Monatsarchiv für Juni 2010

Klassiker der Literaturgeschichte

Sandra Aglaia am 8. Juni 2010 um 14:18

Oftmals haben auch Literaturbegeisterte großen Respekt vor literarischen Klassikern. Jedoch sollte man sich von den großen Namen der deutschsprachigen Literatur nicht einschüchtern lassen. Es kann durchaus sehr großes Vergnügen bereiten, literarische Meisterwerke von Fontane, Goethe und Co zu lesen.

Effi Briest von Theodor Fontane:
Die 17jährige Effi Briest blickt auf eine behütete Kindheit zurück, als sie, dem Willen ihrer Eltern gemäß, den beinahe 20 Jahre älteren Baron von Innstetten heiratet. Sie folgt ihm in einen kleinen Ort an der Ostsee und vereinsamt zunehmend in dem etwas unheimlich anmutenden Haus des Barons. In Ihrer Verzweiflung geht sie eine kopflose Liebesbeziehung  mit dem gutaussehenden Offizier und Frauenheld Crampas ein. Jahre später entdeckt ihr Ehemann Instetten durch Zufall Briefe, die Crampas an Effi geschrieben hatte und fordert ihn zum Duell.

Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang von Goethe:
Der Briefroman Die Leiden des jungen Werthers handelt von einem jungen Mann, der noch nicht recht weiß wo ihn sein Lebe hinführt. Auf einer seiner Reisen lernt er die junge Lotte kennen, die sich seit dem Tod ihrer Mutter, um ihre jüngeren Geschwister kümmert. Der schwärmerische Werther verliebt sich in die schöne Lotte und verbringt viel Zeit mit ihr. Er verzweifelt jedoch als er ihren Verlobten Albert kennenlernt und versucht vergeblich sich der Liebe zu Lotte zu entziehen.

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Jenny-Mai Nuyen schreibt Fantasyliteratur die bewegt

Sandra Aglaia am 4. Juni 2010 um 12:45

Die Schriftstellerin Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter eines vietnamesischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. Was nur wenige wissen: Ihr eigentlicher Nachname lautet Nguyen, der einfacheren Aussprache halber veröffentlicht sie ihre Bücher, auf Anraten ihres Verlegers, jedoch unter dem Namen Nuyen.
Bereits im Alter von fünf Jahren schrieb die Autorin ihre ersten Geschichten und Gedichte, mit dreizehn beginnt Sie einen Roman zu schreiben. Ihre ersten Werke werden jedoch von den Verlegern abgelehnt, bis der Literaturagent und Autor
Thomas Montasser, die junge Autorin und ihr Talent entdeckte. Als Sie ihren ersten Fantasyroman Nijura – Das Erbe der Elfenkrone veröffentlichte war sie erst 19 Jahre alt, damit gehört die Münchnerin sicherlich zu den jüngsten Autoren Deutschlands. Ihr literarisches Debüt war in Deutschland ausgesprochen erfolgreich. Noch im gleichen Jahr veröffentlichte Jenny-Mai Nuyen die Fantasyromane Das Drachentor und Nocturna – die Nacht der gestohlenen Schatten. In den darauffolgenden Jahren erscheinen die Romane Rabenmond – Der magische Bund und Die Sturmjäger von Aradon – Feenlicht. Die junge Autorin studiert inzwischen Filmwissenschaft an der New York University und wohnt zeitweise in New York, Florenz, Berlin und München.

Nijura – Das Erbe der Elfenkrone
Ein unglaubliches Vergehen erschüttert den Frieden der Welt: Elrysjar, die magische Krone des Königs der Moorelfen, wird von einem machtbesessenen Menschen gestohlen. Die Krone macht ihn unverwundbar und verdammt die Moorelfen dazu ihm bedingungslos zu gehorchen. Der neue Herrscher baut um sich herum ein Heer „Grauer Krieger“ auf und strebt danach, die Macht über die gesamte Welt zu erlangen. Nur ein wunderliches Messer, das Königssymbol der freien Elfen, kann dem grausamen Menschen Einhalt gewähren. Die Hoffnung des Volkes liegt auf der jungen Halbelfe Nill, die das Magische Messer am Wegesrand an sich nimmt und als Auserwählte gegen das Böse kämpft…

Rabenmond – Der magische Bund
In einer bewegenden Geschichte über Liebe, Loyalität und Verrat, beschreibt die junge Autorin, wie ein Mädchen in den Wäldern von Wynter unwissentlich einen Jungen in der Gestalt eines Fuchses verletzt. Auf Ihre Tat steht die Todesstrafe, doch der Jundge, mit dem Namen Lyrian verliebt sich in Mion, ohne zu wissen, dass sie für seine Familie eine große Gefahr bedeutet.

Nocturna – Die Nacht der gestohlenen Schatten
Die Nocturn herrschen seit vielen Jahren über der Stadt. Sie verfügen über die grausame Gabe, den Menschen ihrer Vergangenheit zu berauben. Die Mitglieder des Geheimbundes schreiben die Erinnerungen der Menschen nieder und verfassen daraus Bücher von außerordentlicher Schönheit. Ohne ihre Erinnerungen werden die Menschen jedoch zu blassen, leblosen Wesen, die weder altern, noch sterben können. Der Junge Marinus macht sich auf die gefährliche Suche nach seiner Vergangenheit und stößt dabei auf selbstbewusste Apolonia und den Kleinganoven Tigwid.

In ihren Fantasyromanen schafft es Jenny-Mai Nuyen eine atmosphärische Welt zu erschaffen. Dabei legt sie Wert darauf, dass die Charaktere als Sinnbilder für die Realität stehen und man hinter der Fantasiewelt sich selbst und seine eigene Welt wiederfindet.