Klassiker der Moderne – Teil II: Bertolt Brecht

Sandra Aglaia am 31. Januar 2012 um 13:46

Er gehört zweifelsfrei zu den einflussreichsten deutschen Dramatikern des 20. Jahrhunderts. Noch heute werden Brechts Stücke auf der ganzen Welt aufgeführt.
Bertolt Brecht kam am 10. Februar 1998 in Augsburg zur Welt und wurde von seinen Eltern Eugen getauft, den Rufnamen Bertolt eignete er sich erst später an. Brechts lyrisches Talent zeigte sich schon sehr früh. Bereits mit 15 gab er an seiner Schule eine Zeitschrift unter dem Namen „Die Ernte“ heraus, in dem er als Herausgeber und Autor seine eigenen Gedichte veröffentlichte und bald auch sein erstes Drama, mit dem Titel „Die Bibel“.
Ab 1917 studierte Bert Brecht an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Philosophie, Medizin und Literatur, musste sein Studium jedoch bald unterbrechen, da er in einem Augsburger Reservelazarett als Militärkrankenwärter eingesetzt wurde.
Im Laufe der 1920er Jahren beschloss Brecht mehrerer Bekanntschaften zu Schriftstellern und Intellektuellen, die sein späteres schaffen sehr beeinflussten. Er pflegte beispielsweise eine enge Freundschaft mit dem Kabarettisten Karl Valentin und lernte schriftstellerische Größen wie Lion Feuchtwanger und Arnolt Bronnen kennen.
Ab 1930 begannen die Nationalsozialisten damit Brechts Aufführungen extrem zu stören und am 28. Februar 1933 sah sich Brecht dazu gezwungen Berlin zu verlassen und über Prag Wien und Zürich nach Paris zu flüchten.  Bis 1949 befand Brecht sich daraufhin im Exil unter anderem in Frankreich, Dänemark und USA und führte sein literarisches Schaffen von dort aus fort. Doch Brecht wurde schon kurz nach dem Krieg von Freunden gedrängt wieder nach Berlin zurückzukommen und im Jahr 1949 siedelte Brecht daraufhin tatsächlich nach Ost-Berlin über. Im gleichen Jahr wird auch eine überarbeitete Version seines Stücks „Mutter Courage und ihre Kinder“ in Berlin aufgeführt. Im folgenden Jahr nimmt Brecht an der Gründungsveranstaltung der Deutschen Akademie der Künste teil, deren Vizepräsident er ab 1954 werden sollte. Am 14. August 1956 erliegt Bertolt Brecht seinen Herzproblemen, unter denen er schon seit seiner Kindheit litt, und stirbt an den Folgen eines Herzinfarktes.

Der kaukasische Kreidekreis

Bertolt Brechts Theaterstück „Der kaukasische Kreidekreis“ entstand 1945 während seines Exils in den USA. Das Stück, bestehend aus einem Vorspiel und fünf Akten handelt von dem Rechtsstreit um die Nutzung eines fruchtbaren Tals nach dem Zweiten Weltkrieg. So kommt es, dass der reiche Gouverneur Abaschwili nach einem Staatsstreich gegen den Großfürsten hingerichtet wird. Seine Frau flieht, doch ihr Kind lässt sie achtlos zurück. Die einfache Magd Grusche nimmt sich nach einigem Zögern des Kindes an und flieht mit ihm in die Berge…

Die Flaschenpost und andere Erzählungen aus der Weimarer Zeit

Nicht nur durch seine Theaterstücke war Brecht zur Zeit der Weimarer Republik präsent, er erregte auch die öffentliche Aufmerksamkeit durch breitgestreute Publikationen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften.
Brechts Geschichten weisen alle Kennzeichen modernen Erzählens auf, setzen sie aber widersprüchlicher, viel spielerischer und auch ironischer um, als die Prosa der „klassischen Moderne“. Brecht führte mit den Texten in diesem Band einen neuen Typus der Kurzgeschichte nach anglo-amerikanischem Muster in die moderne deutsche Literatur ein, den es wieder zu entdecken gilt.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Die Oper in drei Akten, mit der Musik von Kurt Weill ist ein  Angriff auf die Institution der traditionellen und Oper.  Brecht versucht am  Modell eines Amüsierbetriebes für Goldgräber bei dem man, wenn man Geld hat, “alles dürfen darf”, das Wesen der spätkapitalistischen Gesellschaft zu erläutern. Kunstkritik und Gesellschaftskritik stehen in diesem Stück eng nebeneinander.

Liebesgedichte

Brechts Liebesgedichte behandeln das Thema der Liebe zu einem Menschen wie das der Liebe zu den Menschen, die aufgerufen sind, den Planeten Erde „bewohnbar“ zu machen. Beide Themen bedingen sich, regen sich an, schöpfen eins aus dem anderen und so entsteht6 aus Bertolt Brechts Gedichten ein tiefgründiger Gedichtband, in dem der Autor es wie kaum ein anderer schafft, seine Leserschaft zum Denken anzuregen.

Drama und Romantik von Danielle Steel

Sandra Aglaia am 20. September 2011 um 10:00

Danielle Steel ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und bekannt für ihre zahlreichen Romane. Die Autorin schreibt erfolgreiche Bücher im Bereich Drama und romantische Literatur. Geboren wurde Danielle Steel als Tochter einer deutschen Mutter und eines Portugiesen und wuchs in Frankreich auf. Nach Abschluss der Schule zog sie nach New York um dort Romanistik zu studieren.

Ihren ersten Roman Abschied von St. Petersburg veröffentlichte sie 1977 und erreichte damit unmittelbar einen nennenswerten Erfolg. Seit dem verfasste Danielle Steel mehr als sechzig weitere Romane, die beinahe alle eine Platzierung in den Bestsellerliste erreichten. Angesichts ihrer hohen Verkaufszahlen wird Danielle Steel zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Schriftstellern der Welt gezählt.

Bis heute war Danielle Steel fünf mal verheiratet und hat neun Kinder. Eines von ihnen, der Musiker Nick Traina, erkrankte an einer bipolaren Störung und verstarb im Jahre 1997. Ihm widmete Danielle Steel eine Biographie mit dem Titel Sein strahlendes Licht. Die Geschichte meines Sohnes.

Alles ist möglich
Sasha führt mit großem Erfolg eine Kunstgalerie in Paris. Als ihr Mann plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt, glaubt sie, sich nie mehr von diesem Schicksalsschlag erholen zu können. Sie hat das Gefühl  den Verlust ihres geliebten Mannes niemals zu überwinden. Da begegnet sie dem neun Jahre jüngeren, exzentrischen Maler Liam, der eine geradezu beängstigende Faszination auf sie ausübt …

Schwesterherzen
Die Malerin Annie fährt mit ihrer Mutter zum Einkaufen, da kommt vor ihnen ein Lastwagen ins Schleudern. Das ist das letzte, woran sich Annie später erinnern kann. Als sie aus dem Koma erwacht, erfährt sie die tragische Wahrheit: Ihre Mutter ist ums Leben gekommen, und sie hat ihr Augenlicht verloren. Annie droht an diesen Schicksalsschlägen zu zerbrechen, wären da nicht ihre Schwestern, die sie mit all ihrer Liebe unterstützen … Gefühlvoll und dramatisch. Danielle Steel, eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt, präsentiert hier eine ergreifende Familiengeschichte.

Erfüllte Wünsche
Faith Madison führt ein scheinbar sorgenfreies Leben als Ehefrau eines New Yorker Investment-Bankers und Mutter von zwei erwachsenen Töchtern. Als die Mädchen jedoch aus dem Haus sind fühlt sich Faith nutzlos und beschließt ihr Jurastudium wieder aufzunehmen. Faiths Sorgen liegen jedoch tiefer. In ihrem Herzen trägt sie ein schmerzliches Geheimnis, von dem ihre Familie nichts ahnt…