Die Schriftstellerin Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter eines vietnamesischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. Was nur wenige wissen: Ihr eigentlicher Nachname lautet Nguyen, der einfacheren Aussprache halber veröffentlicht sie ihre Bücher, auf Anraten ihres Verlegers, jedoch unter dem Namen Nuyen.
Bereits im Alter von fünf Jahren schrieb die Autorin ihre ersten Geschichten und Gedichte, mit dreizehn beginnt Sie einen Roman zu schreiben. Ihre ersten Werke werden jedoch von den Verlegern abgelehnt, bis der Literaturagent und Autor
Thomas Montasser, die junge Autorin und ihr Talent entdeckte. Als Sie ihren ersten Fantasyroman Nijura – Das Erbe der Elfenkrone veröffentlichte war sie erst 19 Jahre alt, damit gehört die Münchnerin sicherlich zu den jüngsten Autoren Deutschlands. Ihr literarisches Debüt war in Deutschland ausgesprochen erfolgreich. Noch im gleichen Jahr veröffentlichte Jenny-Mai Nuyen die Fantasyromane Das Drachentor und Nocturna – die Nacht der gestohlenen Schatten. In den darauffolgenden Jahren erscheinen die Romane Rabenmond – Der magische Bund und Die Sturmjäger von Aradon – Feenlicht. Die junge Autorin studiert inzwischen Filmwissenschaft an der New York University und wohnt zeitweise in New York, Florenz, Berlin und München.
Nijura – Das Erbe der Elfenkrone
Ein unglaubliches Vergehen erschüttert den Frieden der Welt: Elrysjar, die magische Krone des Königs der Moorelfen, wird von einem machtbesessenen Menschen gestohlen. Die Krone macht ihn unverwundbar und verdammt die Moorelfen dazu ihm bedingungslos zu gehorchen. Der neue Herrscher baut um sich herum ein Heer „Grauer Krieger“ auf und strebt danach, die Macht über die gesamte Welt zu erlangen. Nur ein wunderliches Messer, das Königssymbol der freien Elfen, kann dem grausamen Menschen Einhalt gewähren. Die Hoffnung des Volkes liegt auf der jungen Halbelfe Nill, die das Magische Messer am Wegesrand an sich nimmt und als Auserwählte gegen das Böse kämpft…

Rabenmond – Der magische Bund
In einer bewegenden Geschichte über Liebe, Loyalität und Verrat, beschreibt die junge Autorin, wie ein Mädchen in den Wäldern von Wynter unwissentlich einen Jungen in der Gestalt eines Fuchses verletzt. Auf Ihre Tat steht die Todesstrafe, doch der Jundge, mit dem Namen Lyrian verliebt sich in Mion, ohne zu wissen, dass sie für seine Familie eine große Gefahr bedeutet.
Nocturna – Die Nacht der gestohlenen Schatten
Die Nocturn herrschen seit vielen Jahren über der Stadt. Sie verfügen über die grausame Gabe, den Menschen ihrer Vergangenheit zu berauben. Die Mitglieder des Geheimbundes schreiben die Erinnerungen der Menschen nieder und verfassen daraus Bücher von außerordentlicher Schönheit. Ohne ihre Erinnerungen werden die Menschen jedoch zu blassen, leblosen Wesen, die weder altern, noch sterben können. Der Junge Marinus macht sich auf die gefährliche Suche nach seiner Vergangenheit und stößt dabei auf selbstbewusste Apolonia und den Kleinganoven Tigwid.
In ihren Fantasyromanen schafft es Jenny-Mai Nuyen eine atmosphärische Welt zu erschaffen. Dabei legt sie Wert darauf, dass die Charaktere als Sinnbilder für die Realität stehen und man hinter der Fantasiewelt sich selbst und seine eigene Welt wiederfindet.