Chancengleichheit und "Behinderung" im Bildungswesen

Chancengleichheit und "Behinderung" im Bildungswesen

zum Preis von:
39,00€
Preis inkl. Mwst. versandkostenfrei

Gerechtigkeitstheoretische und sonderpädagogische Perspektiven

Kartoniert/Broschiert
Alber, Pädagogik und Philosophie Bd.5, 2012, 288 Seiten, Format: 13,9x1,6x21,6 cm, ISBN-10: 3495484957, ISBN-13: 9783495484951, Bestell-Nr: 49548495A

Du möchtest informiert werden, wenn dieser Artikel wieder lieferbar ist? Dann nutze unseren Info-Service per E-Mail. Sobald dieser oder ein Artikel in der selben Kategorie wieder lieferbar ist, erhältst du eine Nachricht.

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Sex
19,90€ 5,99€
Liebe
19,90€ 2,99€
Altern
16,00€ 5,99€

Produktbeschreibung

Damit behinderten Menschen die gleichen sozialen Möglichkeiten offen stehen, müssen für sie angemessene Bildungschancen sichergestellt werden. Dies bedeutet in der politischen Rhetorik meist, Chancengleichheit für Behinderte zu fordern. Dabei bleibt allerdings häufig offen, wie sich Bildungsansprüche für behinderte Menschen rechtfertigen lassen, die über ein Nicht-Diskriminierungsgebot hinausgehen. Die Rechtfertigung solcher Bildungsansprüche wirft normative Fragen der Verteilungsgerechtigkeit auf. Gleichzeitig verlangen sie in der pädagogischen Umsetzung nach Kriterien zur Bemessung entsprechender Leistungsansprüche.
Hierzu müssen sowohl aus normativer als auch aus pädagogischer Perspektive folgende drei Fragen beantwortet werden: a) Was ist im Kontext der Rede von Chancengleichheit im Bildungswesen überhaupt unter "Behinderung" zu verstehen? b) Wie sind die knappen Ressourcen zur Sicherstellung von Chancengleichheit zwischen "Behinderten" und Nicht-"Behinderten" zu verteilen? c) Welche pädagogischen Massnahmen lassen sich zur Sicherstellung von Chancengleichheit für "Behinderte" rechtfertigen? Die in diesem Band vereinten Beiträge erläutern diese drei Fragen aus gerechtigkeitstheoretischer und sonderpädagogischer Sicht.
Die gerechtigkeitstheoretischen Beiträge in diesem Band bilden die egalitaristische und non-egalitaristische Rechtfertigungsperspektive ab und diskutieren die Forderung nach Chancengleichheit im Lichte der Bildungsansprüche behinderter Menschen. Im Gegensatz zur philosophischen Debatte ist die Diskussion über Bildungsansprüche behinderter Menschen aus der Perspektive der Sonderpädagogik nicht in erster Linie mit deren normativen Rechtfertigung befasst. Die sonderpädagogischen Beiträge in diesem Band behandeln Fragen der Umsetzung von Chancengleichheit für "Behinderte" vor dem Hintergrund der normativen Theorie.


Artikelbild
Artikel

zum Preis von
(Preis inkl. Mwst.)

Zum Warenkorb