Bild und Gedächtnis

Bild und Gedächtnis

44% sparen

Verlagspreis:
24,90€
bei uns nur:
13,99€
Preis inkl. Mwst. zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb

Das Bild als Merkzeichen und Projektionsfläche des Vergangenen

Kartoniert/Broschiert
Kulturverlag Kadmos Berlin, Kaleidogramme Bd. 51, 2009, 282 Seiten, Format: 23 cm, ISBN-10: 3865990886, ISBN-13: 9783865990884, Bestell-Nr: 86599088M
Zustand des Artikels: Sehr gut
Details zum Zustand: Hierbei handelt es sich um unbenutzte Bücher mit leichten Lager- und Transportschäden (angestoßenen Ecken, Kratzer auf dem Umschlag, Beschädigungen/Dellen am Buchschnitt oder ähnlichem) die nicht mehr als neuwertig gelten, sich ansonsten aber in tadellosem Zustand befinden. Diese Bücher sind mit einem Stempelaufdruck am unteren Buchschnitt als solche markiert. Sie waren nie in Privatbesitz und werden von Buchhändlern und Verlagen gesammelt. Diese Bücher kaufen wir dann palettenweise bei Verlagen und Großhändlern ein, was uns die günstigen Preise für Sie ermöglicht.

Wir verkaufen keine Bücher mit fehlenden Seiten bzw. CDs! Alle Artikel werden von uns überprüft. Verschickt werden nur Artikel, die den Zuständen 'gut' bis 'sehr gut' entsprechen. Auch wir lieben Bücher und verkaufen nur Ware, die wir uns auch selbst ins Regal stellen würden.

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Emo
14,90€ 5,99€

Produktbeschreibung

Eine gängige Vorstellung von der Vergangenheit ist die eines Bildes. Doch welches Bild haben wir vor Augen, wenn wir uns erinnern und wie ist es um unser Vermögen bestellt, uns visuell erinnern zu können? Ist es tatsächlich das einmal Gesehene, das wir im Prozess der Erinnerung reanimieren oder ist das, was wir erinnern nicht viel eher ein vages und singuläres Konglomerat reaktivierter Daten, aus den verschiedensten Hirnarealen gespeist? Ein Konstrukt, das medial gestützt, als immer wieder neues Bild erinnert wird? Bleibt das Sichtbare für den Menschen nicht sui generis etwas Flüchtiges, weil an die Gegenwart Gebundenes und stellt damit ein Potential der Erinnerung dar, das uns in der Zeit verloren geht?
Vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen wendet sich der vorliegende Band dem Verhältnis von Bild und Gedächtnis als einem Topos abendländischer Kultur zu. In der Auseinandersetzung mit verschiedenen Ansätzen der Bild- und Gedächtnistheorie führt der Text zu einem gemeinsamen Entstehungszusammenhang beider Phänomene und legt dar, inwieweit das Zeichnen einer Linie unmittelbar in den Zusammenhang von Zeigen, Zählen und Merken gestellt ist. Differenztheoretische und anthropologische Positionen in der Theorie verbindend, entdeckt die Autorin in der Linie einen gemeinsamen Ursprung der verschiedenen kulturellen Praktiken und entwickelt daran anknüpfend eine Konzeption, mit der sie das Bild als Gedächtnismedium theoretisch begründet. Das Anliegen des Buches ist es, jene Leerstelle in der Theorie zu schließen, die zwar eine lange theoretische Auseinandersetzung mit dem Bild und dem Gedächtnis kennt, nicht aber darüber, wie sich speziell über das Bild ein Gedächtnis als visuelles Gedächtnis etabliert.


Artikelbild
Artikel

zum Preis von
(Preis inkl. Mwst.)

Zum Warenkorb