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Lutetias Geheimnisse von Pierre Assouline
Leseprobe
Lutetias Geheimnisse
Roman
von Pierre Assouline

Art.Nr.: 366770
ISBN-13: 9783453405325
ISBN-10: 3453405323
Verlagspreis: 9,95 EUR*
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Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsjahr: Januar 2008
Einband: Kartoniert / Broschiert
Seiten: 448 S.
Gewicht: 355g
Format: 19,0cm x 11,9cm x 3,2cm
Sprache: Deutsch
Zustandsbeschreibung3 Sterne mehr Informationen
Mängelexemplar mit Lagerspuren.


Édouard Kiefer ist Hoteldetektiv des Pariser Luxushotels Lutetia. Er kennt die Gewohnheiten seiner Gäste, ob Heinrich Mann, Peggy Guggenheim oder Saint-Exupéry.
Als Paris im Juni 1940 kapituliert, nistet sich der deutsche Geheimdienst unter Wilhelm Canaris in den prunkvollen Räumen ein. Édouard, der von seiner Mutter die Liebe zur deutschen Kultur geerbt hat, wird Dolmetscher und gerät in Verdacht, mit den Nazis zu kollaborieren. In Wahrheit unternimmt er alles, um seine jüdische Geliebte zu beschützen.

In den dreißiger Jahren ist das Palasthotel Lutetia nicht nur eine Drehscheibe wahrer und eingebildeter Snobs, sondern auch Treffpunkt der deutschen Exilanten. Hier kündigen sich große politische Veränderungen an. In den Weinkellern, im Aufzug oder im Tee-Salon nehmen menschliche Dramen ihren Lauf: vom Diebstahl über den Ehebruch bis zum Duell.
Geradezu magisch zieht das Lutetia Menschen mit einem Hang zum Doppelleben an. Selbst der pflichtbewusste Hoteldetektiv Édouard Kiefer, ein Protestant und Junggeselle, hat eine heimliche Geliebte: Natalie Clary, die er seit früher Jugend kennt und verehrt. Als Frankreich von den deutschen Truppen überrollt und das Hotel Lutetia zum Hauptquartier der so genannten deutschen Abwehr wird, verschwindet Natalie aus dem Hotel - aber nicht aus dem Leben von Édouard, der bald nicht mehr weiß, wem er dienen soll: dem Land, dem Hotel - seiner einzigen Heimstatt - oder jenen Kollegen, die sich im Widerstand engagieren?

Mit Grandezza lässt dieser Roman zunächst den Zauber und die Dekadenz der dreißiger Jahre wiederauferstehen, um dann den Leser hautnah die Angst und die Verzweiflung der vierziger Jahre spüren zu lassen.

Ausgezeichnet mit dem »Prix de la Maison de Presse«.



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