Geistige Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten

Geistige Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten

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Ein Lehrbuch für die Schule, Heilpädagogik und außerschulische Behindertenhilfe

Kartoniert/Broschiert
UTB, UTB Uni-Taschenbücher Bd.3545, 2016, 368 Seiten, Format: 15x21,4x2,1 cm, ISBN-10: 3825245578, ISBN-13: 9783825245573, Bestell-Nr: 82524557A
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Produktbeschreibung

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behindertenhilfe, Lehrerinnen und Lehrer in Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen, aber auch Eltern, heilpädagogische oder therapeutische Fachkräfte klagen über ein Problemverhalten, über Verhaltensstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten, geistiger oder komplexer Behinderung.

Dieses Buch bietet auf fundierter wissenschaftlicher Grundlage konkrete Hilfen für den alltäglichen und speziellen Umgang mit herausforderndem Verhalten. Einen herausragenden Stellenwert hat dabei ein an Stärken orientiertes pädagogisches Konzept, das als Positive Verhaltensunterstützung nachweislich als effektiv und tragfähig für die Praxis gelten darf.

Ein Lehrbuch für Schule, Heilpädagogik und außerschulische Unterstützungssysteme. In seiner 6. Auflage ist es als Standardwerk für Best Practice unverzichtbar.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort zur sechsten, aktualisierten Auflage 9

1 Geistige Behinderung - Intellektuelle Behinderung - Lernschwierigkeiten 11

Zur psychiatrisch-nihilistischen Sichtweise 11

Zur heilpädagogisch-defizitorientierten Sichtweise 12

Zur entwicklungspsychologischen Sichtweise 14

Zur IQ-bezogenen Sicht 15

Zur Klassifikation nach ICD-10 und DSM-IV 17

Geistige Behinderung aus der Subjekt-Perspektive 19

Geistige Behinderung als komplexes Phänomen von sich wechselseitig bedingenden und verstärkenden Faktoren 22

Zum Behinderungsmodell der ICF 33

Zum Konzept der AAIDD 36

Zur Klassifikation nach DSM-5 41

Zu den Fachbegriffen: Intellectual and Developmental Disabilities 43

Zu den Fachbegriffen: Learning Disabilities und Lernschwierigkeiten 44

2 Verhaltensauffälligkeiten: Begriffsverständnis und Erklärungsansätze 51

Zu den Erscheinungsformen 52

Verhaltensauffälligkeiten im Lichte sozialer Zuschreibung 54

Zu den Parallelbegriffen 57

Zu den Erklärungsansätzen 60

Zur psychiatrischenSicht 61

Zur sozialwissenschaftlichen Sicht 63

Zur systemökologischen Sicht 65

3 Das Konzept für die außerschulische Behindertenarbeit 71

Handlungsbestimmende Leitprinzipien 72

Unbedingte Achtung vor dem Wertsein des Anderen 74

Beziehungsgestaltung und kommunikatives Verhältnis 74

Subjektzentrierung und Individualisierung 75

Ganzheitlichkeit 76

Entwicklungsgemäßheit 76

Autonomie und Empowerment 77

Neurowissenschaftliche Orientierung und Stärken-Perspektive 79

\'Seinlassen\' und Vertrauen in die Ressourcen 80

Lebensweltorientierung 81

Inklusion, Partizipation (Teilhabe) und Bürgerzentrierung 81

Zur allgemeinen Alltagsarbeit 82

Bausteingruppe I: Zentrale Bereiche der Alltagsarbeit 83

Rehabilitative Pflege 84

Hausarbeit und Haushaltsführung 84

Freizeitbezogene Lebensgestaltung und ästhetische Praxis 85

Allgemeine Lebensberatung und Bildungsassistenz 85

Psychosoziale Lebenshilfe und körperliche Aktivierung 86

Gesellschaftliche Integrationshilfe und kulturelle Partizipation 87

Bausteingruppe II: Spezielle Elemente der allgemeinen Konzeption 87

Angebote 87

Zeit 88

Soziale Kommunikation und Beziehungen 88

Lebensmilieu 89

Gruppenbesprechungen 89

Assistierende Hilfen 89

Pädagogische Methoden und Handlungsmodelle 94

Lehrmethoden und Phasenmodelle 95

Verfahrensweisen 96

Allgemeine positive Unterstützungs- und Verkehrsformen 96

Verhaltensaufbauende und -stabilisierende Methoden 97

Spezielle symptomorientierte Interventionsformen 98

Spezielle präventive Methoden 104

Sozialformen 106

Persönliche Zukunfts-, Lebensstil- und Netzwerkplanung 108

Zur Speziellen Pädagogik 119

Spezielle gruppenbezogene Maßnahmen 119

Beispiel eines gruppenbezogenen Angebots zur Förderung sozialer Kompetenz auf der Grundlage von Theaterarbeit (von Dörte Fiedler) 120

Resümee 128

Lebensweltbezogene Schlussbetrachtungen 128

Einzelhilfe durch Positive Verhaltensunterstützung 130

Unterstützerkreis 131

Funktionales Assessment 132

Indirektes Assessment 132Aufbereitung der Lebensgeschichte 133

Direktes Assessment 137

Zur Einbeziehung der Person 139

Funktionale Problembetrachtung 139

Bildung von Arbeitshypothesen und Zielen 143

Unterstützungsmaßnahmen 143

1) Veränderung von Kontextfaktoren 144

2) Zur Erweiterung des Verhaltens- und Handlungsrepertoires 148

3) Zur Veränderung von Konsequenzen 150

4) Persönlichkeits- und lebensstilunterstützende Maßnahmen 151

5) Krisenmanagement 153

Zur Umsetzung der Einzelhilfe 154

Ein abschließendes Beispiel aus der Praxis 155

4 Das Konzept für Schule und Unterricht 163

Primäre Prävention: Zum schulbezogenen Konzept einer positiven Verhaltensunterstützung 164
Zur Vorgehensweise und Arbeitsschritte 165

Primäre Prävention auf klassenbezogener Ebene 170

Sekundäre Prävention: Zur gruppenbezogenen