Briefwechsel im Exil 1933-1945

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Wallstein, Mainzer Reihe, Neue Folge Bd.6, 2008, 471 Seiten, Format: 19,5 cm, ISBN-10: 3835302523, ISBN-13: 9783835302525, Bestell-Nr: 83530252M
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Produktbeschreibung

Hermann Kesten und Franz Schoenberner standen Anfang 1933, als sie Deutschland überstürzt verlassen mussten, in ihrem künstlerischen Zenit. So ist der vorliegende Briefwechsel nicht nur das Zeugnis eines durch das Exil verursachten Bruchs in den Biographien zweier Literaten, die auf ihre Weise die literarische Szene des 20. Jahrhunderts eindrucksvoll mitbestimmt haben. Er ist in seinem faktischen Reichtum und in seiner Unmittelbarkeit des Erlebten auch eine äußere und innere Geschichte des Exils.Dass sich diese zwei so unterschiedlichen Charaktere im Exil immer näher kamen, lag nicht nur an der hohen Übereinstimmung in dem erfrischenden und treffsicheren Austausch über ihre Kollegen. Durch die Anteilnahme an persönlichen Rückschlägen und Sorgen des jeweils anderen wurde aus der anfänglich freundschaftlichen Distanz mehr und mehr eine verbindliche Vertrautheit. Mit diesem Band liegt erstmals die vollständig erhaltene Korrespondenz beider Autoren aus den Jahren des Exils vor.

Autorenbeschreibung

Hermann Kesten, geb. 1900 in Podwoloczyska, Ukraine, zog 1904 mit seiner Familie nach Nürnberg. Er studierte Jura und Nationalökonomie in Erlangen und Frankfurt am Main. Zunächst arbeitete er im Trödelhandel seiner Mutter und reiste durch Europa und Nordafrika. 1928 wurde er Lektor beim Kiepenheuer-Verlag in Berlin. 1933 floh er nach Frankreich, lebte in Paris, Sanary-sur-Mer, Nizza, Ostende, Brüssel und Amsterdam. Dort arbeitete er für den holländischen Exilverlag Allert de Lange. Als feindlicher Ausländer wurde er 1939 in Paris und in Südfrankreich interniert. Im Jahr darauf gelang ihm die Flucht in die USA. Dort rettete er von 1940-42 als Berater eines Komitees zur Rettung politisch Verfolgter Schriftsteller und Künstler vor dem NS-Regime. 1949 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1950 siedelte er nach Rom über, wo er bis 1977 überwiegend wohnte. Von 1972-76 war Hermann Kesten Präsident des PEN-Zentrum Bundesrepublik Deutschland. 1977 zog er nach Basel, wo er 1996starb.
Auszeichnungen: Kulturpreis der Stadt Nürnberg (1954), Premio di Calabria (1969), Georg Büchner-Preis (1974), Kulturpreis der Stadt Dortmund und Nelly-Sachs-Preis (1977).


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