Das deutsche Sonett in der Zeit von 1933 bis 1945

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GRIN Verlag, Akademische Schriftenreihe Bd. V353100, 2017, 60 Seiten, Format: 14,8x21x0,4 cm, ISBN-10: 3668393370, ISBN-13: 9783668393370, Bestell-Nr: 66839337M
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Produktbeschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1.0, Universität Mannheim (Deutsche Philologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die einzige Gedichtform, die in der neueren deutschen Lyrik vom Barock bis heute mit nur geringen Unterbrechungen häufig verwendet wurde, ist das Sonett. Bei der Zeit von 1933 bis 1945, bekannt als die Zeit des Nationalsozialismus, handelt es sich um keine dieser 'geringen Unterbrechungen', sondern eher um das Gegenteil: Die Sonettproduktion vor und nach 1945 ist von so großem Umfang, dass sie quantitativ die 'Sonettenflut' der Romantik wohl noch übertrifft. Auch wenn für die vorliegende Untersuchung die Nachkriegszeit des zweiten Weltkriegs nicht mehr in Betracht gezogen wird, so liegt aus dem gewählten Zeitraum doch eine große Anzahl Sonette vor.

Um die in der Zeit von 1933 bis 1945 produzierten, d. h. geschriebenen, wenn auch nicht unbedingt veröffentlichten, Sonette soll es in der vorliegenden Arbeit gehen. Diese Unterscheidung zwischen Produktion und Publikation ist hierbei bedeutsam, da viele Sonette zwar im relevanten Zeitraum entstanden sind, aber erst nach Ende des Krieges veröffentlicht wurden. Vernachlässigt man diesen Aspekt, kann man zu dem Schluss kommen, dass das Sonett erst ab 1945 zu 'wuchern' beginnt.
Aufgrund ihrer Bedeutung für die deutsche Geschichte wurde die Zeit des sogenannten Dritten Reichs auch literarisch eingehend untersucht, und es liegen Untersu-chungen zur nationalsozialistischen Literatur sowie zur Exilliteratur und zur Literatur der Inneren Emigration bzw. des Widerstandes vor. Für die vorliegende Arbeit wurde ein anderer Fokus gewählt: Statt der Literatur oder, etwas weniger breit betrachtet, Lyrik der verschiedenen Flügel der Zeit von 1933 bis 1945 im Allgemeinen soll nur die literarische Form des Sonetts betrachtet werden.

Auffällig ist nämlich, dass das Sonett zwischen 1933 und 1945 nicht vornehmlich in einem der genannten Flügel verwendet wurde, sondern in allen. Die Frage, die sich diesbezüglich unweigerlich aufdrängt, ist, warum in diesen so unterschiedlichen Strömungen immer wieder die gleiche lyrische Form verwendet wurde.

Anhand beispielhafter Analysen von Sonetten der verschiedenen Flügel sollen daher im Folgenden verschiedene Funktionen und Tendenzen in der Sonettdichtung der Zeit von 1933 bis 1945 untersucht werden. In Verbindung mit den verschiedenen, sich in den Sonetten manifestierenden Intentionen werden auch die (Nicht-)Traditionalität und die sich möglicherweise zeigenden Spielräume in Bezug auf die Formalia der Sonetttradition betrachtet.


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