Die Liebe im Archiv

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Roman. Deutsche Erstausgabe

Kartoniert/Broschiert
Blanvalet, Blanvalet Taschenbuch Nr.36158, 2005, 315 Seiten, Format: 18,5 cm, ISBN-10: 3442361583, ISBN-13: 9783442361588, Bestell-Nr: 44236158M
Zustand des Artikels: Sehr gut
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Produktbeschreibung

Nach fünfzehn fröhlichen Single-Jahren hat sich die attraktive Bibliothekarin Ally Sheffield wie aus heiterem Himmel verliebt. Die Symptome sind eindeutig: Appetitlosigkeit, Herzklopfen und glühende Wangen in der Nähe des Auserwählten. Und der ist kein Geringerer als der umschwärmte Dirigent der Philadelphia-Philharmoniker, Aleksi Kullio. Doch wie kann sie den gefeierten Maestro auf sich aufmerksam machen, der noch dazu bereits verheiratet ist? Eine Frage, die kein Nachschlagewerk und keine Ratgeberfibel ihr beantworten kann, aber vielleicht ihr Kollege ....

Leseprobe:

"Aleksi Kullio, der neue Dirigent des Philadelphia Philharmonic Orchestra, kam mit kurzen schnellen Schritten auf die Bühne. Wie ein schlaksiger Junge, dem die langen Beine und Bewegungen eines Erwachsenen noch nicht vertraut sind. Ich wusste, dass er verheiratet war. Von meinem Platz aus konnte ich gerade eben den Hinterkopf seiner Frau erkennen, die in der ersten Reihe saß. Blond - was sonst. Der "Philadelphia Inquirer" hatte dem neuen Mann einen ausführlichen Artikel auf der Titelseite gewidmet. Man las dort von einer verträumten Kindheit in Finnland, von den ersten Studienjahren in Harvard und von der Zeit am Curtis Institute of Music. Sein Stil wurde als »überschwänglich« und seine Frau als »wunderschön« bezeichnet. Das Farbfoto zeigte ein gut geschnittenes, interessantes Gesicht mit einem unbestimmt brutalen Zug. Der Mann war perfekt, und er war verheiratet.
Und ich - ich war es nicht.
Wenn man auf die Vierzig zugeht und nie verheiratet war, hat das Folgen. Irgendwann wird die Sache zu einer Art Dauerzustand. Man redet sich ein, dass man ja sowieso nie heiraten wollte. Sonst hätte man den Sprung ja längst gewagt. Die Freunde geben ihre Kuppelversuche auf, und man vergisst sogar, dass ein Penis noch etwas anderes sein kann als ein müder Witz des lieben Gottes. Der Therapeut spricht mit betont sanfter Stimme vom Wert der Einsamkeit, und kuschelige Nachthemden, Daunendecken und die vielen Kissen auf dem Bett rufen einen leise, aber mit eindeutig sexuellem Verlangen, beim Namen.
Sie müssen sich das so vorstellen: Ich, eine etwas altjüngferliche Bibliothekarin, verliebte mich in einen Mann, den ich nicht kannte und den ich auch nie kennen lernen würde. Ich wollte es zuerst nicht glauben, aber der Körper signalisiert einem ja deutlich genug, wenn man sich verliebt hat. Mein Körper jedenfalls. Ich hatte plötzlich das Gefühl, als ob ich mich auf der Stelle übergeben müsste, als ob ich in Ohnmacht fallen, einen Herzanfall bekommen würde - und das alles gleichzeitig.
Links neben mir saß meine beste Freundin Suzanne mit ihrem Ehemann. Nur Sekunden, nachdem mich die Liebe so rücksichtslos befallen hatte, stieß sie mich mit dem Ellenbogen an.
»Was ist los?«, zischte ich.
»Nichts.«
»Warum schubst du mich dann?«
Ihre Stimme überschlug sich fast. »Der ist vielleicht schnuckelig.«
»Denk daran: Du bist verheiratet.« Viel zu selten hatte ich Gelegenheit, Suzanne die Nachteile ihres Familienstands vor Augen zu führen. Also ließ ich alle Zurückhaltung fahren und kostete den Augenblick genüsslich aus.
Applaus brandete auf - ein wohlwollender und durchaus freudiger Willkommensgruß für den neuen Dirigenten. Suzanne drehte den Kopf zu mir und musterte mich mit übertrieben strenger Miene. »Er doch auch«, war alles, was sie darauf sagte. Ich hasste diese Rechthaberei."


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