Die Bleibenden

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Wie Flüchtlinge Deutschland seit 20 Jahren verändern

Kartoniert/Broschiert
Ch. Links Verlag, 2016, 256 Seiten, Format: 21 cm, ISBN-10: 3861538849, ISBN-13: 9783861538844, Bestell-Nr: 86153884M
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Produktbeschreibung

Kurztext:

Flüchtlinge modernisieren unsere Gesellschaft - seit Jahrzehnten

Infotext:

2015 zählten die deutschen Behörden 1091894 eintreffende Flüchtlinge. Die Zahl der fremdenfeindlichen und rassistischen Angriffe erreichte einen Höchststand, doch gleichzeitig entstanden unzählige Willkommensinitiativen. Der Journalist Christian Jakob beschreibt, wie tiefgreifend sich Zivilgesellschaft und Institutionen in Deutschland seit dem sogenannten Asylkompromiss von 1993 verändert haben. Das ist auch das Werk der Flüchtlinge selbst. Mit jahrzehntelangen Protesten haben sie ihre Isolation in den Asylbewerberheimen durchbrochen und die notwendige Modernisierung Deutschlands zum Einwanderungsland vorangetrieben. Aus seiner jahrelangen Beschäftigung mit den Themen Migration und Asyl zeigt Christian Jakob auf, wie eine deutsche und europäische Flüchtlingspolitik aussehen würde, die die Realität der Migration endlich akzeptiert. Denn, so Jakob: Wer den Zugang zu diesem Land wieder verschließen will, wird scheitern.

Rezension:

Mit klarer Haltung und nüchternem Blick bringt Jakob Übersicht und Relation in die Thematik, die für viele Deutsche als teilnehmende Beobachter einer hitzigen Debatte längst verloren gegangen ist. Bartholomäus von Laffert, der Freitag Dem Redakteur der Tageszeitung "taz" gelingt es, die Asylpolitik der letzten 20 Jahre in einem kompakten Bild zusammenzufassen. Es erinnert an eben noch vertraute Namen und Ereignisse und an den Mut jener Hartnäckigen unter den Asylsuchenden, die ihre Rechte einzufordern versuchten. Ferner dokumentiert das Buch einen erstaunlichen Wandel der Einstellungen in der deutschen Gesellschaft gegenüber Fremden. Stefan May, Deutschlandradio Kultur/LesArt "Die Bleibenden" ist vielleicht nicht der lauteste Beitrag zu dem aktuellen Thema, aber sicherlich einer, der bleiben wird, wenn die Aufregung abgeklungen ist. (...) Im Kontext der seit Monaten stattfindenden, oft atemlosen Diskussionen zu dem Thema ist es ein wohltuender Einwurf, der wie nebenbei auch über die Entwicklung des deutschen Asylrechts, unterschiedliche Aufenthaltskategorien und europäische Migrationspolitiken informiert. Nelli Tügel, Neues Deutschland Christian Jakob hat eine faszinierende Chronik eines zwanzigjährigen Kampfes für mehr Rechte und gegen staatliche Ausgrenzung von Flüchtlingen geschrieben. (...) Ein sehr empfehlenswertes Buch. Michael Krämer. Südlink Christian Jakob gelingt in der Zusammenfassung der letzten 20 Jahre ein kompaktes Bild der deutschen Asylpolitik, die einen erstaunlichen Wandel erlebt hat. Stefan May, Neue Zürcher Zeitung

Autorenbeschreibung

Jakob, Christian Jahrgang 1979, Studium der Soziologie, Volkswirtschaft, Philosophie in Bremen und Mailand; Global Studies in Berlin, Buenos Aires und Delhi. Seit 2006 Redakteur der tageszeitung, zuerst bei der taz Nord in Bremen, dann im taz1-Ressort in Berlin, seit 2014 Reporter. Für seine Berichterstattung zur Asylpolitik wurde er 2015 für den Journalistenpreis »Der lange Atem« nominiert.


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