Das Gedicht: Fürchte dich nicht - spiele!; Bd.17

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Poetische Wege aus der Angst

Kartoniert/Broschiert
Leitner, Weßling, 2009, 150 Seiten, Format: 21 cm, ISBN-10: 3929433699, ISBN-13: 9783929433692, Bestell-Nr: 92943369M
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Produktbeschreibung

Fürchte dich nicht spiele!
Poetische Wege aus der Angst
70 namhafte Schriftsteller wagen lyrische Aufbrüche zum Lebendigsein. Ihre neuen Gedichte beweisen Mut zum Übermut und lassen die Sprachlust aufleben. Es ist so still wenn die angst ihre / knopfaugen öffnet, schreibt Albert Ostermaier, aber Ilma Rakusa hat schon Verse gegen die Angst parat: Schaue das Meer / rieche das Gras / kränke kein Kind / iss keinen Frass. Franzobel, Helmut Krausser, Friederike Mayröcker, Matthias Politycki, Paul Wühr und viele andere Dichter weisen poetische Wege aus der Angst. Sie spielen auf allen Tasten der Wortklaviatur und pfeifen auf die Furcht. In Wahrheit schreckt uns nicht der Wecker aus dem Schlaf, sondern die Angst, der Tag könnte schneller sein als wir, notiert Herausgeber Friedrich Ani in seinem Leitartikel über Panikattacken. Anja Tuckermann, Trägerin des Deutschen Jugendliteraturpreises, präsentiert eine Bonus-Anthologie mit jungen Dichtern. Wenn er den Bohrer in die Hand nimmt / und inmeinen Mund steckt, dann fliege ich / mit dem Stuhl zusammen zum Mond. / Ich habe Angst, Zahnarzt, schreibt die achtjährige Victoria.

Leseprobe:

"Fitzgerald Kusz
angsthase
mir ist das herz
in die hose gerutscht
jetzt kann ich nimmer
vor mir davonlaufenAnja Tuckermann
die Schildkröte ist müde
alles scheint hart an ihr
doch weich ihr Mund
verletzlich
innen drin im Panzer
macht sie es sich gemütlich
hält ein Nickerchen
bei Kerzenlicht
und leiser Schildkrötenmusik

Mario Wirz
Zirkus
Mein jämmerliches Nervenbündel
schnüre ich fest
und lasse es
irgendwo liegen
unterwegs
werde ich jetzt
auch im
Haifischbecken
überleben

Yusuf, 10 Jahre

Ich habe ganz lange Haare.
Die Haare können sprechen.
Die Haare können schwimmen.
Und die Haare können essen.
Und sie können kämpfen.
Und sie sagen immer: Ich schlag dich.
Ich habe hundert Haare.
50 alte, 50 Haare sind jung.
25 Haare sagen: Ich will essen.
Und 25 Haare sagen: Ich will schwimmen.
Und 25 Haare sagen: Ich will kämpfen.
Und 25 Haare sagen: Ich will Zähne putzen.
Reicht mir, euer Streit, ihr Bösen.
Dann schneide ich alle meine Haare ab.
Endlich ist es auf meinem Kopf ruhig."

Autorenbeschreibung

Friedrich Ani, geb. 1959 in Kochel am See, arbeitete als Reporter, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Friedrich Ani lebt in München.Anton G. Leitner, geboren 1961, Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie. Ab 1993 freier Schriftsteller. Herausgabe der Zeitschrift "Das Gedicht", Veröffentlichung von Anthologien, Gedichten, Essays, Kritiken und eine Erzählung. Kulturpreis AusLese der Stiftung Lesen, V.O. Stomps-Preis der Stadt Mainz und Kogge-Förderpreis der Stadt Minden. Seit 2001 in der Jury des Leonce-und-Lena-Preises.


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