Kajsa Ingemarsson schreibt Frauenromane mit Humor

Sandra Aglaia am 10. Mai 2012 um 13:00

Als Kajsa Ingemarsson beschloss sich dem Schreiben zuzuwenden, konnte sie bereits auf eine abwechslungsreiche Karriere zurückblicken. Die Schwedin wurde im Jahr 1965 in Oxelösund geboren und wuchs in Stockholm auf. Nach ihrer Schulzeit studierte sie Russisch, Polnisch und Politikwissenschaft an der Universität Stockholm. Daraufhin arbeitete Kajsa Ingemarsson sechs Jahre lang in der Spionageabwehr der schwedischen Sicherheitspolizei. Ende der 1990er Jahre wechselte sie abermals abrupt die Sparte und wurde als Moderatorin, Schauspielerin und schließlich auch als Schriftstellerin tätig. Sie veröffentlichte neben einer Kolumne in der Zeitschrift Woman’s World auch eine regelmäßige Radiosendung. Im Jahr 2002 erschien dann ihr erster Roman, dem zahlreiche weitere Bestseller folgten.

Das große Glück kommt nie allein

Stella Fribergs Leben gleicht einer Baustelle: Gerade eben war sie noch eine gefeierte Bestsellerautorin – schön, reich und von vielen beneidet, da scheint sich alles gegen sie zu verschwören. Mit ihrem neuen Roman geht es nicht voran, sie ertappt ihren Freund in flagranti und zu allem Übel steht auch noch ihre Wohnung unter Wasser. Grund genug, am Leben zu verzweifeln. Wäre da nicht der junge, gutaussehende Johnny Strandberg, der nicht nur ihr Zuhause wieder bewohnbar macht, sondern ihr auch hilft, den Scherbenhaufen in ihrem Leben zu beseitigen. Ein heiterer und bewegender Roman über eine junge Frau, die aus den Trümmern ihres Lebens wieder ihr Glück schmiedet.

Es ist nie zu spät für alles

In einer idyllisch gelegenen Vorortsiedlung einer kleinen schwedischen Stadt leben Nina, Ellinor und Miriam. Nina ist Friseurin, geschieden, und wohnt mit ihrem halbwüchsigen Sohn zusammen. Ihr Motto lautet: Was brauche ich einen Mann, wenn ich eine Badewanne habe. Ellinor ist eine junge Rechtsanwältin, der das Babyjahr mächtig zusetzt. Miriam war immer Hausfrau und hat zwei erwachsene Kinder. Als ihr Ehemann Frank sie nach 36 Jahren wegen einer anderen Frau verlässt, bricht für sie eine Welt zusammen. Alle drei Frauen stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben, doch erst die geheimnisvolle Janina, die in das leerstehende Haus am Ende der Straße zieht, wird ihnen zeigen, wie sie neue Wege beschreiten können

Vermisse dich jetzt schon…

Die Geschichte ist schnell erzählt: Annika, 37jährige Ehefrau und glückliche Mutter zweier Kinder, verliebt sich wie ein Teenager in ihren neuen Arbeitskollegen. Soweit, so gut.
Doch wieso ausgerechnet Annika? Die perfekte Mutter! Die perfekte Ehefrau! Die perfekte Marketingleiterin! Bis vor kurzem schien sie noch alles im Griff zu haben: Ehe, Kinder, Freunde, Beruf. Doch, daran besteht kein Zweifel, Eros hat gezielt und mitten ins Herz getroffen. Rickard schafft es, eine Saite in ihr zum Klingen zu bringen, die Tom schon lange nicht mehr – oder vielleicht noch nie – angeschlagen hat. Doch Annika beschließt um ihren Mann, ihre Familie und ihr Gewissen zu kämpfen. Und tatsächlich lässt Tom sich auf ein romantisches Versöhnungswochenende ein – das in einem schrecklichen Desaster endet. Danach treibt es Annika immer wieder unentdeckt in Rickards Arme…

Der Mitternachtszirkus

Sandra Aglaia am 3. Mai 2012 um 13:12

Mit dem bürgerlichen Namen Darren O’Shaughnessy kam der irische Fantasy- und Kinderbuchautor im Jahr 1972 in London zur Welt. Heute schreibt er als Darren Shan erfolgreiche Bücher für Kinder und junge Erwachsene. Bekannt wurde er durch die Veröffentlichung der Vampir-Serie, die den Namen seines Pseudonyms trägt: „The Saga of Darren Shan“ im deutschen schlicht als mit dem Titel „Darren Shan“ übersetzt.
Seit seiner Kindheit lebt Darren Shan im irischen Limerick und bereits als Teenager begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Bevor er sich jedoch zu einer Karriere als Schriftsteller bekannte, studierte er Soziologie und Englisch  und arbeitete bei einer Fernsehfirma.
Im Jahr 2001 gelangte Darren Shan schließlich mit „Mitternachtszirkus“, dem ersten Band seiner Darren Shan Reihe, auch zu internationaler Bekanntheit.

Mitternachtszirkus 1. Willkommen in der Welt der Vampire

Darren ist ein ganz normaler Teenager, bis zu dem Tag, als ein geheimnisvoller Mitternachtszirkus in die Stadt kommt. Seine nächtliche Vorstellung hat ungeahnte Folgen, denn Darren muss ein großes Opfer bringen – und zum Halbvampir werden! An der Seite seines neuen Lehrmeisters Mr. Crepsley entdeckt Darren eine dunkle, unheimliche, faszinierende Welt, findet neue Freunde und muss sich ungeahnten Abenteuern stellen…

Der Band Mitternachtszirkus 1  enthält die ersten drei Abenteuer von Darren Shans dunkler Vampirsaga Der Mitternachtszirkus, Die freunde der Nacht und Die dunkle Stadt.


Mitternachtszirkus 2. Die dunklen Geheimnisse der Vampire

Seit Darren Shan zum Halbvampir wurde, entdeckt er an der Seite seines Lehrmeisters Mr. Crepsley aus dem geheimnisvollen Mitternachtszirkus eine dunkle Welt jenseits aller Vorstellungen. Hier muss er sich nicht nur den gefährlichen Prüfungen der Finsternis stellen, die ihm der Rat der Vampire auferlegt hat, sondern entdeckt auch eine Verschwörung, die das Volk der Dunkelheit zu vernichten droht …

Das Buch Mitternachtszirkus 2 enthält Band vier bis sechs von Darren Shans dunkler Vampirsaga. Der Berg der Vampire, Die Prüfung der Finsternis und Der Fürst der Vampire.

Mitternachtszirkus 3. Das Blut der Vampire

Immer weiter werden Darren Shan und seine Freunde in den Krieg zwischen den Vampiren und ihren untoten Brüdern, den Vampyren, verwickelt. Unzählige Vampire sind ihm schon zum Opfer gefallen. Um dem Schrecken ein Ende zu setzen, gibt es nur einen Weg: Darren Shan muss den Fürst der Vampyre töten. Ein gefährlicher Auftrag, der ihn und seine Freunde dorthin zurückführt, wo alles begann …

Dieses Buch enthält Band sieben bis neun der dunklen Vampirsaga von Darren Shan, mit den Titeln: Die Prophezeiung der Dunkelheit, Die Verbündeten der Nacht und Die Flammen der Verdammnis.

Mitternachtszirkus 4. Das Schicksal der Vampire

Der fulminante Abschluss der düsteren Vampir-Saga: Nach unglaublichen Abenteuern kehrt Darren Shan zurück in seine Heimatstadt, wo er vor vielen Jahren im Mitternachtszirkus zum Halbvampir wurde. Doch es warten nicht nur viele Erinnerungen auf ihn, sondern auch sein ehemals bester Freund Steve – der inzwischen zu seinem größten Feind geworden ist. Ein erbitterter Kampf wird nicht nur über Darrens Schicksal, sondern über das der gesamten Menschheit entscheiden …

Mitternachtszirkus 4 enthält die letzten drei Bände – Der See der Seelen, Der Herr der Schatten und Die Söhne des Schicksals – von Darren Shans Vampirsaga.

Eine zauberhafte Welt geschaffen von Maggie Stiefvater

Sandra Aglaia am 26. April 2012 um 12:56

Maggie Stiefvater ist eine US-amerikanische Bestsellerautorin, die derzeit in Virginia lebt. Sie studierte Geschichte und schloss am Mary Washington College mit einem Bachelor of Arts ab. Nachdem Sie ihr Studium absolviert hatte, sah sie sich mit der Schwierigkeit konfrontiert, ihren Hang zu Tagträumereien mit einem Job zu vereinbaren. Die Arbeit in einem Büro fiel ihr schwer und schließlich kündigte sie den Job. So widmete sie sich der Kunst und arbeitete erfolgreich als Porträtmalerin. Nachdem Maggie Stiefvater sich für das Schreiben von Romanen entschieden hatte, gab sie die Kunst jedoch nicht auf. Und Maggie Stiefvater ist nicht nur Schriftstellerin und Künstlerin, sondern auch noch eine begabte Musikerin. Von sich selbst behauptet sie, dass die Malerei, das Schreiben und das Musizieren jeweils verschiedene Seiten von ihr beschreiben.
Hauptsächlich konzentriert sich Maggie Stiefvater derzeit jedoch auf das Schreiben von Romanen für junge Erwachsene und landete damit in den Bestsellerlisten der New York Times.

Mehr über Maggie Stiefvater können Sie auf der Website der Autorin erfahren.

Lamento
Im Bann der Feenkönigin

Luke flüsterte mir ins Ohr, so nah, dass seine Lippen mein Haar streiften: “Sag mir, dass du mich wiedersehen willst.”
Eigentlich ist Deirdre eine ganz normale Sechzehnjährige und ganz ehrlich: Sie findet ihr Leben gerade ein bisschen langweilig. Doch dann hat sie immer öfter seltsame Träume. Immer wieder taucht darin ein faszinierender Junge auf, dessen geheimnisvolle Augen Deirdre verzaubern. Als ihr Luke eines Tages leibhaftig gegenübersteht, wird Deirdres Leben ausgesprochen aufregend aber gleichzeitig schwebt sie nun in großer Gefahr. Sind ihre Gefühle für Luke stark genug, um einen uralten Fluch zu brechen?
Spannend, geheimnisvoll, romantisch: Eine wunderbare Geschichte über geheime Wünsche und die Macht der Liebe!

Ballade
Der Tanz der Feen

Auf den ersten Blick könnte man James für einen typischen Teenager halten: Er ist cool und hat stets einen lockeren Spruch auf den Lippen. Aber hinter dieser Fassade verbirgt sich ein sensibler Junge und begnadeter Musiker, der auf der Suche nach der großen Liebe ist.
Als James der ebenso schönen wie geheimnisvollen Nuala begegnet, schlägt sein Herz schneller. Hat er seine Traumfrau gefunden? Doch Nuala ist kein Mensch, sondern eine Fee, die nur zu James gekommen ist, um ihm ein Angebot zu unterbreiten: Sie kann aus ihm einen berühmten Künstler machen. Natürlich hat der Musenkuss seinen Preis: ein paar Jahre von James Leben. Schweren Herzens lehnt er ab, obwohl er sich magisch zu Nuala hingezogen fühlt. Und auch die Fee merkt, dass sie zum ersten Mal verbotene Gefühle für einen Sterblichen hegt…

Alterra: Eine unheimliche Reise in eine andere Welt

Sandra Aglaia am 24. April 2012 um 13:00

Durch die fantastische Literatur, die Maxime Chattam in seiner Jugend las, von Autoren wie Stephen King, J.R.R. Tolkien und Michael Ende, wurde er selbst zum Schreiben inspiriert. Bevor sich Maxime Chattam jedoch, dem Verfassen von Jugendbüchern zuwandte, schrieb er Thriller für Erwachsene, die vor allem in Frankreich sehr erfolgreich waren. Doch was veranlasste den Franzosen zu diesem Genrewechsel? In einem Interview erklärte er, dass es ihm irgendwann einleuchtend erschien wieder zu seiner Leidenschaft für Fantasy zurückzukehren, diesmal jedoch nicht als Leser, sondern als Schriftsteller.
Mit seinem Roman Alterra begann er als er gerade an zwei verschiedenen Thrillern arbeitete. Fantastische Romane wie Der Herr der Ringe und die Bücher von Mark Twain und Jules Verne haben seine Alterra-Trilogie beeinflusst. Doch letztendlich, so behauptet Maxime Chattam selbst, betrachtet er Alterra als eine Hommage an Märchen und unglaubliche Geschichten, die man Kindern abends vor dem Schlafengehen vorliest. So ist die Trilogie an der Mythologie altertümlicher Märchen orientiert und auch bei der Auswahl der Charaktere orientierte sich Chattam an der „Heiligen Dreifaltigkeit“ der Märchen, die einen starken Helden, eine Figur, die diesen Helden zur Geltung bringt und ohne die nichts möglich wäre, und eine starke weibliche Figur im Trio vereint.

Beim PAN Verlag können Sie das Interview mit Maxime Chattam in voller Länge nachlesen.

Alterra
Band 1. Die Gemeinschaft der Drei

Ein Orkan bricht über New York herein. Innerhalb weniger Stunden versinkt die Stadt in Eis und Schnee. Aus der Dunkelheit, die folgt, schießen blaue Blitze hervor. Als sie verschwunden sind, ist die Welt eine andere geworden: gefährlich und wild, ohne Technik und Zivilisation – und ohne Erwachsene. Übrig sind nur die Kinder, unter ihnen Matt, Tobias und Ambre. Gemeinsam machen sie sich auf in ein unglaubliches Abenteuer …
Phantastisch, abenteuerlich, magisch – Maxime Chattam nimmt seine Leser mit auf eine unheimliche Reise in eine andere Welt.

Alterra
Band 2. Im Reich der Königin

Eine unbekannte Macht hat die Welt über Nacht in eine andere verwandelt – in einen Ort voller Gefahren und Abenteuer, in der Jugendliche jeden Tag ihren Mut beweisen müssen. Auf der Flucht vor einem unheimlichen Schattenwesen verschlägt es die drei besten Freunde Matt, Ambre und Tobias in den Blinden Wald, wo riesige Pflanzenwesen auf sie lauern, an Bord eines Luftschiffes und schließlich in das Reich der schrecklichen Königin Malronce, die ein ganz besonderes Interesse an Matt zu haben scheint …  Ist die Gemeinschaft der Drei stark genug, um dieses Abenteuer zu überstehen?

Paul Torday

Sandra Aglaia am 19. April 2012 um 12:41

Bekannt wurde der britische Schriftsteller Paul Torday bereits mit seinem Debütroman Lachsfischen im Jemen, der im Jahr 2007 veröffentlicht wurde und noch im gleichen Jahr mit dem Bollinger Everyman Wodehouse Prize ausgezeichnet wurde.
Torday studierte am Pembroke College in Oxford Englische Literatur und arbeitete daraufhin über 30 Jahre als Unternehmer im Ingenieurwesen. Nach einigem Zögern erfüllte Paul Torday sich den lang gehegten Wunsch selbst Bücher zu schreiben, als er schon die Mitte 50 erreicht hatte. Seit mehr als 15 Jahren ist Paul Torday selbst leidenschaftlicher Lachsfischer und so liegen Titel und Inhalt seines ersten Romanes Lachsfischen im Jemen scheinbar nahe, der seine Leidenschaft für das Fliegenfischen und sein Interesse für den nahen Osten verbinden. Aus diesen beiden Fäden webt Paul Torday in seinem Debütroman eine politische Satire, die sich um politische Meinungsmache und deren Vollstrecker dreht.
Tordays zweiter Roman, der im Deutschen den Titel Bordeaux trägt, wurde im Erscheinungsjahr 2008 für die Galaxy British Book Awards nominiert.

Bordeaux
Ein Roman in vier Jahrgängen

Frankie Wilberforce ist Anfang dreißig, erfolgreicher IT-Unternehmer und Single, er weiß genau, was er will. Eines Tages lernt er bei einem Ausflug den exzentrischen Landlord Francis Black kennen, zu dem er sofort eine tiefe Verbundenheit spürt. Die Begegnung verändert für ihn alles: Er wird in eine exquisite Gesellschaft von jungen Aristokraten und Hedonisten eingeführt, und schon bald verliebt er sich in eine Frau, in das pralle Leben, vor allem aber in die feine Kunst des Weintrinkens. Kurzerhand verkauft er sein Unternehmen und übernimmt Francis’ spektakulären Weinkeller. Nur drei Jahre später ist Wilberforce ein Wrack … Paul Torday hat mit Bordeaux einen mitreißenden Roman über Obsessionen, Sucht, Loyalität und die unglaubliche Kraft des Zufalls geschrieben.

Charlie Summers
Hector Chetwode-Talbot führt ein traumhaftes Leben. Sein Geld verdient er damit, in exklusiven Restaurants zu speisen und möglichst oft Golf zu spielen oder auf die Jagd zu gehen – dabei überredet er Bekannte und Kollegen, Millionen in dubiose Hedgefonds zu investieren. Vor allem aber sehnt sich der steife Junggeselle nach einer Familie und dem kleinen alltäglichen Glück. Dann platzt Charlie Summers in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Kein Wunder, der naive Pechvogel will alles zu Geld machen, was ihm in die Hände fällt, Feingefühl ist für ihn ein Fremdwort, und er drückt nur zu gern ein Auge zu, wenn Delfine zu japanischem Hundefutter verarbeitet werden. Aber so befremdet Hector zunächst auch sein mag: Charlie und er sind Brüder im Geiste. Und auch äußerlich sehen sie sich verhängnisvoll ähnlich …

Karl Ove Knausgård schreibt schonungslos ehrlich über sein Leben

Sandra Aglaia am 12. April 2012 um 15:12

Die schonungslose Offenheit seiner Werke machte Karl Ove Knausgård zum wichtigsten norwegischen Autor seiner Generation. Für sein literarisches Debüt wurde er 1998 mit dem ‘Kritikerprisen’ ausgezeichnet und erhielt damit als erster Autor diesen Preis für ein Erstlingswerk. Im Jahr 2004 folgte dann der Roman Alles hat seine Zeit, der für den Literaturpreis des Nordischen Rates und den International IMPAC Dublin Literary Award nominiert war.
Im Jahr 2009 veröffentlichte Karl Ove Knausgård die ersten drei Romane eines, sechs Bände umfassenden, autobiographisch angelegten Romanprojekts. Der erste Band, mit dem deutschen Titel Sterben, thematisiert die schwierige Beziehung Knausgårds zu seinem Vater und verbindet Erinnerungen aus Kindheit und Jugend des Protagonisten mit essayistischen Gedankenströmen. Das Buch wurde in Norwegen zwar von einem großen Publikum gefeiert, dennoch löste die erbarmungslose Ehrlichkeit des Protagonisten auch kontroverse Diskussionen und großes Aufsehen  bei vielen Lesern aus. Der zweite Band der autobiografischen Reihe trägt im Deutschen den Titel Lieben. Darin erzählt Knausgård vom täglichen Kampf mit dem Alltag, von den Herausforderungen der Erziehung seiner Tochter und vom Leben in einer Familie in der man die eigene Identität mit Klauen verteidigt und die Liebe täglich neu gefunden und definiert werden muss.
Obgleich Knausgård in seiner autobiografischen Romanreihe, das Publikum durch  schonungslose Darstellungen und deren beispiellose Ausführung, sowohl inhaltlich wie auch stilistisch polarisierte, sind seine Werke derzeit zweifelsfrei einzigartig in dem was norwegische Literatur zu bieten hat. Sterben avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller und wurde von den Lesern der Zeitung ‘Morgenbladet’ zum Buch des Jahres gekürt. Außerdem wurde Knausgård dafür mit dem wichtigsten Literaturpreis seines Heimatlandes, dem ‘Brageprisen’ ausgezeichnet.

Sterben
Das eigene Leben offen, schonungslos und radikal zum Gegenstand des Schreibens zu machen – dies ist das Konzept, zu dem sich Karl Ove Knausgård in seinem furiosen, sechsbändigen Romanprojekt entschlossen hat. Radikal ehrlich und mit unglaublicher sprachlicher Kraft nähert er sich in „Sterben“, dem schwierigen Verhältnis zum Vater, das ihn grundlegend geprägt hat.
Als der Vater stirbt und er sich mit seinem Bruder daran macht, den Nachlass zu ordnen, bietet sich beiden ein Bild des Grauens. Während sie das Haus reinigen und die Beerdigung vorbereiten, kommen Erinnerungen hoch. Nach und nach entsteht so das Porträt eines Mannes, über den sich in der Kindheit das Gleichgewicht der Familie definierte und den die beiden Söhne unsäglich zu hassen lernten. So sehr hat dieser Vater einen Schatten auf das Leben der Brüder geworfen, dass sie den Bestatter bitten, die Leiche sehen zu dürfen. Erst dann, so sind sich beide einig, werden sie glauben können, dass er wirklich tot ist. Der Sog, der von Knausgårds direkter Art des Erzählens schon mit den ersten Sätzen ausgeht, macht seinen Roman zu einer faszinierenden und erschütternden Lektüre. Gerade weil er so radikal persönlich schreibt, gewinnt sein Text eine schmerzliche Allgemeingültigkeit.

Alles hat seine Zeit
Ist das, was im Alten Testament geschrieben steht, wirklich passiert? Wie schaut es aus, das Göttliche? Hat es die Engel gegeben? In seinem hymnisch gefeierten Roman stellt Knausgård die großen universalen Fragen und bewegt sich anhand der Geschichte der Engel durch die großen alttestamentarischen Erzählungen: über Kain und Abel, Noah und die Sintflut, über Sodom und Gomorrha, gelangen wir nach einem Zwischenstopp im spätbarocken und schließlich aufgeklärten Europa schließlich auf eine Insel vor der norwegischen Küste – bei einem modernen, schuldbeladenen Menschen, der die Einsamkeit sucht und die überwältigende Schönheit des Lebens findet …

Remco Campert – Der Meister der Miniaturen

Sandra Aglaia am 5. April 2012 um 15:19

Das umfangreiche Werk von Remco Campert umfasst neben Gedichten und Kurzgeschichten auch eine beträchtliche Anzahl an Romanen. Angesichts der Tatsache, dass er bereits mit 13 sein erstes Gedicht schrieb überrascht die Größe seines Gesamtwerks dagegen wenig. Jedoch war der Anlass für Camperts erstes Gedicht ein zerstörender: Er schrieb Januari 1943 als er im Januar 1943 vom Tode seines Vaters im KZ Neuengamme erfahren hatte. Sein Vater war seinerseits ebenfalls Schriftsteller gewesen und war zur Zeit der deutschen Besatzung als Fluchthelfer für niederländische Juden tätig.

Im Jahr 1948 verließ Campert das Gymnasium ohne Abschluss und schrieb daraufhin für verschiedene Zeitschriften Gedichte und Kurzgeschichten bevor er 1950 zusammen mit Rudy Kousbroek die Literaturzeitschrift Braak gründete, an der auch der von Campert als Vorbild verehrte Lucebert mitwirkte. Campert wurde Teil der sogenannten Vijftigers, zu Deutsch ‚Fünfziger’, die in Schriftstellerkreisen zur einflussreichsten künstlerischen Avantgarde der holländischen Nachkriegszeit zählen.

Unter der experimentellen Literatur dieser niederländischen Künstlergruppe Vijftigers gelten Remco Camperts Gedichte zu den Werken, die am leichtesten zugänglich sind. Seine Lyrik ebenso wie seine Prosa sind gleichermaßen vom gelungenen Spiel mit der Sprache sowie von seinem ironischen Humor geprägt. Dennoch lässt Campert häufig die Melancholie Einzug in seine Werke halten, in denen die Liebe ein vorherrschendes Thema ist.

Das Herz aus Seide

Hendrik van Otterlo, der ehemalige berühmte Avantgardemaler, hat mit dem Leben abgeschlossen. In grimmiger Gelassenheit erwartet er sein, wie er glaubt, baldiges Ende. Da erreicht ihn die Todesanzeige seiner einstigen Geliebten. Hendrik fällt rückwärts in die Zeit, Erinnerungen kommen wieder und auch die Lust, noch einmal ein großes Bild zu malen. Nicht ohne Ironie stellt er sich endlich dem Selbstbetrug der Vergangenheit.

Eine Liebe in Paris

Ein kleiner, melancholischer Roman über Liebe und Sehnsucht, Erinnern und Vergessen und die Suche nach der verlorenen Zeit der Jugend. Mühelos verknüpft der Lyriker, Erzähler, Essayist und Kolumnist Remco Campert, der zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren in den Niederlanden zählt und mit diesem Roman erstmals auf deutsch erscheint, Vergangenes und Gegenwärtiges miteinander und erweist sich als ein Meister der leisen, ironischen Sätze.

Wie in einem Traum

“Ich bin die Briefmarke, die sich irgendwo auf dem Weg zum Ziel vom Umschlag löst”, sagt der Schriftsteller Simon über sich. Wie in einem Traum geht der Schriftsteller, liebend und leidend durch das Leben. Seine Freundin Olga, die Schauspielerin, möchte, dass er sie bei ihrem umstrittenen Theaterprojekt unterstützt. Sein Verleger will umgehend einen Text von ihm zum Thema Krieg. Beim Fotografen soll er mit einem Plüschbären posieren, und auch Lana, die wunderschöne Geliebte seines besten Freundes, hat so ihre Erwartungen. Wie aber kann Simon die Zeit ausschneiden, um den Traum vom Schreiben zu realisieren und gleichzeitig zu leben? Mit ironischer Distanz und leichtfüßigem Humor erzählt uns Remco Campert in wenigen Strichen eine leise, zärtliche Geschichte

Sanfte Landung

Dieser Band an Kurzgeschichten, neu verlegt anlässlich seines 80. Geburtstages im Jahr 2009, vereinigt eine Auswahl seiner besten Erzählungen: Der Dichter und Quartalstrinker Onno Mulder versucht seit einem Jahr, ein Gedicht zum Andenken an seinen verstorbenen Freund zu schreiben. In nüchternen Momenten ist Mulder beherrscht von Angst, dass die Welt ihm entgleiten könnte, in berauschtem Zustand hält er sich für einen genialen Poeten, der für die Welt zu schade ist. Rastlos irrt er nachts durch Straßen und Bars, um endlich die richtigen Worte zu finden … Zu der besten Zeit ihrer Ehe – also am Anfang – haben sie und er einen Katastrophenplan geschmiedet. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass sie einmal Streit haben würden, wollten sie füreinander kochen. Jahre später vollbringen beide Höchstleistungen am Herd. Zu satt, um endlich wieder miteinander zu reden, gleiten sie von ihren Stühlen auf den Boden und halten sich an den Händen …In diesem Band an Kurzgeschichten beweist Remco Campert es erneut, er ist der Meister der Miniaturen: Seine Erzählungen eröffnen Welten menschlich-seelischer Abgründe in allen Farben und Schattierungen.

Steven Millhauser –Ein Meister phantastischer Literatur

Sandra Aglaia am 3. April 2012 um 13:00

Während Steven Millhauser in Deutschland eher in kleineren Kreisen bekannt ist, gehört er in seiner Heimat, den USA, zu den erfolgreichsten und bekanntesten Autoren zeitgenössischer Literatur.
Steven Millhauser wurde in New York City geboren und wuchs in Connecticut auf. Nach der Schule studierte er an der Columbia University und schloss dort mit dem Grad eines Bachelors ab. Später wollte Steven Millhauser an der Brown University in Rhode Island promovieren, brach seine Studien jedoch zugunsten seiner Schriftstellerei, die ihn während seiner gesamten Studienzeit begleitete, ab. Ab Mitte der 1980er Jahre lehrte Steven Millhauser an verschiedenen Universitäten als Dozent, arbeitete jedoch während der gesamten Zeit weiter an seinen literarischen Werken.
Die Romane, Novellen und Kurzgeschichten von Steven Millhauser werden der fantastischen Literatur zugerechnet. Für seinen Debütroman Edwin Mullhouse: The Life and Death of an American Writer erhielt er den 1975 den französischen „Prix Médicis Étranger“, 1990 folgte der  World Fantasy Award und 1997 der Pulitzer-Preis für seinen Roman Martin Dressler.

Martin Dressler. Ein amerikanischer Träumer.
New York um 1900. Jeden Tag schießen neue Wolkenkratzer in den Himmel. In dieser Aufbruchstimmung träumt einer vom ganz großen Glück: Martin Dressler, Sohn eines deutschen Auswanderers, hat nur ein Ziel – seinen amerikanischen Traum zu leben. Er arbeitet sich hoch, vom Zigarrenverkäufer zum Liftboy, schließlich zum Hotelmanager. Er steigt ein ins Baugeschäft, eröffnet ein Café, dann ein zweites, eine ganze Kette. Er verkauft und kauft, eröffnet ein Luxushotel, ein zweites und so fort. Er lässt sich verzaubern von zwei Schwestern, die eine hilft ihm bei seinen Unternehmungen, die andere ist geheimnisvoll, sie nimmt er zur Frau. Zuletzt errichtet er das Grand Cosmo, ein Palast so gewaltig und schwindelerregend phantastisch, dass er Martins Glück zu zerstören droht … Martin Dressler ist die glänzend erzählte Geschichte der scheinbar unaufhaltsamen Karriere eines amerikanischen Träumers. Steven Millhauser wurde dafür 1997 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Ein Protest gegen die Sonne

Short Stories 1986 – 2008
Beinahe zehn Jahre nach ihrer letzten Begegnung besucht ein Mann seinen alten Freund Albert. Albert habe, so schrieb er in einem Brief an den Freund, in der Zwischenzeit eine Frau und sein Glück gefunden, man genieße die ländliche Ruhe zu zweit. Ein verwilderter Garten umgibt das Haus, üppig saftige Natur und ein glitzernder Teich – ein idyllischer Ort. Der Besucher ist beeindruckt. Beim Mittagessen endlich lernt er Alberts Frau kennen: Alice ist ein Frosch. Eine Gruppe befreundeter Teenager, gelangweilt, rastlos, voller Sehnsucht. Unter Ahornbäumen warten sie auf eine Eingebung. Sie könnte einfacher nicht sein: Lachen wegen allem und jedem. Sie perfektionieren ihr Lachen, kitzeln sich stundenlang, fordern sich heraus auf Lachpartys. Und keiner kann so virtuos orgasmisch lachen wie Clara Schuler. Doch sie geht zu weit. Offiziell heißt es, sie sei an einer Hirnblutung gestorben. Aber alle wissen: Clara lachte sich zu Tode. In Amerika gefeiert und verglichen mit Kafka, Borges, Cortázar, Calvino, Beckett, Nabokov, Poe, Andersen, Rabelais – und Disney, in Europa bislang wenig bekannt: Steven Millhauser ist ein großartiger Stilist und der vollkommene Meister im Reich der literarischen Phantasie.

Moderne Klassiker von Richard Yates

Sandra Aglaia am 27. März 2012 um 14:00

Seine Karriere als Romancier begann mit Zeiten des Aufruhrs, einem Roman den  er im Jahr 1961 veröffentlichte. Doch eigentlich schrieb Richard Yates schon beinahe sein ganzes Leben lang. Nachdem er im Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Frankreich stationiert war kehrte er 1946 nach New York zurück und begann als Journalist zu schreiben. Später kamen auch Tätigkeiten als Ghostwriter hinzu, unter anderem für den Senator Robert Kennedy. Sein erster Roman wurde in den 1960er Jahren noch reich umjubelt, jedoch gerieten die Werke von Richard Yates im Laufe der 1970er Jahre mehr und mehr in Vergessenheit und das obwohl seine Kurzgeschichten zu den besten des 20.Jahrhunderts zählen und seine Romane häufig mit jenen von Größen wie J. D. Salinger, John Updike und John Cheever verglichen werden.
Der erste Roman von Richard Yates Zeiten des Aufruhrs, der heute als moderner Klassiker der amerikanischen Literatur gilt, wurde im Jahr 2008 erfolgreich vom Regisseur Sam Mendes mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet verfilmt und im Jahr 2009 für mehrere Golden Globe Awards und Oscars nominiert.

Zeiten des Aufruhrs
Im Jahr 1955, in einer Vorstadt nahe New York: Frank und April Wheeler sind ein junges, hoffnungsfrohes und vielversprechendes Paar, er arbeitet in der City, sie widmet sich den Kindern und träumt von einer Schauspielkarriere. Doch zunehmend fühlen sie die beiden dem Druck ausgesetzt, den allgemeinen Erwartungen an eine glückliche Ehe und ein erfolgreiches Berufsleben zu entsprechen. Sie geben sich Illusionen über die eigenen Möglichkeiten hin, träumen von einem Leben in Europa und vom sozialen Aufstieg – und rutschen dabei, ohne es zu bemerken, immer tiefer in die Spießbürgerlichkeit ab. Im unbeirrbaren Glauben an die eigene außergewöhnliche Existenz inmitten von Kleinbürgern verspielen sie ihre tatsächlichen Möglichkeiten und das Leben selbst.

Ruhestörung
John Wilder führt ein erfolgreiches, scheinbar  perfektes Leben: Im trauten Eigenheim wartet eine ihn liebende Frau täglich auf seine Rückkehr aus dem Büro, wo er sich eine vielversprechende Karriere als Anzeigenvertreter aufgebaut hat. Seine Abende verbringt er auf Cocktailpartys und die Wochenenden mit der Familie auf dem Lande. Aber etwas scheint nicht zu stimmen in seinem Leben, und mit der Unzufriedenheit steigt auch sein Alkoholkonsum, bis er eines Abends vor dem Abgrund steht – und seiner Frau telefonisch mitteilt, es sei sicherer für sie, er käme nicht nach Hause. Einer der wichtigsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts wirft, zusammen mit seinem Leser, einen eindringlichen und unvergesslichen Blick in die dunklen Winkel der Psyche.

Verliebte Lügner
Die Kurzgeschichten von Richard Yates gehören zu dem Besten was in diesem Genre je geschrieben wurde. In diesem zweiten Band mit Short Stories beschreibt Yates schonungslos lakonisch das unausweichliche Scheitern seiner Figuren und erzählt mit einer Mischung aus ergreifender Sympathie und ironischer Distanz vom Leben jenseits des American Dream: Eine vollkommen untalentierte Bildhauerin darf für das Weiße Haus Präsident F. D. Roosevelt in Stein meißeln und kann die Chance ihres Lebens nicht nutzen. Ein unerfahrener GI versucht vergeblich, im Paris der Nachkriegszeit seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Eine junge Prostituierte vergrault durch ihr zwanghaftes Lügen den Mann, den sie liebt.

Patricia Shaw: Die Chronistin Australiens

Sandra Aglaia am 22. März 2012 um 17:25

Erst im Alter von 52 Jahren entschied sich die Australierin Patricia Shaw dazu Bücher zu schreiben und so veröffentlichte sie im Jahr 1989 ihren ersten Roman Südland.  Bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begonnen hatte arbeitete Patricia Shaw als Assistentin des Gouverneurs von Queensland und schrieb einige Reportagen und Kurzgeschichten und leitete ab 1983 die Abteilung für ‚Oral History’ in der Parlamentsbibliothek.
Die Romane von Patricia Shaw beschäftigen sich meist mit Familiensagen zur Zeit  der Besiedelung des australischen Hinterlandes, aus diesem Grund konnte Patricia Shaw den Titel ‚Die Chronistin Australiens’ für sich gewinnen. Für ihren Roman Wind des Südens erhielt die Australierin im Jahr 2004 den internationalen Buchpreis ‚Corine’.

Im Land der tausend Sonnen
Im Jahr 1874 macht sich Pastor Beitz mit einigen seiner Landsleute nach Australien auf, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch das erhoffte Paradies gleicht eher einem Dschungel. Als die Gemeinde nach anfänglichen Problemen aufblüht, wird sie plötzlich von einem Neuankömmling bedroht – und nur der eingeborene Seher Tibbaling durchschaut dessen Plan…

Im Tal der Mangobäume
Im Jahr 1878 entbrannt in Brisbane ein heftiger Streit um das Familienerbe zwischen drei ungleichen Brüdern. John, Paul und Duke erben eine Farm. Als Duke eine Hypothek aufnimmt, um das Land Mango Hill zu erwerben erhärten sich die Fronten zwischen den Brüdern. Außerdem eskalieren der Konflikt zwischen Aborigines und den weißen Siedlern. Ein weites Land, das Blutvergießen am Horizont aufsteigen lässt. Dieses Australien-Epos voller Gefahren, heimlicher Leidenschaften und falscher Versprechen verspricht ein mitreißendes Leseerlebnis.

Sterne im Sand
Als Austin Broderick in den Westen Australiens kommt, besitzt er nicht viel mehr als die Kleidung die er am Leib trägt. Mit harter Arbeit und einem eisernen Willen gelingt es ihm, sich eine Existenz aufzubauen. Dreißig Jahre später ist er der stolze Besitzer von Springfield, einer der größten Schaffarmen des Kontinents. Doch sein Erfolg hatte einen hohen Preis …