Alles bestens, Herr Grütter

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Reportagen von Himmeln und Höllen

Restposten, nur noch 2x vorrätig
Kartoniert/Broschiert
Rotpunktverlag, Zürich, 2012, 240 Seiten, Format: 4 cm, ISBN-10: 3858695041, ISBN-13: 9783858695048, Bestell-Nr: 85869504M
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Produktbeschreibung

Kurztext:

Für die allermeisten Menschen beginnt die Öffentlichkeit dort, wo sie selbst nie hinkommen. Fredi Lerch porträtiert vier von ihnen. In der Mitte zwischen journalistischer Langzeitreportage und literarischer Erzählung sind Geschichten entstanden von den kleinen Himmeln und Höllen: von Arbeitslosigkeit und vom Weg in die Sozialhilfe, Geschichten von Ohnmacht und Resignation, von Bürokratie und Gängelung, aber auch von Auflehnung und Ausbruch.

Infotext:

Es gibt einen wachsenden öffentlichen Raum, der vom Scheinwerferlicht der Medien nicht erfasst wird. In diesem Raum hat Fredi Lerch die zwei Männer und die zwei Frauen gefunden, die ihm über Monate in langen Gesprächen ihre Geschichten erzählt haben. Geschichten von Arbeitslosigkeit und vom Weg in die Sozialhilfe; von Internet-Kinderpornografie, die einen Ehemann vors Gericht und seine Frau in die psychiatrische Klinik bringt; von einem Automechaniker, der als erfinderischer Generalist zu viel kann und nirgends mehr reinpasst; von einem spanischen Migranten, der bei der UBS als IT-Spezialist überzählig wird; von einer Kleinkindererzieherin, die vom Suizid einer älteren Schwester, von Jahren in den Drogen, von Jahren in einer Freikirche und von einer Kampfscheidung erzählt, die sie um Haus, Kinder und in die Schulden gebracht hat. Heinrich Heine hat gesagt, unter jedem Grabstein liege eine Weltgeschichte. Lerch beweist, dass in jedem Menschen eine Weltgeschichte heranwächst. Seinevier Geschichten in der Mitte zwischen journalistischer Langzeitreportage und literarischer Erzählung schildern mehr als vier Schicksale: Sie porträtieren das heutige Leben im schweizerischen Mittelland jenseits der medialen Scheinwerfer.

Autorenbeschreibung

Fredi Lerch, geboren 1954 in Roggwil, war Redaktor der Wochenzeitung WOZ. Seit 2002 arbeitet er als freier Journalist und ist Mitglied des Pressebüros "puncto" in Bern.