Der Wiener Frieden 1864

Der Wiener Frieden 1864

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Ein deutschen, europäisches und globales Ereignis

Buchleinen
Schöningh, Otto-von-Bismarck-Stiftung, Wissenschaftliche Reihe Bd.22, 2016, 396 Seiten, Format: 14,7x22,7x3 cm, ISBN-10: 3506785257, ISBN-13: 9783506785251, Bestell-Nr: 50678525A
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Produktbeschreibung

Über Ursachen und Verlauf des deutsch-dänischen Krieges sind wir gut unterrichtet. Der Frieden von Wien, der das militärische Ringen beendete, indem er die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg der gemeinsamen Verwaltung Preußens und Österreichs unterstellte, ist fast vergessen.Im Mittelpunkt des Bandes steht die Perzeptionsgeschichte des Friedens. Dabei wird der deutsch-dänische Krieg nicht mehr nur als lokaler Konflikt im Ostseeraum, sondern als ein Ereignis begriffen, dessen Verlauf und Beendigung über Dänemark und die deutschen Staaten hinaus auch in den europäischen, ja außereuropäischen Machtzentren Aufmerksamkeit erzeugte. Wie wurde der Wiener Frieden im Deut-schen Bund aufgenommen, wie von den europäischen Groß- und Mittelmächten, wie in den USA, in Japan oder Lateinamerika? Durch die Untersuchung der deutschen, europäischen und globalen Perzeption werden bisher vernachlässigte Aspekte der weltweiten Verflechtung in der Mitte des 19. Jahrhunderts aufgezeigt.

Autorenbeschreibung

Professor Dr. Oliver Auge lehrt Regionalgeschichte mit dem Schwerpunkt schleswig-holsteinische Geschichte in Mittelalter und Früher Neuzeit an der Universität Kiel.

Ulf Morgenstern ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Otto-von-Bismarck-Stiftung und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg.

Ulrich Lappenküper ist Historiker, Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung und Professor an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg.