Das Imaginäre des Kalten Krieges

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Beiträge zu einer Kulturgeschichte des Ost-West-Konfliktes in Europa

Kartoniert/Broschiert
Klartext-Verlagsges., Frieden und Krieg. Beiträge zur Historischen Friedens- und Konfliktforschung 21, 2015, 300 Seiten, Format: 16,8x24,0x1,8 cm, ISBN-10: 3837512754, ISBN-13: 9783837512755, Bestell-Nr: 83751275M
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Produktbeschreibung

Als dichotome Spaltung der Welt drang der Kalte Krieg auch in Gesellschaften ein, die nicht direkt in die heißen Kriege des internationalen Dauerkonflikts verwickelt waren. Dort entfaltete er seine Virulenz und Persistenz dadurch, dass er permanent ausgemalt, inszeniert und materialisiert wurde. Von der sozialen Wirkmächtigkeit gesellschaftlicher Deutungsmuster und Symbolen ausgehend, fokussiert dieser Band auf das Imaginäre des Kalten Krieges: Auf Metaphern der Abgrenzung und Zugehörigkeit, Freund- und Feindfiguren, propagandistisch gestützte Emotionskulturen sowie Bedrohungs- und Schutzszenarien. Diese zirkulierten zwischen militärischen und zivilen Organisationen, staatlichen und kulturellen Institutionen und der öffentlich-politischen Sphäre hin- und her und trugen so dazu bei, den Kalten Krieg am Laufen zu halten. Konzeptionell gefasst in vier Dimensionen Metaphern, Figuren, Emotionen und Simulakren spürt der Band aus einer wissensund kulturgeschichtlichen Perspektive der Verbreitung des Imaginären im Ost-West-Konflikt nach. Er versammelt Beiträge aus der Geschichte, der Literaturwissenschaft, der Kulturwissenschaft, der Europäischen Ethnologie und der Soziologie und richtet den Blick mit Fallbeispielen zum geteilten Deutschland, zu Österreich, der Schweiz und Großbritannien primär auf Europa.

Autorenbeschreibung

David Eugster ist wissenschaftlicher Assistent am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Sibylle Marti ist wissenschaftliche Assistentin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Historischen Seminars der Universität Zürich.

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