Klassiker der Moderne – Teil II: Bertolt Brecht

Sandra Aglaia am 31. Januar 2012 um 13:46

Er gehört zweifelsfrei zu den einflussreichsten deutschen Dramatikern des 20. Jahrhunderts. Noch heute werden Brechts Stücke auf der ganzen Welt aufgeführt.
Bertolt Brecht kam am 10. Februar 1998 in Augsburg zur Welt und wurde von seinen Eltern Eugen getauft, den Rufnamen Bertolt eignete er sich erst später an. Brechts lyrisches Talent zeigte sich schon sehr früh. Bereits mit 15 gab er an seiner Schule eine Zeitschrift unter dem Namen „Die Ernte“ heraus, in dem er als Herausgeber und Autor seine eigenen Gedichte veröffentlichte und bald auch sein erstes Drama, mit dem Titel „Die Bibel“.
Ab 1917 studierte Bert Brecht an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Philosophie, Medizin und Literatur, musste sein Studium jedoch bald unterbrechen, da er in einem Augsburger Reservelazarett als Militärkrankenwärter eingesetzt wurde.
Im Laufe der 1920er Jahren beschloss Brecht mehrerer Bekanntschaften zu Schriftstellern und Intellektuellen, die sein späteres schaffen sehr beeinflussten. Er pflegte beispielsweise eine enge Freundschaft mit dem Kabarettisten Karl Valentin und lernte schriftstellerische Größen wie Lion Feuchtwanger und Arnolt Bronnen kennen.
Ab 1930 begannen die Nationalsozialisten damit Brechts Aufführungen extrem zu stören und am 28. Februar 1933 sah sich Brecht dazu gezwungen Berlin zu verlassen und über Prag Wien und Zürich nach Paris zu flüchten.  Bis 1949 befand Brecht sich daraufhin im Exil unter anderem in Frankreich, Dänemark und USA und führte sein literarisches Schaffen von dort aus fort. Doch Brecht wurde schon kurz nach dem Krieg von Freunden gedrängt wieder nach Berlin zurückzukommen und im Jahr 1949 siedelte Brecht daraufhin tatsächlich nach Ost-Berlin über. Im gleichen Jahr wird auch eine überarbeitete Version seines Stücks „Mutter Courage und ihre Kinder“ in Berlin aufgeführt. Im folgenden Jahr nimmt Brecht an der Gründungsveranstaltung der Deutschen Akademie der Künste teil, deren Vizepräsident er ab 1954 werden sollte. Am 14. August 1956 erliegt Bertolt Brecht seinen Herzproblemen, unter denen er schon seit seiner Kindheit litt, und stirbt an den Folgen eines Herzinfarktes.

Der kaukasische Kreidekreis

Bertolt Brechts Theaterstück „Der kaukasische Kreidekreis“ entstand 1945 während seines Exils in den USA. Das Stück, bestehend aus einem Vorspiel und fünf Akten handelt von dem Rechtsstreit um die Nutzung eines fruchtbaren Tals nach dem Zweiten Weltkrieg. So kommt es, dass der reiche Gouverneur Abaschwili nach einem Staatsstreich gegen den Großfürsten hingerichtet wird. Seine Frau flieht, doch ihr Kind lässt sie achtlos zurück. Die einfache Magd Grusche nimmt sich nach einigem Zögern des Kindes an und flieht mit ihm in die Berge…

Die Flaschenpost und andere Erzählungen aus der Weimarer Zeit

Nicht nur durch seine Theaterstücke war Brecht zur Zeit der Weimarer Republik präsent, er erregte auch die öffentliche Aufmerksamkeit durch breitgestreute Publikationen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften.
Brechts Geschichten weisen alle Kennzeichen modernen Erzählens auf, setzen sie aber widersprüchlicher, viel spielerischer und auch ironischer um, als die Prosa der „klassischen Moderne“. Brecht führte mit den Texten in diesem Band einen neuen Typus der Kurzgeschichte nach anglo-amerikanischem Muster in die moderne deutsche Literatur ein, den es wieder zu entdecken gilt.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Die Oper in drei Akten, mit der Musik von Kurt Weill ist ein  Angriff auf die Institution der traditionellen und Oper.  Brecht versucht am  Modell eines Amüsierbetriebes für Goldgräber bei dem man, wenn man Geld hat, “alles dürfen darf”, das Wesen der spätkapitalistischen Gesellschaft zu erläutern. Kunstkritik und Gesellschaftskritik stehen in diesem Stück eng nebeneinander.

Liebesgedichte

Brechts Liebesgedichte behandeln das Thema der Liebe zu einem Menschen wie das der Liebe zu den Menschen, die aufgerufen sind, den Planeten Erde „bewohnbar“ zu machen. Beide Themen bedingen sich, regen sich an, schöpfen eins aus dem anderen und so entsteht6 aus Bertolt Brechts Gedichten ein tiefgründiger Gedichtband, in dem der Autor es wie kaum ein anderer schafft, seine Leserschaft zum Denken anzuregen.

Klassiker der Moderne – Teil I: Max Frisch

Sandra Aglaia am 26. Januar 2012 um 14:55

Mit dem Epochenumbruch zum Beginn des 20. Jahrhunderts beginnt auch in der deutschsprachigen Literatur die Moderne. Man löste sich endgültig von den religiös-mittelalterlichen Auffassungen und rückte stattdessen den Menschen, genauer gesagt das autonome Individuum, das gemäß dem eigenen Verstand prüft und selbständig entscheidet, in den Mittelpunkt der Betrachtung. Diese Autonomie und Selbständigkeit gibt dem Menschen jedoch nicht nur die Freiheit zur eigenen Entscheidungsfindung, sondern stellt ihn auch vor große Schwierigkeiten, schließlich wird dadurch die Auseinandersetzung mit der Welt, die beizeiten durchaus undurchsichtig erscheint, intensiver und unumgänglich und birgt den Menschen häufig in schwere Konflikte mit der Umwelt und seiner selbst. Mit dieser zentralen Thematik beschäftigen sich viele deutsche Literaten des 20. Jahrhunderts, unter ihnen auch Max Frisch, der sich in seinen Werken häufig mit den Selbst- und Fremdbildern des Menschen, seiner Identität und häufig auch mit den Verwirrungen eben dieser beschäftigt.

Stiller
Bei seiner Einreise in die Schweiz wird Mister White festgenommen, weil er für die Polizei mit dem verschwundenen Bildhauer Anatol Ludwig Stiller identisch ist. Frühere Freunde bestätigen den Verdacht. Er aber widersetzt sich dieser Festlegung vehement und seine Aufzeichnungen in der Untersuchungshaft wehren sich gegen diese Behauptung mit der Feststellung: Ich bin nicht Stiller!

Triptychon
Triptychon besteht aus drei Bildern, die nicht Stationen einer dramatischen Handlung sind, sondern drei szenische Aspekte zum Thema geben. Das erste: Unsere gesellschaftliche Verlegenheit beim Ableben eines Menschen. Das zweite: Die Toten unter sich, ihre langsam versiegenden Gespräche am Styx, wo es die Ewigkeit des Gewesenen, aber keine Erwartung gibt. Das dritte: Der Lebende in der unlösbaren Beziehung zum toten Partner, der, was immer der Lebende tue, nicht umzudenken vermag.

Homo Faber
Der Homo Faber von Max Frisch ist eines der bedeutendsten und meistgelesenen Stücke des  20. Jahrhunderts. Es handelt von dem Ingenieur Walter Faber. Faber ist rationalitätsgläubig und überzeugt von der Ordnung und der Vernunft unserer Welt. Er vertritt ein wohl besonnenes Weltbild, doch eine Reihe von Zufällen erschüttert den Wirklichkeitssinn des Ingenieurs. Eine verworrene Liebesgeschichte und seine verdrängte Vergangenheit drohen Fabers Weltbild zum Einsturz zu bringen.

Andorra
Andorra ist ein fiktiver Prozess. Ein Prozess der abgehandelt wird an dem Andri, einem jungen Mann der als Sohn einer Ausländerin geboren wurde und deshalb von seinem Vater als jüdischer Pflegesohn ausgegeben wird. Seine Umwelt begegnet ihm stets mit rassistischen Vorurteilen so dass er, selbst nachdem er seine wahre Herkunft erfahren hat, an der ihm zugewiesenen jüdischen Identität festhält. Doch auch das schützt ihn nicht vor seiner Ermordung durch das fremdenfeindliche Nachbardorf von Andorra.

Biedermann und die Brandstifter
Das Stück ist die Geschichte des Bürgers Gottlieb Biedermann, dessen Name vom Autoren sicherlich nicht ohne Hintergedanken gewählt wurde, der die Brandstifter in sein Haus einlädt, um von ihnen verschont zu werden. Es entlarvt präzise eines Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. Biedermann und die Brandstifter – eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der Inszenierung der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen.

Doris Lessing und ihre Romanreihe ‘Kinder der Gewalt’

Sandra Aglaia am 24. Januar 2012 um 14:00

Die britische Schriftstellerin Doris Lessing wurde am 22. Oktober 1919 als Doris May Tayler in Kermanschah im heutigen Iran geboren. Als Tochter eines britischen Kolonialoffiziers und einer Krankenschwester, erlebte Doris Lessing eine schwere und unglückliche Kindheit. Als Doris Lessing sechs Jahre alt war zog sie mit ihren Eltern nach in die britische Kolonie Südrhodesien, im heutigen Simbabwe. Dort besuchte sie eine katholische Klosterschule in der Hauptstadt Salisbury, brach die Schule jedoch mit 14 Jahren ab. In einigen ihrer Werke verarbeitete Doris Lessing ihre Kindheitserfahrungen. Viele Texte der Autorin handeln über das Leben in den britischen Kolonien Afrikas und verarbeiten voller Mitgefühl das inhaltsleeren Dasein vieler britischen Siedler und die trostlose Lage der einheimischen Bevölkerung.
Das literarische Schaffen von Doris Lessing kann in drei Phasen gegliedert werden. In den Jahren 1944 bis 1956 verarbeitete sie das kommunistische Thema, in dem sie radikale Gedanken über soziale Fragen stellt. Daraufhin schrieb sie bis zum Ende der 1960er Jahre Bücher in denen sie psychologische Themen verarbeitete und ab 1970 beschäftigte sie sich mit in dem fünfbändigen Science-Fiction-Romanzyklus Canopus im Argos mit der islamischen Mystik.
Im Jahr 2007 erhielt Doris Lessing den Nobelpreis für Literatur. Die Entscheidung des Komitees kam eher überraschen, da Doris Lessing nicht zu den Favoriten für den Preis zählte. Die Jury begründete ihre Entscheidung vor allem mit dem beeindruckenden Werk Das Goldene Notizbuch, das 1969 veröffentlicht wurde.
In ihrer Romanserie Kinder der Gewalt, die zwischen 1952 und 1969 entstand, thematisiert sie anhand der Protagonistin Martha Quest den Krieg als Symbol und Ausdruck von Gewalt. Geboren kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs durchlebt die Protagonistin den Zweiten Weltkrieg und stirbt schließlich im Chaos eines imaginären Dritten Weltkriegs um die Jahrtausendwende.

Martha Quest
Der erste Band der Romanfolge Kinder der Gewalt

Im ersten Band ihrer Reihe Kinder der Gewalt erzählt Doris Lessing von den stürmischen Jahren im Leben der jungen Martha Quest. Die intelligente und idealistische Titelheldin will sich den Konventionen in der britischen Kolonie in Rhodesien nicht länger beugen und verlässt die Farm ihrer Eltern im afrikanischen Busch, um in der Stadt ein unabhängiges, eigenes Leben zu führen.

Eine richtige Ehe
Der zweite Band der Romanfolge Kinder der Gewalt

Das Buch beschreibt die fünf entscheidenden Jahre der Marha Quest nachdem sie die Farm ihrer Eltern verlassen und geheiratet hat, die Geburt des Kindes, die alles verändernde Kriegseuphorie, die plötzliche, schwärmerische Hinwendung zu Russland und dem Kommunismus und das Zerbrechen schließlich das Zerbrechen ihrer Ehe.

Sturmzeichen
Der dritte Band der Romanfolge Kinder der Gewalt

Der Krieg der in Europa wütet, geht zwar seinem Ende entgegen, doch selbst im entlegenen Rhodesien hinterlässt er seine Spuren: Die einstmals fest gefügte Ordnung, die das Nebeneinander von Siedlern und Eingeborenen scheinbar reibungslos regelte, hat Risse bekommen. Neue Ideen, von den Soldaten aus dem Mutterland, von den im Exil lebenden Intellektuellen mitgebracht, erzeugen eine explosive Aufbruchstimmung.
Martha, ohnehin begeistert von der kommunistischen Idee, findet in dem veränderten politischen Klima und unter den neuen Freunden die Erfüllung, die sie sucht: Sie engagiert sich für das Ideal einer besseren Welt, für den reinen Kommunismus.

Landumschlossen
Der vierte Band der Romanfolge Kinder der Gewalt

Der zweite Weltkrieg ist beendet, doch das erleichterte Aufatmen, die erhoffte Wende findet nicht statt: Der Krieg hat zerschlagen was an Wertvorstellungen vorhanden gewesen war, und neues ist nicht in Sicht.  In diesem Roman erzählt Doris Lessing von Martha Quests Sehnsucht nach Rettung aus ihrem sinn- und ziellosen Leben auf der vom tosenden Meer umspülten Felseninsel.
Die einzige Hoffnung, die sie in sich hat, liegt in der Vorstellung einer Reise in die zweite Heimat, nach England, wohin sie etwas begleiten wird, das ihr die Pforten der Wahrheit öffnet: Aufzeichnungen des Thomas Stern, ihres ehemaligen Geliebten, der die Realität nicht ertrug und verrückt wurde.

Rebecca – Ein Klassiker von Daphne DuMaurier

Sandra Aglaia am 20. Dezember 2011 um 14:00

Das Musical Rebecca feierte am 8. Dezember in Stuttgart eine umjubelte Deutschlandpremiere. Die 1800 Zuschauer würdigten das Stück mit tosendem Applaus und waren von den hochkarätigen Schauspielern begeistert. Zudem beeindruckt das Stück mit einem prachtvollen Bühnenbild, der visuellen und technischen Opulenz sowie dem absoluten Highlight, der brennenden Treppe von Schloss Manderley. Publikum und Kritiker sind sich einig, dass ein solch packendes Musical voller Spannung und großer Gefühle bisher selten auf einer deutschen Bühne zusehen waren. Noch bis zum Sommer des nächsten Jahres wird das Musical Rebecca im Stage Palladium Theater in Stuttgart aufgeführt.
Die Vorlage für das Musical lieferte die englische Schriftstellerin Daphne DuMaurier mit ihrem Roman Rebecca im Jahr 1938. Als Tochter eines Schauspielers wuchs Daphne wohlbehütet mit ihren Schwestern in London und Paris auf. Bereits im Alter von 21 Jahren veröffentlichte ein angesehener Verlag ihren ersten Roman Der Geist von Plyn, der ihr den ersten Ruhm einbrachte. Größere Berühmtheit erlangte sie durch die erfolgreichen Romane Gasthaus Jamaica und Rebecca, die von dem Regisseur Alfred Hitchcock verfilmt wurden. Im Jahre 1952 veröffentlichte DuMaurier die Kurzgeschichte Die Vögel, die als Vorlage für den gleichnamigen Film von Alfred Hitchcock diente.

Rebecca
von Daphne DuMaurier

Die Erzählerin, eine schüchterne Gesellschafterin, lernt den wohlhabenden Witwer kennen Maxin kennen. Nachdem die beiden geheiratet habe ziehen sie auf den alten englischen Herrensitz Manderley. Der Familiensitz trägt noch immer die Handschrift der verstorbenen ersten Ehefrau Maxins, mit dem Namen Rebekka. Langsam entsteht aus der Vergangenheit auftauchend, das Bild jener geheimnisvollen Frau. Eines Tages gesteht Maxim seiner Frau, dass er Rebecca im Affekt erschossen hat, da sie ein Kind von ihrem Vetter erwartete, doch die neue Ehefrau steht weiterhin zu ihm. Im Laufe der Zeit legt sich jedoch der Schatten der ermordeten Ehefrau über die kürzlich Vermählten, der der großen Liebe zum Verhängnis zu werden droht.
Rebecca ist ein Generationenbuch, das sowohl als Romanze wie auch als Krimi angelegt ist und weniger romantischer Liebe als vielmehr die Machtverhältnisse innerhalb einer Ehe behandelt.

Sven Nordqvist mit Pettersson und Findus

Sandra Aglaia am 22. November 2011 um 14:00

Bereits seit seiner Kindheit ist der Schwede Sven Nordqvist davon überzeugt, dass er einmal Zeichner werden möchte. Nach der Schule bewarb er sich um einen Studienplatz bei mehreren Kunsthochschulen, wurde jedoch abgelehnt. So entschied sich Sven Nordqvist für das Studium der Architektur an der Hochschule in Lund, wo er selbst später als Dozent unterrichtete. Schnell hing er diesen Beruf jedoch wieder an den Nagel, denn die Leidenschaft an der Zeichnerei ließ ihn nicht los. So wurde er zum Zeichner in einer kleinen Werbefirma, bis er später Plakate, Romane, Schulbücher und auch schon erste Kinderbücher illustrierte. Im Jahr 1983 gewann er dann den ersten Platz bei einem Kinderbuchwettbewerb. Von diesem Erfolg motiviert, spezialisierte er sich auf das Illustrieren von Kinderbüchern und 1984 erschien sein erstes eigenes Kinderbuch über Pettersson und Findus. Mit seinen Kinderbüchern wurde er über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus berühmt und in Schweden und Deutschland gehören die Geschichten über den schrulligen alten Pettersson und seinen frechen Kater zu den beliebtesten Kinderbüchern.

Morgen, Findus, wird’s was geben

Rechtzeitig vor dem ersten Advent, haben wir in diesem Jahr die lustige Weihnachtsgeschichte von Petersson und Findus im Angebot, in der Petterson lernt, dass man nie zu viel versprechen sollte. Denn seit er seinem jungen, immer zu Streichen aufgelegten Kater vom Weihnachtsmann erzählt hat, hat Findus nur noch einen Wunsch: dass der Weihnachtsmann auch zu ihm kommt. Klar, dass Pettersson ihn nicht enttäuschen möchte. Im Tischlerschuppen geht es denn auch hoch her in den nächsten Tagen. Da wird gezeichnet und gesägt, gehämmert und gebohrt. Dass trotzdem alles ganz anders kommt, als Pettersson geplant hat, kann nur daran liegen, dass manchmal Dinge geschehen, die man einfach nicht erklären kann… Eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung mit mehr als hundert farbigen Bildern vom alten Pettersson, vom Kater Findus und vom Weihnachtsmann.

Findus und der Hahn im Korb – Wie Findus zu Pettersson kam.
Hörspielkassette

Auf dieser Hörspielkassette befinden sich zwei rührende Geschichten von Pettersson und seinem Kater Findus:

Es war einmal ein alter Mann, der hieß Pettersson. Der war oft so allein, dass er sich am Morgen am liebsten die Decke über den Kopf gezogen hätte und verschwunden wäre. Bis seine Nachbarin ihm einen Pappkarton bracht, auf dem “Findus grüne Erbsen” stand. Drinnen waren aber keine grünen Erbsen. Drinnen war ein Kater, der noch so klein war, dass er Platz in Petterssons Hand hatte. Jeden Abend las er ihm Geschichten vor. Und eines Tages war es so weit: Der Kater sprach seine ersten Worte. “So eine Hose möchte ich auch haben”, sagte Findus. Was für einen wunderbaren Kater er doch hatte!

Seit Caruso auf dem Hühnerhof Einzug gehalten hat, ist bei Pettersson und Findus nichts mehr so wie früher. Alle Hühner haben nur noch Augen für den Hahn. Genau so einer hat ihnen noch gefehlt. Findus versteht die Welt nicht mehr. Hat er ihnen nicht immer so schön die Zeit vertrieben? Wozu brauchen die dummen Hühner auf einmal einen Hahn? Und dann erst die Kräherei. Das fängt ja schon an, wenn Findus noch nicht mal aufgewacht ist. Und dann geht das den ganzen Tag so. Wieder und wieder und immer noch einmal. Gibt es wirklich nichts, womit man dem Hahn das Krähen abgewöhnen kann?

Komisches und Dramatisches von Heinz Erhardt

Sandra Aglaia am 4. November 2011 um 14:00

Für viele bleibt Heinz Erhardt auch nach seinem Tod eine unsterbliche Ikone der deutschen Dichtung, Komik und Dramaturgie.

Geboren wurde der deutsch-baltische Dichter, Schauspieler und Entertainer im Jahre 1909 in der lettischen Hauptstadt Riga, wo er auch den größten Teil seiner Kindheit bei seinen Großeltern verbrachte. Ab 1919 lebte Heinz Erhardt mit seinem Vater im Deutschen Reich, wo er nahe Hannover eine Internatsschule besuchte. Die häufigen Ortswechsel brachten für Heinz Erhardt insgesamt 15 Schulwechsel mit sich, so verwundert es wenig, dass er sein Abitur am Ende nicht bestanden hat.
Heinz Erhardts eigentlicher Jugendtraum war es Pianist zu werden. Diese Begabung war zwar durch seinen Großvater inspiriert, wurde von den Großeltern jedoch nicht unterstützt.
Erhardts frühe Karriere begann in Riga, wo er mit seinen ersten komischen Auftritten bereits das kleine Publikum in Kaffeehäusern begeisterte. Im Jahr 1938 wurde Heinz Erhardt von Willy Schaeffers an das Kabarett der Komiker in Berlin geholt. Im jahr 1941 wurde er dann als Soldat in den Zweiten Weltkrieg einberufen und musste – als Nichtschwimmer und Brillenträger, der Marine dienen. In dieser Zeit konzentrierte sich sein schaffen hauptsächlich auf das Schreiben von Friedensgedichten. Seine größten Erfolge feierte er ab 1957 im Kino als Hauptfigur in Filmkomödien wie Der müde Theodor, Witwer mit fünf Töchtern, Der Haustyrann,  und Was ist denn bloß mit Willi los?.

Hinter eines Baumes Rinde…
Gedichte für Kinder

Nicht nur Erwachsene, auch Kinder haben großen Spaß am Humor von Heinz Erhardt. Der Komiker und Dichter fasziniert jung und alt mit seinen Reimen von der Made, dem Blümchen, den drei Bären und vielen anderen. Farbenfroh und heiter zaubert Heinz Erhardt ein lachen auf die Gesichter großer und kleiner Menschen. Die 17 Gedichte von Heinz Erhardt in diesem Band wurden von Christine Sohrmann in fröhlichen Farben illustriert.

Ritter Fips
Geschichten um Ritter Fips von Fipsenstein

Die Ritter-Fips-Geschichten gehören zum Witzigsten, was Heinz Erhardt, bis heute einer der beliebtesten Komiker Deutschlands, geschrieben hat. In diesem Geschenkband treten seine köstlichen Reime über den ollen Ritter Fips von Fipsenstein in einen faszinierenden Dialog mit den Bildern des malenden Humoristen Gerhard Glück. Es entsteht etwas Neues: ein zeitgemäß verpacktes Stück Heiterkeit!

Männer!
Jeder bedeutende Lebensabschnitt, eingeläutet durch wichtige Geburtstage, ist mit guten Vorsätzen verbunden. Gerne werden gute Vorsätze auch von außen herangetragen. Und so regelmäßig wie die guten Vorsätze dann beiseite geschoben werden, kommt dann auch das schlechte Gewissen. Und das muss nicht sein, das schlechte Gewissen… Diese neuen, umwerfenden kleinen Geschenkbücher, zeigen Männern auf, was sie definitiv ab bestimmten Lebensphasen nicht mehr tun müssen! Geschafft!

Hauptsache gesund
“Es werden Schmerzen erst nachdem sie nachgelassen angenehm.” So dichtete und reimte Heinz Erhardt, Deutschlands bis heute beliebtester Komiker, und fragte: “Warum sich mit den Mandeln quälen? Man sieht’s ja nicht, wenn sie dir fehlen.” In diesem fröhlichen Geschenkbuch treten die Gedichte, Geschichten und Gedankenblitze von Heinz Erhardt rund ums Thema Gesundheit und deren Abwesenheit in einen faszinierenden Dialog mit den Bildern des malenden Humoristen Gerhard Glück.

Janoschs Klassiker im Kinderzimmer

Sandra Aglaia am 11. Oktober 2011 um 10:00

Die Bücher von Janosch sind beinahe in jedem deutschen Kinderzimmer zu finden. Die Geschichten erfreuen sich jedoch nicht nur bei Kindern großer Beliebtheit, sondern begeistern auch viele Erwachsene und rufen nach vielen Jahren wieder Kindheitserinnerungen wach.
Janosch ist ein Kinderbuchautor, der 1931 als Horst Eckert in Hindenburg geboren wurde. Neben dem Schreiben von Kinderbüchern ist Janosch auch als Illustrator tätig. Sämtliche Illustrationen in seinen Büchern stammen ebenfalls aus seiner Feder.
Janoschs eigene Kindheit verlief jedoch nicht ganz so reibungslos. Bis sich seine Eltern eine eigene Wohnung leisten konnten lebte er bei den Großeltern. Sein Vater wird als Alkoholiker beschreiben, der gegenüber seiner Familie regelmäßig gewalttätig wurde. Im Alter von dreizehn Jahren erkrankte er an einer Gelbsucht, die nach seinen Angaben  mit selbstgebranntem Schnaps „behandelt“ wurde. Im Jahr 1944 erhielt er eine Lehrstelle zum Schmied und arbeitete in einer Schlosserei, er selbst behauptet, diese Zeit sei vielleicht die wichtigste in seinem Leben gewesen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Heimkehr seines Vaters 1946 flüchteten die Eltern mit ihm nach Westdeutschland. Horst Eckert arbeitete als freischaffender Künstler und Feuilletonist bis er von einem Freund auf die Idee gebracht wurde aus seinen Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen. Und so erschien 1960 sein erstes Kinderbuch Die Geschichte von Valek dem Pferd  unter dem Künstlernamen Janosch. Heute lebt Janosch auf der Insel Teneriffa.

Oh, wie schön ist Panama
“Panama”, sagte der kleine Bär, “ist unser Traumland, denn Panama riecht von oben bis unten nach Bananen. Nicht wahr, Tiger?”
Der kleine Tiger und der kleine Bär sind dicke Freunde, und sie fürchten sich vor nichts, weil sie zusammen wunderbar stark sind. In ihrem Haus am Fluss haben sie es gemütlich. Doch eines Tages machen sie sich auf nach Panama.
Mit viel Wärme und ab und zu auch mit einem Augenzwinkern begleitet Janosch seinen kleinen Tiger und den Bären auf ihrer großen Reise nach Panama.

Ich mach dich gesund, sagte der Bär
Eines Tages wird der kleine Tiger krank. Doch der kleine Bär ist schnell zur Stelle und hilft seinem Freund, wieder auf die Beine zu kommen. Alles halb so schlimm und schon bald geht es dem kleinen Tiger wieder besser!
Eine der schönsten, ewig gültigen Geschichten von Janosch, denn sie macht gesund, falls es uns einmal etwas schlecht geht.

Komm, wir finden einen Schatz
Der kleine Bär und der kleine Tiger träumen vom “größten Glück der Erde” – vom Reichtum. Und wo liegt der? In der Erde natürlich!  Also graben sie, überall suchen sie den Schatz. Dabei treffen sie viele Leute, die auch das Glück suchen. Und schließlich werden sie tatsächlich reich – verlieren aber gleich wieder alles und kehren heim in ihr gemütliches Haus am Fluss. Da gibt es dann Blumenkohl mit Kartoffeln und Salz.

Janoschs wahre Lügengeschichten
46 unglaubliche Lügengeschichten in einem Band
Dieser Band enthält 46 unglaubliche Lügengeschichten aus Janoschs Feder.
Der ehrliche Löwe Hans wartet nur darauf, den Nussknacker Lari Fari Mogelzahn bei einer Lüge überführen zu können. Aber Lari Fari ist gewitzt genug, um sich nicht erwischen zu lassen. Und so lügt er das Blaue vom Himmel herunter. Erzählt von der schönen Prinzessin Lulu von Marzipan und vom berühmten Taschendieb Franz Kibitzki. Von den unsäglichen Pfefferzwergen und von einem Kriminalaffen. Vom Kamel, das durch die Luft segelt, und von einem Seeräuberknopf. Wundervoll schräge Geschichten mit skurrilem Personal – von Janosch wortgewaltig erzählt und mit großartigen Federzeichnungen bebildert

Martin Walser liest im Hamburger Literaturhaus

Sandra Aglaia am 23. August 2011 um 10:29

Er ist bereits ein vielfach preisgekrönter Autor und dennoch setzt sich Martin Walser auch im Alter von 84 Jahren nicht zur Ruhe. Im Juli diesen Jahres veröffentlichte Walser seinen neuesten Roman unter dem Titel „Muttersohn“. Am kommenden Freitag den 26. August wird Martin Walser im Hamburger Literaturhaus eine Lesung abhalten und seinen neuen Roman vorstellen.

Der Roman spielt zwischen den Jahren 1937 und 2008 und behandelt die Geschichte von Anton Percy Schlugen. Percys Mutter ist Schneiderin, sie schreibt jahrelang an Ewald Kainz, schickt jedoch keinen der Briefe jemals ab. Kainz ist Percys Vater, doch ihren Sohn lässt sie glauben, dass zu seiner Zeugung kein Vater notwendig gewesen sei. Eines Tages trifft Percy ganz unverhofft und durch Zufall auf seinen Vater. Er ist ein Patient in dem psychatrischen Krankenhaus in dem Percy als Krankenpfleger arbeitet.

Ebenso wie in seinen anderen Romanen schafft Martin Walser es ach diesmal wieder seine Leser tief im Inneren zu berühren und in Erstaunen zu versetzen.

Die Lesung findet am 26. August um 20 Uhr im Hamburger Literaturhaus statt, ist jedoch leider bereits seit Wochen ausverkauft.

Berühmt wurde Martin Walser unter anderem durch seine Romane Ehen in Philippsburg, Die Verteidigung der Kindheit und Jagd.

Ehen in Phillippsburg

Dieser Roman erzählt die Geschichte von Hans Beumann und seinem Eintritt in das Leben nach dem Studium. Nachdem er absolviert hat, zieht Beumann nach Philippsburg in ein Zentrum ungekränkten westdeutschen Wirtschaftswunders. Er verkehrt mit Anwälten, Chefredakteuren, Rundfunkintendanten, Industriellen – mit Menschen, die sich selber ihr kleines Privatglück inszeniert haben. Den kritischen Zustand dieser bereits wieder restaurativ stabilisierten Gesellschaft zeigen die Ehen der Erfolgreichen.

Jagd

Da Gottlieb Zürn seine Unterlegenheit als Immobilienmakler anerkennen musste, überließ er seiner Frau Anna, die sich im Handel und Wandel mit den Kunden erfolgreich gezeigt hatte, die Zuständigkeit der größeren Einträglichkeit: Anna, das Zentrum der Familie, die Ärztin, die Glaubensfähige, die Tonangebende. Es beginnt idyllisch, aber die Idylle hält nicht. Die Jagd beginnt. Als die Tochter Julia, achtzehn, verschwindet, erweist es sich schnell wie wenig Frieden in der Familie tatsächlich herrscht.

Die Verteidigung der Kindheit

Dieser Roman gehört zu den unvergessenen Meisterwerken von Martin Walser und erzählt das  individuellen Lebensschicksal von Alfred Dorn, einem Jura-Studenten aus Leipzig der nach dem Tod seiner geliebten Mutter in die Vergangenheit flüchtet. Dieser Epochenroman beginnt in Dresden und führt über Leipzig nach Wiesbaden. Auf dem Weg dorthin erzählt Walser vom Schicksal einzelner Menschen und rekonstruiert die deutsch-deutsche Geschichte.

Die Abenteuer von Alice im Wunderland

Sandra Aglaia am 2. August 2011 um 11:06

Kinder ebenso wie erwachsene sind immer wieder aufs neue bezaubert von Lewis Carrols Geschichte über „Alice im Wunderland“. Nur die wenigsten wissen jedoch, dass es die kleine Alice tatsächlich gegeben hat. Und so kommt es, dass viele der fantastischen Abenteuer in Carrols Romanen Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln in Anlehnung auf tatsächliche Gegebenheiten entstanden sind. Während einer Bootsfahrt auf der Themse mit den drei Schwestern Lorina, Edith und Alice Liddell, mit deren Eltern Carrol sehr gut befreundet war, kam ihm die Inspiration zu schreiben. Er erzählte den Mädchen eine Geschichte und die kleine Alice bat ihn darum die Geschichte aufzuschreiben. So wurde sie zur namensgebenden Inspiration für sein Werk Alice im Wunderland.

Tatsächlich wissen noch weniger Leser, dass Lewis Carrol nur ein Pseudonym war, dass aus einer Ableitung des Realnamens des Autors, Charles Lutwidge Dodgson, nämlich aus der anglisierten Form von „Ludovicus“, der lateinischen Form des Namens „Lutwidge“ und „Carroll“, der anglisierten Form von „Carolus“, dem lateinischen Namen für „Charles“. Der Grund dafür, dass Charles Lutwidge Dodgson ein Pseudonym für die Veröffentlichung seiner fiktiven Romane und seiner Lyric wählte lag in der Spaltung seiner Profession: Als Dodgson war er Wissenschaftler und veröffentlichte Bücher über Mathematik. Als Carrol war er Autor fiktiver Prosa und Lyrik. Beides strikt voneinander zu trennen war für Lewis Carrol besonders wichtig.

Diese Fotografie zeigt einen Teil einer Bronzestatue die im Central Park in New York errichtet wurde. Neben Alice gehören zur geamten Bronzefigur auch noch ihre Freunde Cheshire Cat, Dormouse, Mad Hatter und natürlich das weiße Kaninchen mit seiner Taschenuhr. Die Statue dient vor allem dem Vergnügen und zieht täglich viele Kinder an, denen es Spaß macht auf der Statue zu klettern und sich bei Alice auf den Schoß zu setzen.

Alice im Wunderland

In diesem fantasievollen Roman erzählt Lewis Carroll die fantastische Geschichte der kleinen Alice und ihrer Abenteuer. Auch nach über 140 Jahren ist der Reiz dieser humorvollen, bezaubernden Geschichte ungebrochen und nach wie vor fasziniert sie Kinder wie Erwachsene immer wieder aufs neue. Als die kleine einem weißen Häschen hinterherjagt fällt sie selbst in ein Kaninchenloch und findet sich selbst in einer märchenhaften Welt voller schräger Figuren wieder und erlebt dort eine Reihe verrückter Abenteuer. Carrolls sprühender Witz, sein Einfallsreichtum und seine Lust am literarischen Spiel sind legendär und sichern seiner Alice einen Platz in der Chronik der Weltliteratur.

Weise Worte von Khalil Gibran

Sandra Aglaia am 26. Juli 2011 um 10:15

Für viele Menschen sind die Worte Khalil Gibrans zu Begleitern im täglichen Leben geworden.

Khalil Gibran war ein libanesischer Maler, Philosoph und Dichter, der am 6. Januar 1883 im damaligen Osmanischen Reich geboren wurde. Schon als Kind emigrierte er zusammen mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder in die USA. Nach der Schule kehrte Khalil Gibran zurück in den Libanon um dort Kunst, Französisch, Arabisch und arabische Literatur zu studieren. Nach Beendigung seines Studiums verließ Khalil Gibran den Libanon abermals und kehrte über Paris nach Boston, in die USA zurück. Kurze Zeit später, im Jahr 1903 traf die Familie ein schwerer  Schicksalsschlag: Seine Mutter, seine Halbschwester und sein Bruder starben an Tuberkulose. In seiner Arbeit als Maler und Dichter schöpfte Khalil Gibran Trost und in den folgenden Jahren begann sein Erfolg. Als Maler konnte er sich langsam einen Namen machen und auch seine ersten Bücher fanden beim Publikum Gefallen. Am 10. April 1931 starb er im Alter von 48 Jahren an Leberkrebs und wurde in seinem Geburtsort im Libanon beigesetzt.

Die Werke von Khalil Gibran und seine Philosophie werden von der Liebe, dem Leben und dem Tod, als zentrale Motive des menschlichen Lebens bestimmt.

Der Prophet
Der Prophet erschien im Jahr 1923 und gilt als das Hauptwerk des Philosophen Khalil Gibran:
Kurz vor Aufbruch in sein Heimatland hält der Prophet al-Mustafa noch einmal inne. Er lässt den Menschen, mit denen er zwölf Jahre lang sein Leben teilte, ein Geschenk zurück: eine Philosophie des Glücks, in der sich islamische, buddhistische und christliche Motive zu einer bildreich-poetischen Sprache vereinen. Khalil Gibrans Werk wurde zu einem Kultbuch, das Generationen überdauerte und noch heute bei der Beantwortung vieler schwierige Fragen des Lebens zu Rate gezogen wird.

Der Gesang des Propheten
Mit Gleichnissen und Parabeln, Gedichten und Aphorismen vermittelt Khalil Gibran in seinen Werken die tiefe Weisheit seiner Philosophie. Er vereint östliche Mystik mit islamischen und christlichen Motiven und legt dem Leser Einsichten in  in die Liebe, das Leben, die Weisheit der Natur nahe und geht dabei so manchem Geheimnis der Schöpfung auf den Grund. Die Geschichten in diesem Band offenbaren die Vielschichtigkeit einer Künstlerpersönlichkeit, der es auf wunderbar poetische Weise gelungen ist, die zahlreichen Facetten unseres komplexen Lebens einzufangen und aufscheinen zu lassen.

Von den Kindern
»Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein; aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts …« Khalil Gibran erklärt einleuchtend, dass Kinder nie der Besitz ihrer Eltern sein können, sondern dass Gott sie nur in deren Obhut gelegt hat. Jede Tochter und jeder Sohn ist schließlich ein einzigartiger Mensch mit eigenen Sehnsüchten, Gedanken und Zielen. In den zeitlosen Worten Gibrans schwingen Toleranz, Liebe und Vertrauen mit – die Grundpfeiler einer gelungenen Eltern-Kind-Beziehung. Einer der schönsten Texte über das Kindsein, voller Wahrheit und voller Tiefe, der nachdenklich stimmt – illustriert mit zahlreichen Kinderfotos in Duotone.

Das neue Khalil Gibran Lesebuch
Eine neue Sammlung selten erschienener Texte, liebevoll zusammengestellt und präsentiert. Die zeitlose spirituelle Weisheit und tiefgründige Poesie des längst verstorbenen libanesischen Schriftstellers hat bis heute nichts an Gültigkeit verloren und spricht die Menschen noch immer an. Unbekannte Texte, Aphorismen und Gedichte vom berühmten Autor des Klassikers „Der Prophet“. Das Lebenswerk des Philosophen Khalil Gibran ist eine einzigartige poetische Verschmelzung von Islam und Christentum.