Halbgott in Schweiß

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Intime Einblicke eines Dermatologen und Proktologen - Ein Arzt gibt auf

Kartoniert/Broschiert
Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2013, 248 Seiten, Format: 19 cm, ISBN-10: 3862653099, ISBN-13: 9783862653096, Bestell-Nr: 86265309

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Im Zelt
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Produktbeschreibung

Infotext:

Dr. Tom Kaynberg geht es wie vielen Ärzten: Er führt erfolgreich seine eigene Praxis, ist beliebt und begehrt, aber letztlich ist er unzufrieden mit seiner Situation. Die Scheinheiligkeit, die ihm sein Job vermeintlich abverlangt, stört ihn. Er will authentisch und für seine Patienten da sein - gäbe es da nicht so manche, die ihm das nicht gerade leicht machen. Immer wieder entsetzt ihn, wie auch heute noch Medizin betrieben wird und welche Spielchen innerhalb der Ärzteschaft laufen. Da tut es ihm doch gut, wenn es einer Kollegin nach Sex auf dem gynäkologischen Stuhl gelüstet. Aber dass eine andere ihn mit Champagner und Koks dazu zwingen will oder ihm eine Dame vom Escort-Service zum Abendessen gleich "mitgeliefert" wird, ist dann doch zu viel des Guten. Immer wieder geht seine Fantasie mit ihm durch, sie findet einen Nährboden in seiner Routine zwischen Enddarmerkrankungen, Geschlechtskrankheiten und dem ganz alltäglichen Ekel.

Leseprobe:

"Der nächste Patient wartet im proktologischen Raum, ein Privatpatient. Unwillkürlich denke ich an den Ärztespruch, in jedem Loch stecke Gold, und ahne: in dem mich nun erwartenden auch. Der Patient kauert mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Stuhl, das rechte Bein über der rechten Ablage, das linke links. Gut vorbereitet haben ihn meine Helferinnen, auf sie ist Verlass. Es ist keine anwesend; privat versichert und zugleich Mann bedeutet: Der Doc macht es alleine. Vergewaltigungen von Männern sind bisher eher selten beschrieben, kommen aber sicher vor, wahrscheinlich jedoch selten durch Ärzte. Welch ein Anblick: obenherum Armani-Sakko, Hemd von van Laack, Uhr von Jaeger-LeCoultre und die Krawatte von Hermès. Untenherum: hängendes Genital, ein Arschloch mit einem prallroten Knoten; eine demütigende Position für den Patienten. Es ist nicht zu ändern, Privatpatient hin oder her, Medizin macht uns alle immer wieder zu Verlierern - in diesem Moment ihn."


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