte, die Fingern_l unter den Seidenschal zu zw_en, mit dem sie mir die H_e auf den R_cken gefesselt hatten, aber weil ich mir die N_l immer bis auf die Kuppen abkaue, klappte es nicht. Wenigstens hatte ich daran gedacht, die Finger aufeinanderzulegen und die Handfl_en auseinanderzudr_cken, als sie den Knoten festgezogen hatten. Jetzt lie_ich die Handgelenke kreisen und dr_ckte die H_e gegeneinander, bis die Fesseln ein bisschen nachgaben, worauf ich den Knoten mit den Daumen herunterziehen konnte, bis er erst in meiner Handfl_e landete - und dann zwischen meinen Fingern. W_n sie so schlau gewesen, mir auch die Daumen zu fesseln, h_e ich mich nie im Leben befreien k_nnen. Diese Trottel! Als meine H_e endlich frei waren, war der Knebel schnell entfernt. Jetzt die T_r. Aber erst musste ich mich vergewissern, dass sie nicht davor auf der Lauer lagen. Ich sp_e durchs Schl_sselloch auf den Dachboden hinaus. Kein Mensch war zu sehen, nur dunkle Ecken, das _bliche Dachbodenger_mpel und allerlei ausrangierte M_bel. Die Luft war rein. Ich griff _ber den Kopf nach hinten und drehte einen der drahtenen Kleiderhaken heraus. Indem ich das krumme Ende in das Schl_sselloch steckte und das andere Ende nach unten dr_ckte, bog ich mir einen L-f_rmigen Haken zurecht, mit dem ich in den Tiefen des alten Schlosses herumstochern konnte. Nachdem ich eine Weile zielstrebig hier und dort probiert und gefummelt hatte, wurde ich mit einem zufriedenstellenden Klick belohnt. Es war beinahe zu einfach gewesen. Die T_r ging auf, und ich war wieder frei. Ich h_pfte die breite Steintreppe zur Eingangshalle hinunter und blieb ganz kurz vor der Esszimmert_r stehen, nur so lange, wie ich brauchte, um meine Z_pfe auf den R_cken zu werfen, wo sie normalerweise immer lagen. Vater bestand nach wie vor darauf, dass das Abendessen p_nktlich zur gewohnten Zeit serviert und an unserem Esstisch aus massiver Eiche eingenommen wurde. Genau wie damals, als meine Mutter noch lebte. _Sind Ophelia und Daphne noch nicht unten, Flavia?_, fragte er leicht gereizt und blickte von der neuesten Ausgabe des British Philatelist, der Zeitschrift f_r den Briefmarkenfreund, auf, die neben seinem Teller mit Braten und Kartoffeln lag. _Die habe ich schon ewig nicht mehr gesehen_, antwortete ich. Was der Wahrheit entsprach. Ich hatte die beiden nicht mehr gesehen - seit sie mich gefesselt und geknebelt und mit verbundenen Augen die Dachbodentreppe hochgeschleift und in den Schrank gesperrt hatten. Vater schaute mich die gesetzlich vorgeschriebenen vier Sekunden _ber seinen Brillenrand an, ehe er sich wieder seinen klebrigen Kostbarkeiten widmete. Ich schenkte ihm ein so breites L_eln, dass er eine pr_tige Aussicht auf die Zahnspange hatte, mit der mein Gebiss verdrahtet war. Obwohl ich damit wie ein Luftschiff ohne Au_nh_lle aussah, wurde mein Vater gern ab und zu daran erinnert, dass er f_r sein Geld auch etwas bekam. Diesmal war er jedoch viel zu besch_igt, um darauf zu achten. Daraufhin hob ich den Deckel der mit Schmetterlingen und Brombeerranken handbemalten Terrine hoch und entnahm ihr eine gro__gige Portion Erbsen. Unter Verwendung meines Messers als Lineal und meiner Gabel als Gerte dirigierte ich die Erbsen so, dass sie sich in Reih und Glied auf meinem Teller formierten. Die kleinen gr_nen Kugeln bildeten so exakt ausgerichtete Zweierreihen, dass der Anblick das Herz des penibelsten Schweizer Uhrmach