Artgerecht ist nur die Freiheit

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Eine Ethik für Tiere oder Warum wir umdenken müssen

Kartoniert/Broschiert
Beck, Beck'sche Reihe Bd.6134, 2014, 301 Seiten, Format: 20,5 cm, ISBN-10: 3406659047, ISBN-13: 9783406659041, Bestell-Nr: 40665904M
Zustand des Artikels: Sehr gut
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Produktbeschreibung

Infotext:

Tierquälerei ist schwer erträglich. Trotzdem lassen wir es stillschweigend zu, dass unzählige Tiere in Versuchslaboren gequält und in Mastställen und Schlachthöfen angeblich "artgerecht" misshandelt werden, weil wir uns ein Leben ohne "tierische Produkte" nicht vorstellen können. Wem dieser Widerspruch keine Ruhe lässt, der sollte Hilal Sezgins Augen öffnendes Buch lesen. Sie geht der Frage nach, ob wir Tiere im medizinischen Interesse malträtieren und ob wir sie einsperren, töten und essen dürfen. In einer lebhaften Auseinandersetzung mit anderen (tier-)ethischen Positionen plädiert sie dafür, Tiere als Individuen mit eigenen Rechten anzuerkennen - auch in unserem eigenen Interesse. Am Ende dieser engagierten Tierethik steht die Vision einer Menschheit, die sich die Erde gerecht mit anderen Tieren teilen kann. Eine fulminant geschriebene Einladung zum Umdenken, der man sich nur schwer entziehen kann.

"Ein engagiertes, kämpferisches und aufrüttelndes Buch."
Veganblog.de

"lebendig und unbedingt lesenswert" Martina Bittermann, NDR

"Hilal Sezgins Buch liest sich wie eine Droge."
Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur

"Das ideale Buch für Leser, die glauben, dass es gute Gründe für alle möglichen Ausnahmen gibt. Und bereit dafür sind, dass es anders kommt."
Maren Keller, SPIEGEL

"sehr anregend und lebensnah"
Kristin Unverzagt, MDR

"Sezgin hat ja Recht: Daraus, dass etwas war, immer so gemacht wurde, folgt moralphilosophisch wenig. Aber kulturell, politisch, historisch folgt doch wohl einiges daraus."
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

Autorenporträt:

Hilal Sezgin, geb. 1970, studierte Philosophie in Frankfurt am Main und arbeitete mehrere Jahre lang in der Feuilletonredaktion der Frankfurter Rundschau. Seit 2007 lebt sie als freie Journalistin und Buchautorin in der Lüneburger Heide, wo sie einen kleinen Gnadenhof mit Schafen und Hühnern betreibt. Sie schreibt u. a. für DIE ZEIT, taz und Süddeutsche Zeitung. Zuletzt erschien von ihr Landleben. Von einer, die raus zog (DuMont, 2012).

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

Erstes Kapitel

Was heißt hier Ethik?

Die Empfindungen anderer

Um welche Tierarten geht es?

Der Vorwurf des Anthropomorphismus

Die Asymmetrie des moralischen Universums

Von Rechten und Pflichten

Gleichheit versus Speziesismus

Zusammenfassung

Zweites Kapitel

Dürfen wir Tiere quälen?

Tierversuche und milder Speziesismus

Vitale Interessen und gravierende Belastungen

Wie abwägen?

Der Unterschied zwischen Tun und Lassen

Fälle von persönlicher Betroffenheit

Zusammenfassung und mehr

Drittes Kapitel

Dürfen wir Tiere töten?

Ist Tiere töten natürlich?

Am Leben sein

Zukunftspläne und Lebenswille

Vom Wert des Lebens

Konsequenzen für unser Handeln

Euthanasie und Paternalismus

Zusammenfassung und mehr

Viertes Kapitel

Dürfen wir Tiere nutzen?

Tierwohl, konventionell gedacht

Empfindungen, Wünsche, Interessen

Gelebtes Tierwohl

Daseinslust und Frustration

Ein Vertrag zwischen Mensch und Tier?

Was Freiheit für Tiere bedeutet

Zusammenfassung und mehr

Fünftes Kapitel

Wie können wir mit Tieren leben?

Müssen wir die Natur vor sich selbst schützen?

Schritte in Richtung einer Umweltethik

Tiere unter uns

Die gewalttätige Gesellschaft

Eine neue Form des Zusammenlebens

Dank

Anmerkungen

Literatur


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