Die Verfahrensbeistandschaft

Die Verfahrensbeistandschaft

43% sparen

Verlagspreis:
76,90€
bei uns nur:
43,99€
Preis inkl. Mwst. versandkostenfrei
In den Warenkorb

Verfahrensrechtliche Umsetzung des verfassungsmäßigen Gebotes einer Interessenvertretung für Minderjährige. Dissertationsschrift

Restposten, nur noch 1x vorrätig
Kartoniert/Broschiert
Duncker & Humblot, Schriften zum Prozessrecht 231, 2014, 279 Seiten, Format: 14,6x22,2x1,4 cm, ISBN-10: 342814256X, ISBN-13: 9783428142569, Bestell-Nr: 42814256M
Verfügbare Zustände:
Neu
76,90€
Sehr gut
43,99€
Details zum Zustand: Hierbei handelt es sich um unbenutzte Bücher mit leichten Lager- und Transportschäden (angestoßenen Ecken, Kratzer auf dem Umschlag, Beschädigungen/Dellen am Buchschnitt oder ähnlichem) die nicht mehr als neuwertig gelten, sich ansonsten aber in tadellosem Zustand befinden. Diese Bücher sind mit einem Stempelaufdruck am unteren Buchschnitt als solche markiert. Sie waren nie in Privatbesitz und werden von Buchhändlern und Verlagen gesammelt. Diese Bücher kaufen wir dann palettenweise bei Verlagen und Großhändlern ein, was uns die günstigen Preise für Sie ermöglicht.

Wir verkaufen keine Bücher mit fehlenden Seiten bzw. CDs! Alle Artikel werden von uns überprüft. Verschickt werden nur Artikel, die den Zuständen 'gut' bis 'sehr gut' entsprechen. Auch wir lieben Bücher und verkaufen nur Ware, die wir uns auch selbst ins Regal stellen würden.


Produktbeschreibung

Kurztext:

Mit der Neuregelung der Verfahrensbeistandschaft in 158 FamFG wurde die Interessenvertretung Minderjähriger als Institut sui generes erheblich weiterentwickelt. Katja Rösler geht der Frage nach, ob hierbei die verfassungsmäßigen Anforderungen ausreichend umgesetzt wurden. Dabei wird festgestellt, dass der Verfahrensbeistand zwar als eigenständiger Beteiligter die Beteiligtenposition des Minderjährigen spiegelt, jedoch keine gesetzliche Vertretungsbefugnis hat. Insofern kann im Einzelfall die Bestellung eines Ergänzungspflegers erforderlich bleiben.

Infotext:

Mit der Neuregelung der Verfahrensbeistandschaft in 158 FamFG wurde die Verfahrenspflegschaft nach 50 FGG a.F. abgelöst und die Interessenvertretung für Minderjährige als Institut sui generes erheblich weiterentwickelt. Katja Rösler geht der Frage nach, ob hierbei die verfassungsmäßigen Anforderungen ausreichend umgesetzt wurden. Hierzu werden zunächst die verfassungsrechtliche Subjektstellung des Minderjährigen und seine verfahrensrechtliche Position im Kindschaftsverfahren analysiert. Nach Untersuchung der rechtlichen Ausgestaltung des Verfahrensbeistands wird festgestellt, dass dieser zwar als eigenständiger Beteiligter neben den Minderjährigen tritt und dessen Beteiligtenposition spiegelt, jedoch keine gesetzliche Vertretungsbefugnis hat. Insofern bleibt für den konkreten Einzelfall zu prüfen, ob die Bestellung eines Ergänzungspflegers erforderlich ist. Die enge Verzahnung von Verfahrensbeistandschaft und Ergänzungspflegschaft gewährleistet jedoch die notwendige Interessenvertretung des Minderjährigen.

Inhaltsverzeichnis:

A. Einleitung B. Das Bedürfnis für eine rechtliche Interessenvertretung Minderjähriger Das historisch gewachsene Verständnis von der rechtlichen Subjektstellung Minderjähriger und der Notwendigkeit ihrer Interessenvertretung - Die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Subjektstellung Minderjähriger C. Der Verfahrenspfleger nach 50 FGG a.F. als Interessenvertreter des minderjährigen Kindes Die Einführung der Verfahrenspflegschaft nach 50 FGG a.F. durch die Kindschaftsrechtsreform von 1998 - Grundprobleme der gesetzlichen Ausgestaltung der Verfahrenspflegschaft nach 50 FGG a.F. D. Die Stärkung der verfahrensrechtlichen Position des Minderjährigen durch das FGG-Reformgesetz Grundzüge der gesetzgeberischen Intention - Die verfahrensrechtliche Position Minderjähriger nach den 7 ff. FamFG - Die Rechtsposition des Minderjährigen im Kindschaftsverfahren nach den 151 ff. FamFG E. Die Verfahrensbeistandschaft gemäß 158 FamFG Die gesetzestechnische Entwicklung des 158 FamFG: Vom ersten Referenten- zum endgültigen Gesetzentwurf - Die gesetzliche Ausgestaltung der Verfahrensbeistandschaft gemäß 158 FamFG F. Die Abgrenzung der Verfahrensbeistandschaft von der Ergänzungspflegschaft Die Ergänzungspflegschaft im Kindschaftsverfahren - Das Verhältnis von Verfahrensbeistandschaft und Ergänzungspflegschaft - Alternative Lösungsansätze G. Zusammenfassende Schlussbetrachtung Literatur- und Sachverzeichnis Sachverzeichnis