Das Jade-Medaillon

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Roman

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Kartoniert/Broschiert
Piper, Piper Taschenbuch Bd.30475, 2014, 480 Seiten, Format: 19 cm, ISBN-10: 3492304753, ISBN-13: 9783492304757, Bestell-Nr: 49230475M
Zustand des Artikels: Sehr gut
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Produktbeschreibung

Kiautschou, 1914: Die Auswanderin Helene hat ein gebrochenes Herz: Zwar hat sie mit Erich den Mann ihrer Träume geheiratet, doch Erich nahm sie nur zur Frau, weil er ihre Schwester Amelie, die er über alles liebte, nicht bekommen konnte. Fernab von Erich findet Helene nun beim Chinesischen Roten Kreuz einen neuen Lebenssinn wozu der attraktive Chinese Kang, den sie verletzt vor dem Krankenhaus aufliest, einiges beiträgt. Doch dann taucht Erich auf, und Helene muss sich entscheiden, welchen Weg sie einschlägt

Leseprobe:

Prolog
Qingdao, im September 2012
"Christa, hallo, geht es Ihnen gut?"
Durch Christas Körper ging ein Ruck, und sie schlug die Augen auf. Für ein paar Sekunden hatte sie die Orientierung verloren und blickte sich verwirrt um.
Sie saß an einem Tisch bei Kaffee und Kuchen, und ihr Gegenüber war eine hübsche Chinesin, deren Alter sie auf fünfundzwanzig bis achtundzwanzig schätzte. Yan-Tao, das war ihr Name, fiel es Christa wieder ein. Sie saßen im offenen Dachgarten eines Hochhauses und hatten einen guten Blick auf die Stadt am Gelben Meer: Qingdao.
"Geht es Ihnen gut, Christa?", wiederholte Yan-Tao ihre Frage. "Sind Sie von der langen Reise erschöpft?"
"Ja, das wird es sein. Mein Lufthansa-Flug hatte ja einige Verspätung." Christa lächelte der Frau zu, die sie erst seit wenigen Stunden persönlich kannte. "Umso dankbarer bin ich Ihnen, dass Sie mich vom Flughafen abgeholt haben."
Sie griff nach ihrer Tasse und fragte sich, ob es wirklich nur die Ermüdung nach der langen Reise war. Vor zwei Tagen war sie von Berlin nach Frankfurt geflogen und hatte dort eine Nacht im Hotel verbracht. Gestern Abend hatte sie dann den Airbus bestiegen, der fast elf Stunden bis zur chinesischen Industriemetropole Shenyang gebraucht hatte. Dort hatte sich der eigentlich recht kurze Weiterflug nach Qingdao verzögert. Sie war wirklich hundemüde, obwohl sie endlich hier war in Qingdao!
Aber vielleicht lag es nicht nur an der anstrengenden Reise. Vielleicht, dachte Christa, lag es auch an ihren Medikamenten. Oder an der Krankheit, die sie zwang, diese Medikamente einzunehmen. Aber das blieb sich letztlich gleich.
Hatte sie sich zu viel vorgenommen, als sie beschloss, im fernen Tsingtau, wo ihre Großeltern sich vor mehr als hundert Jahren kennengelernt hatten, auf Spurensuche zu gehen?
Würde sie hier fündig werden?
Es war so ganz anders als die Stadt, von der ihre Großeltern erzählt hatten.
Sie blickte abermals hinunter auf die pulsierende Großstadt. Ein Häusermeer mit mehr als acht Millionen Einwohnern. Wolkenkratzer reckten ihre Spitzen in den smogbleichen Himmel.
Nein, das war nicht mehr das bei aller Geschäftigkeit beschauliche Tsingtau, in dem Amelie und Tian sich kennengelernt hatten. Dies war eine pulsierende Industrie- und Hafenstadt, wie es viele gab im ständig wachsenden modernen China.
"Natürlich habe ich mich vorher über das heutige Qingdao informiert", seufzte sie, nachdem sie ihren Kaffee ausgetrunken hatte. "Aber ich habe es mir doch ein wenig anders vorgestellt."
"So wie aus den Erzählungen Ihrer Großmutter Amelie?", fragte Yan-Tao.
Die Chinesin sprach ein perfektes Englisch, viel besser als Christa. Aber immerhin, Christas Englisch genügte, um sich fließend mit ihr zu unterhalten.
"Ein wenig schon, ja. Wenn meine Großmutter die Stadt beschrieb, sprach sie von einem süßen, honiggleichen Duft und von Hügeln in der Stadt und ringsum. Hier sehe ich kaum welche, und auch von dem alten Straßenbild ist nur wenig zu erkennen."
"Viele Hügel wurden eingeebnet, um Platz für neue Wohngebiete zu schaffen. Früher war die Kolonialzeit kein beliebtes Thema in China, und viele der alten Gebäude wurden abgerissen. Was noch da ist, zeige ich Ihnen gern in den kommenden Tagen. Heute stehen wir der damaligen Zeit viel unbekümmerter gegenüber und bauen ganze Wohnsiedlungen in deutscher Art , wie wir es nennen."
Christa horchte auf.
"In deutscher Art?"
"Keine Hochhäuser, sondern kleinere Gebäude, die sich in die Landschaft einfügen und eben deutsch aussehen." Yan-Tao musste lachen. "Na ja, jedenfalls unserer Ansicht nach."
"Das würde ich mir gern einmal ansehen", sagte Christa.
"Schön, es ist die richtige Jahreszeit für Ausflüge. Der September ist vom Klima her ein guter Monat in Qingdao. Mildes Wetter, sehr angenehm."
Christa nickte. "Auch Amelie und Helene sind im September hergekommen, im September 1908."
Ihr Gegenüber strahlte plötzlich über das ganze Gesicht.
"Ich finde es einfach


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